Gott allein

Kind springt zum Vater

Wer oder was ist dein Gott?

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Die meisten Leute sind empört über diese Frage. Sie fragen: „Was meinst du mit ‚Wer oder was ist dein Gott?'“ und antworten: „Mein Gott ist der Schöpfer der Himmel und der Erde.“ Und die meisten dieser Leute werden schockiert sein, wenn sie herausfinden, dass ihre Proklamation, dass ihr Gott der Schöpfer der Himmel und der Erde sei, nichts anderes als Lippenbekenntnis ist und dass sie in Wahrheit für die Hölle vorbestimmt sind (12:106).

Ihr Gott ist wer oder was auch immer Ihre Gedanken die meiste Zeit beschäftigt.

Ihr Gott können Ihre Kinder sein (7:190), Ihr Ehepartner (9:24), Ihr Geschäft bzw. Ihre Arbeit (18:35) oder Ihr Ego (25:43). Dies ist der Grund wieso es uns auffällt, weswegen das wichtigste und meist wiederholte Gebot im Koran folgender ist:

33:41-42 O ihr Gläubigen, gedenkt Gottes häufig und lobpreist Ihn Tag und Nacht!

Um dieses Gebot in die Praxis umzusetzen, müssen wir uns gewisse Angewohnheiten aneignen, bei denen wir es garantieren können, dass Gott unsere Gedanken mehr beschäftigt als alles andere. Der Koran hilft uns, solche seelenrettende Angewohnheiten zu etablieren:

1, Die Kontaktgebete (Salat):

Jene, die ihre täglichen Gebete verrichten, kommen einen erheblichen und bedeutenden Schritt näher, Gott bedeutsam zu gedenken. Die Gebete helfen uns nicht nur Gott während den wenigen Minuten zu gedenken, sondern auch während der der Zeit der Erwartung (der Gebete). Um 11:00 Uhr kann jemand auf seiner Uhr nachsehen, ob das Mittagsgebet bereits fällig ist. Diese Handlung verursacht das Gedenken Gottes, und dies wird dementsprechend gutgeschrieben (20:14).

2. Das Gedenken Gottes vor dem Essen:

Vers 6:121 ermahnt uns, Gottes Namen auszusprechen, bevor wir essen:

Und esst nicht von dem, worüber Gottes Name nicht ausgesprochen wurde.

3. So Gott will (IN SHAA ALLAH):

18:23-24 Und sprich nie von einer Sache: „Ich werde dies oder jenes morgen tun“, es sei denn (du fügst hinzu): „So Gott will“ (insha’Allah). Und gedenke deines Herrn, wenn du dies vergessen hast, und sprich: „Ich hoffe, mein Herr wird mich noch näher als diesmal zum rechten Wege führen.“

Dies ist ein direkter Befehl, den wir ausführen müssen, ungeachtet dessen, mit wem wir sprechen.

4. Gottes Geschenk (MAA SHAA ALLAH):

Um Gottes Schutz für unsere geliebten Objekte – unsere Kinder, unsere Autos, unsere Häuser etc. – anzuflehen, werden wir in 18:39 ermahnt „Maa shaa Allah“ zu sagen (Dies ist Gottes Geschenk) [Anm. d. Übers.: eigentlich wörtl. ‚was Gott wollte‘].

5. Lobpreise Gott Tag und Nacht:

Wenn wir etwas essen, sollten wir nicht wie die Tiere sein; wir müssen über die Schöpfung Gottes nachdenken, wenn wir etwas essen – Geschmack, Genuss, den wir dank unserer Sinne, die Gott uns gegeben hat, empfinden, die perfekte Verpackung der Banane oder der Orange, die Verschiedenheiten der Meeresnahrungen etc. – und Ihn lobpreisen, wenn wir Seine Versorgungen verzehren. Wenn wir eine schöne Blume, schöne Tiere oder wunderbare Sonnenuntergänge sehen, dann müssen wir Gott lobpreisen. Wir müssen jede mögliche Situation ausnützen, um Gott zu gedenken und Ihn zu lobpreisen, sodass Gott unser Gott wird.

6. Die Erste Äußerung:
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, jeden Morgen im Moment des Erwachens

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen. Es gibt keine Gottheit außer Gott.

zu sagen. Wenn Sie sich dieses Verhalten angewöhnen, so ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie am Tag der Auferstehung als erstes das Gleiche sagen werden, so Gott will.


12:106 Die meisten unter ihnen, die an Gott glauben, stellen Ihm gleichzeitig Götzen zur Seite.

7:190 Wenn ihnen das gesunde Kind geboren wird, gesellen sie Gott, der allein ihnen die Gabe beschert hat, andere Gottheiten bei. Erhaben ist Gott über alles, was man Ihm beigesellt.

9:24 Sprich: „Wenn euch eure Eltern, Kinder, Geschwister, Ehepartner, Verwandten und das von euch erworbene Vermögen und der Handel, um dessen Rückgang ihr bangt, und die Wohnstätten, die ihr gern habt, euch lieber sind als Gott, Sein Gesandter und die Anstrengung auf dem Wege Gottes, dann wartet Gottes schwerwiegendes Urteil ab!“ Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad.

18:35 Und er betrat seinen Garten, während er sündig gegen die eigene Seele war. Er sprach: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser je zugrunde gehen wird.“

25:43 Hast du den gesehen, der seine persönliche Neigung zu seinem Gott macht?

20:14 Wahrlich, Ich bin Gott. Es ist kein Gott außer Mir; darum diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.

übersetzt von Kerem A.

Schlüssel zum Verständnis des Koran

Dieser Artikel ist veraltet und wird inhaltlich nicht weiter gepflegt. Er ist nur noch zu Archivzwecken online verfügbar. Der Artikel wurde überarbeitet und ist nun aktuell im Buch „Schlüssel zum Verständnis des Koran“ von Kerem Adıgüzel zu finden.

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Sind Sie jemand unter denjenigen, die Wissen über den Koran suchen oder Sie wünschen Ihr Wissen über die Schrift zu verbessern? Dann haben wir hier für Sie sieben Prinzipien, welche unermesslich für jeden Student der Schrift sein können. Diese Punkte werden bei der Lektüre sehr offensichtlich erscheinen, dennoch zeigen sie gewisse Fallen auf, in die man tappen könnte. An diese Prinzipien erinnert zu werden kann so Gott will allen etwas nützen.

 

1. Sprache ist kein Hindernis

Der erste Punkt im Studium des Koran ist verständlicherweise die Sprache. Die meisten der Muslime, die an der Schrift festhalten wollen, wurden unterrichtet, dass der Koran nur auf Arabisch verstanden und vorgelesen werden und dass keine Übersetzung je die exakte Bedeutung wiedergeben könne. Es ist wirklich amüsant, dass die gleichen selbsternannten Gelehrten den Arabern sagen werden, dass der Koran „zu schwer“ für sie zum Verstehen sei und dass sie das Verständnis den „Experten“ überlassen sollten! Es sieht so aus, als ob Galileo Galilei solch eine Erfahrung ebenfalls gemacht habe, denn er sagte einst:

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

Natürlich sagt der Koran selber, dass die Sprache kein Hindernis darstellt um ihn zu verstehen, da Gott Derjenige ist, Der ihn den Menschen erklärt, die ihr Herz Ihm gegenüber öffnen. In unzähligen Versen spricht uns Gott mit „Oh ihr, die ihr glaubt…“ an und nicht mit „Oh ihr, die ihr Arabisch sprecht…“

41:44 Hätten Wir ihn als einen Koran in fremder Sprache abgefasst, hätten sie gesagt: „Wären Seine Verse doch nur klar gemacht worden?“ Arabisch oder fremdsprachig, sprich: „Er ist eine Führung und eine Heilung für die Gläubigen.“ Doch diejenigen, die nicht glauben – ihre Ohren sind taub, und sie sind blind; diese werden wie von einem weit entfernten Ort angerufen.

Gottes Buch ist anders als jedes andere Buch auf Erden, da es Seinem System und Seinen Gesetzen unterliegt. Das Verständnis wird an der Ehrlichkeit/Reinheit der Leute gemessen (und nicht an der Sprache oder an den Qualifikationen oder am Fachwissen des Lesers):

56:77-80 Dass dies wahrlich ein edler Koran ist. In einer wohl aufbewahrten Urschrift. Keiner kann sie berühren, außer den (im Herzen) Reinen. Eine Offenbarung vom Herrn der Welten.

Natürlich ist jegliches Fachwissen wie auch jegliches Können von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Das Verständnis zum Beispiel des Wortes „Hadith“ im Koran lässt sich auch mittels Transliterationen und weiteren Hilfsmitteln erarbeiten.

 

2. Den Vers vollständig durchlesen

Verse aus ihrem Kontext zu reißen ist bislang der größte Fehler, welchen sogar die Schüler der Schrift wiederholen. Diese Zitier-Methode kann gebraucht werden, um jeden Wunsch und um jede Sicht zu legitimieren, egal wie ungöttlich sie auch erscheinen mag.

Als Beispiel ein Topfavorit, welches von vielen Gruppen ausgewählt wird um zu behaupten, dass der Koran das Töten und die Gewalt fördere: „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt.“ (2:191).

Sobald wir jedoch die Methode der Berücksichtigung des Kontexts gebrauchen, eröffnet sich ein völlig neuer Sinn und es erscheint ein neues Bild:

2:191 Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; Denn die Verfolgung ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ableugner.

Hier beschäftigen wir uns mit einer Kriegssituation; den Menschen, die ausgetrieben wurden, wird die Erlaubnis zum Rückschlag erteilt. Ein Weltenunterschied zum sporadischen Töten, welches angedeutet wird, wenn nicht aus dem Kontext heraus zitiert wird.

 

3. Umliegende Verse nicht vergessen

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt beim gründlichen Studium des Koran: die umliegenden Verse eines bestimmten Verses zu einer speziellen Geschichte. Ein Beispiel eines falschen Verständnisses, wenn die umliegenden Verse in Vergessenheit geraten, könnte wie folgt aussehen:

2:54 Und da sagte Moses zu seinen Leuten: „O meine Leute! Ihr habt auf euch selbst eine schwere Schuld geladen, indem ihr euch das Kalb nahmt; so kehrt reumütig zu eurem Schöpfer zurück und tötet euch selbst. Dies ist für euch besser bei eurem Schöpfer.“ Alsdann vergab Er euch; wahrlich, Er ist der Allvergebende, der Barmherzige.

Dieser allein stehende Vers erschafft ein Mysterium, dass Moses seinen Leuten Selbstmord vorgeschrieben haben soll, während es gemäß Gottes Gesetz verboten ist Selbstmord zu begehen und mit der Hölle bestraft werden kann (4:29-30). Wenn wir jedoch das „breitere“ Bild zu Gemüte ziehen, welches in den Versen vor und nach diesem Vers erscheint, nimmt die Geschichte einen völlig anderen Verlauf:

2:51-57 Und denkt daran, dass Wir Uns mit Moses vierzig Nächte verabredeten, als ihr dann hinter seinem Rücken das Kalb nahmt und ihr unrechtmäßig wart. Alsdann vergaben Wir euch, auf dass ihr dankbar sein möget. Und denkt daran, dass Wir Moses das Buch gaben, sowie die Unterscheidung, auf dass ihr rechtgeleitet werden möget. Und da sagte Moses zu seinen Leuten: „O meine Leute! Ihr habt auf euch selbst eine schwere Schuld geladen, indem ihr euch das Kalb nahmt; so kehrt reumütig zu eurem Schöpfer zurück und tötet euch selbst. Dies ist für euch besser bei eurem Schöpfer.“ Alsdann vergab Er euch; wahrlich, Er ist der Allvergebende, der Barmherzige. Und ihr sagtet: „O Moses! Wir werden dir gewiss nicht glauben, bis wir Gott unverhüllt sehen“, da traf euch der Blitzschlag, während ihr zuschautet. Dann erweckten Wir euch wieder nach eurem Tode, auf dass ihr dankbar sein möget. Und Wir ließen die Wolken über euch Schatten werfen und sandten euch Manna und Wachteln herab: „Esst von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben“; sie schadeten Uns aber nicht; vielmehr schadeten sie sich selbst.

Ob nun symbolisch oder wörtlich gemeinter Tod: Es war das Design des Allmächtigen, diese bestimmte Gruppe von den Kindern Israels wiederbeleben zu lassen um Seine Zeichen zu manifestieren. So wird das Paradoxon entfernt, da Gott der Einzige ist, der Leben nimmt, weil es auch Sein an uns gegebenes Geschenk ist.

 

4. Mehrdeutige Wörter beachten

Einige arabische Wörter, genauso wie in der deutschen Sprache, können mehr als eine einzelne Bedeutung in sich tragen. Dadurch kann die zugeschriebene Bedeutung manchmal Widersprüche zwischen den Versen der Schrift oder ein merkwürdiges Verständnis des Themas verursachen. Ist es in solchen Fällen ratsam der besten Bedeutung, die abgeleitet werden kann, zu folgen?

39:18 Jene, die jedem Wort zuhören und dem besten von ihm folgen sind es, denen Gott den Weg gewiesen hat, und sie sind es, die Verstand besitzen.

Ein klares Beispiel von dem, was ein mehrdeutiges Wort und seine inkorrekte Anwendung an seriösen Problemen verursachen kann, ist das Wort „Daraba“, welches in 4:34 vorkommt und von den meisten Übersetzern primär mit „schlagen“ übersetzt wird.

4:34 Die Männer haben die Frauen zu unterstützen; Angesichts der vielfältigen Gaben, die Gott ihnen gegenseitig geschenkt hat, und angesichts des Reichtums, den sie in Umlauf bringen. Aufrechte Frauen, die achtsam über ihre Privatsphäre sind, bewahren das Verborgene im dem Sinn, wie Gott es vorsieht. Die Frauen aber, deren Verlassenheit ihr befürchtet, gebt ihnen gute Ratschläge und vermeidet sie in den Betträumen und ‚Idriboohun‘. Wenn sie aber eure Argumente einsehen, dann sucht keinen Vorwand sie zu ärgern. Gott ist erhaben und groß.

Die Wahl von „schlagen/prügeln“ in diesem Beispiel erzeugt eine bizarre Bedeutung, da der Vers über einen Streit zwischen den Ehegatten handelt. Der Vers schlägt eine Lösung vor, wie schrittweise vorzugehen ist, um die Ehe zu retten; dass der letzte Schritt seine Frau zu „schlagen“ wäre, beendet die Ehe mit Sicherheit, statt sie zu retten! Das Wort ‚Daraba‘ hat mindestens 6 Bedeutungen im arabischen und alle werden im Koran gebraucht:

4:94 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auszieht (darabtum) auf dem Weg Gottes, so stellt erst gehörig Nachforschungen an und sagt zu keinem, der euch den Friedensgruß bietet: „Du bist kein Gläubiger.“ Ihr trachtet nach den Gütern des irdischen Lebens, doch bei Gott ist des Guten Fülle. So wart ihr einst, dann aber hat Gott euch Seine Huld erwiesen; darum stellt erst gehörig Nachforschungen an. Seht, Gott ist eures Tuns wohl kundig.

47:27 Was aber, wenn (die) Engel sie abberufen und sie ins Gesicht und auf den Rücken schlagen? (Yadriboona)

18:11 Sodann versiegelten (darabna) Wir in der Höhle ihre Ohren für eine Anzahl von Jahren.

43:5 Sollen Wir da die Ermahnung von euch abwenden (na’drib), weil ihr ein zügelloses Volk seid?

14:24 Siehst du nicht, wie Gott das Gleichnis eines guten Wortes prägt (daraba)? (Es ist) wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest sind und dessen Zweige bis zum Himmel (ragen).

2:273 Für die Armen, die auf dem Weg Gottes gehindert werden, sich frei im Land zu bewegen (daraba). Der Unwissende hält sie für reich wegen (ihrer) Zurückhaltung. Du aber erkennst sie an ihrem Auftreten. Sie betteln die Menschen nicht aufdringlich an. Und was immer ihr an Gutem spendet, wahrlich, Gott weiß es.

Die beste Bedeutung kann dann erlangt werden, wenn nach einer logischen und konsistenten Bedeutung gesucht wird. In diesem Falle, wenn die Bedeutung auf „lassen/trennen“ gesetzt wird:

4:34 Die Männer haben die Frauen zu unterstützen; Angesichts der vielfältigen Gaben, die Gott ihnen gegenseitig geschenkt hat, und angesichts des Reichtums, den sie in Umlauf bringen. Aufrechte Frauen, die achtsam über ihre Privatsphäre sind, bewahren das Verborgene im dem Sinn, wie Gott es vorsieht. Die Frauen aber, deren Verlassenheit ihr befürchtet, gebt ihnen guten Rat, und vermeidet sie in den Betträumen und hinterlasst sie sich selbst. Wenn sie aber eure Argumente einsehen, dann sucht keinen Vorwand sie zu ärgern. Gott ist erhaben und groß.

Natürlich sollten bei diesem Schritt möglichst viele Wurzel-Lexikone aufgeschlagen werden. In alQuran.eu lesen wir z.B. im Wurzellexikon über Daraba:

Nom.
ضرب [d´arb] Schlagen, Multiplizieren,
جدول الضرب [jadwal ald´arb] Einmaleins,
[d´oroub] Gattung, Art,
ضربة [d´arbah] Schlag, Stoß,
ضِراب [d´iraab] Paarung,
ضريبة [d´aribah] Steuer,
إضراب [id´rab] Streik,
مِضرب [med´rab] Schlaginstrument, Schläger, Schlegel,
مضرب [mud´rib] Streikender,
مضاربة [mud´aarabah] Spekulation,
إضطراب [id´t´iraab] Unruhe, Schwankung,

V.
ضرب [d´araba] (ab-)schlagen, (mit Plagen, Schmach, Elend) treffen lassen, (Erdbeben) einschlagen, (Belagerung) einschließen, (mit Kugeln) beschießen, (Musikinstrument) spielen, (Schreibmaschine) schreiben, (Glocke) läuten, (Zelt) aufschlagen, (Beispiel) anführen, (Math.) multiplizieren, (durch Länder) umherziehen, (durch-)reisen, (Wunde) schmerzen, (Tiere) sich paaren, (Münz) prägen, (2 Sachen) zusammenmischen, (Rekord) brechen,
أضرب [ad´raba] sich abwenden, streiken,
تضارب [tad´aaraba] sich gegenseitig schlagen, Meinungsverschiedenheit haben, kollidieren,
إضطرب [id´t´araba] unruhig sein, erregt sein,

Adj.
ضربي [d´arby] multiplizierend, schlagend,
مضروب [mad´roub] geschlagen, multipliziert,
مضطرب [mod´t´areb] unruhig,
ضريبي [d´arieby] steuerlich

Auf diese Weise wird nicht nur ersichtlich, wieso dieser Vers von den gängigsten Übersetzern mit „schlagen“ übersetzt wurde, sondern ebenso auch, dass eben gerade rein sprachlich kein Zwang besteht, dieses Wort als „schlagen“ zu verstehen. Insbesondere mit dem Hintergrundwissen, dass diese Gelehrten oft aus einer patriarchalisch geprägten Kultur entstammen und ebenso die patriarchalisch durchsetzten Ahadith verwenden, wird klar, wieso diese sogenannten Gelehrten heute noch wider besseren Wissens dieses Wort als „schlagen“ übersetzen anstelle der konsistenteren Wahl der „Trennung“.

 

5. Verse gleichen Themas zusammenstellen

Der Punkt, welcher bei Muslimen seit mehreren Jahrhunderten gefehlt hat, ist die Fähigkeit, die koranischen Verse gemäß ihrem Thema zusammenzustellen um seine Bedeutung zu suchen. Der Koran spricht selber darüber: Wir sollen eine Zusammenstellung machen; unter dem Befehl „Ratil“:

73:2-4 Verbringe die Nacht stehend bis auf weniges. Die Hälfte von ihr, oder ein weniger davon. Oder ein bisschen mehr; und trage (ratil) den Qur’an in seiner Zusammenstellung zusammen.

‚Ratil‘ ist ein arabisches Wort, welches ‚ähnliches miteinander zusammenstellen‘ bedeutet. Beispiel: Eine Serie von Tanks in einer Linie zusammengestellt wird ‚Ratil Dababat‘ genannt. Wir würden „ratil“ nicht erwähnen, wenn die Dinge nicht ähnlich wären (wenn z. B. die Serie Autos, Flugzeuge und Tanks beinhaltete, so könnte das Wort „Ratil“ nicht gebraucht werden). Deswegen müssen wir, wenn wir irgendein Thema in seiner Tiefe studieren wollen, alle Verse, die dieses Thema behandeln und über das Buch hinweggestreut sind, finden und sie „zusammenstellen“ (Tarteel).

Der nächste Punkt, nachdem wir alle Verse, die über ein spezifisches Thema handeln, zusammengestellt haben, ist die „Relativierung der Bedeutung“.

73:20 Dein Herr weiß wahrlich, dass du weniger als zwei Drittel der Nacht aufstehst und eine Hälfte oder ein Drittel davon, und auch vom Teil derer, die mit dir sind. Und Gott bestimmt das Maß der Nacht und des Tages. Er weiß, dass ihr nicht durchhalten könnt. Darum hat Er Sich euch mit Nachsicht zugewandt. So studiert (iqr’a) denn so viel vom Koran, wie es (euch) leicht fällt. Er weiß, dass einige unter euch sein werden, die krank sind, und andere, die im Lande umherreisen – nach Gottes Gnadenfülle strebend -, und wieder andere, die für Gottes Sache kämpfen. So studiert (iqr’a) davon, was (euch) leicht fällt, und verrichtet das Gebet und entrichtet die Almosen und gebt Gott ein gutes Darlehen. Und das, was ihr an Gutem für eure Seelen vorausschickt, werdet ihr bei Gott als besseren und größeren Lohn finden. Und bittet Gott um Vergebung. Wahrlich, Gott ist Allvergebend, Barmherzig.

Das Wort ‚Iqra‘ bedeutet: ‚relativieren/verstehend lesen/studieren‘. Das Wort „Ratil“ wurde in seiner Gebräuchlichkeit vermindert zu „vortragen/rezitieren“. Beispiel: Wenn eine Person die Nachrichten von einem Blatt Papier oder einem Teleprompter liest, „yatlu“ diese Person die Nachricht (nicht Qar’a oder Iqr’a). Wenn ein Lehrer jedoch das Konzept der Relativität in Physik seinen Schülern beibringt, so „yaqra“ (erklärt/relativiert) er die Bedeutung, ähnlich wie bei einer Vorlesung.

 

Beispiel einer Zusammenstellung ähnlicher Verse

Wenn wir das Thema „Scheidung“ untersuchen, so sehen wir, dass das Thema über drei verschiedene Kapitel verteilt ist (Kapitel 2, 33 und 65), welche erst miteinander kombiniert ein komplettes Bild der Prozeduren und den Gesetzen bzgl. Scheidung liefern.

2:226 Jene, die sich von ihren Frauen scheiden wollen, sollen (für eine gereifte Entscheidung) vier Monate warten.[i] Wenn sie sich aussöhnen: Gott ist der Allvergebende, der Allbarmherzige.
2:227 Doch wenn sie den festen Entschluss zur Scheidung gefasst haben, dann ist Gott Allhörend, Allwissend.
2:228 Geschiedene Frauen sollen selbst drei Menstruationszyklen abwarten (bevor sie mit einem anderen Mann heiraten) und es ist ihnen nicht erlaubt, zu verbergen, was Gott in ihrer Gebärmutter erschaffen hat, wenn sie an Gott und an den Jüngsten Tag glauben. Und ihren Gatten steht es am ehesten (von allen Männern) zu, sie dann (im Falle einer Schwangerschaft) zurückzunehmen, wenn sie eine Aussöhnung herbeiführen wollen. So wie die Männer Rechte über die Frauen haben, so haben auch die Frauen die gleichen Rechte über die Männer.[ii] (Im Falle einer Schwangerschaft) haben die Männer eine größere Stufe über ihnen. Gott ist Allmächtig, Allweise.
2:229 Die Scheidung ist zweimal.[iii] Die geschiedenen Frauen sind gerecht unterzubringen oder auf geziemende Weise zu entlassen.[iv] Und es ist euch nicht erlaubt, irgend etwas von dem zurückzunehmen, was ihr ihnen gegeben habt, es sei denn, beide (Mann und Frau) befürchten, die Schranken Gottes nicht einhalten zu können. Wenn ihr befürchtet, die Schranken Gottes nicht einhalten zu können, dann ist es kein Vergehen, wenn die Frau die Gaben zurückgeben will. Dies sind die Schranken Gottes, so übertretet sie nicht. Und wer die Schranken Gottes übertritt – das sind diejenigen, die Unrecht tun.
2:230 Hat ein Mann seine Ehefrau wieder (zum dritten Mal) verstoßen, darf er sie nicht wieder heiraten.[v] Es sei denn, dass sie einen anderen heiratet und von ihm geschieden wird. Dann ist es keine Sünde für sie, wenn sie sich aussprechen und eine neue Ehe eingehen. Dabei müssen sie fester Absicht sein, die Grenzen Gottes einzuhalten. Das sind Gottes Gebote und Verbote, die Er für die Menschen klar stellt, die sich um Wissen bemühen.
2:231 Und wenn ihr euch von den Frauen scheidet und sie die Wartezeit (drei Menstruationszyklen) erfüllt haben, dann behaltet sie in gütiger Weise oder entlasst sie in gütiger Weise. Doch behaltet sie nicht (aus Abneigung), um sie zu schikanieren; das wäre eine Übertretung. Und wer dies tut, der fügt sich selbst Unrecht zu. Nehmt die Zeichen (ayat) Gottes nicht leicht. Gedenkt der Gnade Gottes, die Er euch erwiesen hat und dessen, was Er euch vom Buch und der Weisheit herabgesandt hat, um euch damit zu ermahnen. Hört auf Gott und wisst, dass Gott der Allwissende ist.
2:232 Wenn die Frauen nach ausgesprochener Scheidung und verstrichener Wartezeit eine neue Ehe mit dem gleichen Mann eingehen wollen, so dürfen sie nicht daran gehindert werden, wenn beide Partner eine Versöhnung im Guten erzielt haben. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen unter euch, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben. Für euch ist dies segensreicher und reiner. Gott weiß alles, während ihr es nicht wisst.

33:49 O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr gläubige Frauen heiratet und euch dann von ihnen scheiden lasst, ehe ihr Geschlechtsverkehr mit ihnen gehabt habt, so besteht keine Wartefrist von ihnen euch gegenüber, die eingehalten werden muss. Darum beschenkt sie und entlasst sie auf geziemende Weise.

65:1 O Prophet! Wenn ihr euch von den Frauen scheidet, beachtet die Wartezeit, die ihr genau berechnen sollt! Hört auf Gott, euren Herrn. Treibt sie nicht aus ihren Häusern, noch lasst sie hinausgehen, es sei denn, sie hätten eine bewiesene Unzucht begangen. Das sind die Rechtsbestimmungen Gottes. Wer Gottes Rechtsbestimmungen übertritt, hat sich selbst unrecht getan. Du weißt nicht, vielleicht lässt Gott nach der Scheidung etwas Unerwartetes geschehen.
65:2 Wenn die Frist um ist, behaltet sie entweder in Güte oder trennt euch in Güte von ihnen und ruft dazu zwei rechtschaffene Leute aus eurer Mitte zu Zeugen; und macht das Zeugnis um Gottes Willen! Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben; und dem, der auf Gott hört, verschafft Er ihm eine Lösung.
65:3 und versorgt ihn in der Art und Weise, mit der er nicht rechnet. Und wer auf Gott vertraut – für den reicht Er aus. Wahrlich, Gottes Befehl wird durchgeführt. Für alles hat Gott ein Maß bestimmt.
65:4 Für die Frauen, die in der Menopause sind, beträgt die Wartezeit drei Monate, wenn ihr Zweifel hegt. Die Wartezeit für Frauen, die keine Menstruation haben und schwanger sind, endet mit der Entbindung.[vi] Wer auf Gott hört, dem erleichtert Gott seine Angelegenheiten.
65:5 Das ist Gottes Vorschrift, die Er euch herabgesandt hat. Wer auf Gott hört, dem tilgt Gott die schlimmen Taten, und dem erhöht Er den Lohn.
65:6 Lasst sie wohnen, wo ihr wohnt, gemäß euren Mitteln. Und tut ihnen nichts zuleide in der Absicht, die Trennung herbeizuführen. Wenn sie schwanger sind, kommt ihr für ihren Unterhalt auf, bis sie gebären. Und wenn sie das Kind für euch stillen, (dann) zahlt für ihre Bemühungen. Geht gütig miteinander um; Wenn ihr euch aber nicht einigen könnt, so soll eine andere Frau das Kind stillen.

Hier ist eine Zusammenfassung dieser Regeln für die Scheidung, erhalten durch die Zusammenstellung der ähnlichen Verse:

  • Eine Periode der ‚Abkühlung‘ von vier Monaten wird benötigt, bevor eine Scheidung beginnen kann. (2:226)
  • Wenn immer noch auf die Scheidung bestanden wird, so muss die Ehefrau und der Ehemann während der „zwischenzeitlichen Periode“ (Wartefrist) im gleichen Haus zusammenbleiben. (65:1)
  • Wenn sich das Paar versöhnt, lässt sich die Scheidung widerrufen und die Wartefrist wird unterbrochen. (2:229)
  • Die Scheidung wird automatisch widerrufen, wenn die Partner während der Wartefrist geschlechtlichen Verkehr miteinander hatten. (2:226, 65:1)
  • Die benötigte Wartefrist beträgt drei Menstruationszyklen. Die Wartefrist für Frauen, die keine Menstruation mehr haben, beträgt drei Monate. Die Zeit für schwangere Frauen beträgt solange, bis sie ihr Kind bekommen. (2:228, 65:4)
  • Es kann keine Wartefrist geben (bzw. es wird keine benötigt), wenn noch nie ein geschlechtlicher Kontakt stattfand. Es kann also wieder geheiratet werden. (33:49)
  • Wenn das Paar immer noch wünscht, die Scheidung nach der Wartefrist zu vollziehen, so werden zwei Zeugen gebraucht, um die Prozedur zu vervollständigen. (65:2)
  • Ist dies die 3. Scheidung, so kann das Paar nicht mehr miteinander heiraten, bis die Frau mit einem anderen Mann verheiratet war und sich geschieden hat. (2:230)

Wie in diesem Beispiel der Scheidung gezeigt wird, erbringt der simple Schritt der Untersuchung aller relevanten Verse eine sehr detaillierte Beschreibung der Scheidungsschritte, welche in jeder modernen und zivilen Gesellschaft angewandt werden können.

 

6. Nach Beispielen im Koran suchen

Sobald eine Bedeutung abgeleitet wurde, besteht der letzte Fehlerfreiheitstest bzw. Genauigkeitsüberprüfung solch einer Bedeutung darin, einen Vergleich mit den Geschichten, die im Koran erzählt werden, zu machen, falls solch eine Geschichte überhaupt gefunden werden kann. Der Grund hierfür ist, dass die Geschichten im Koran „lebendige“ Beispiele sind, von denen wir lernen und die Situationen vergleichen können. Die Geschichten sind nicht umsonst erklärt worden oder nicht nur für unsere Unterhaltung bestimmt.

12:3 Wir erklären dir die schönsten der Geschichten, indem Wir dir diesen Koran offenbaren, obwohl du zuvor unter denen warst, die keine Kenntnis besaßen.

Einer der klarsten Beispiele für das Benutzen dieser Methode ist das Behandeln des Themas „Dieb“. Es gibt einen Vers, welcher das Gesetz für Diebe angibt und seine Interpretation kann sehr stark variieren, je nach dem, welche Bedeutung den arabischen Wörtern zugeschrieben wird:

5:38 Dem Dieb und der Diebin sollen die Hände / Ressourcen (Einnahmen) / Macht / Besitzeigentümer / Güter (Aydiyahum) abgeschnitten / geschnitten / aufgelöst / abgetrennt (Iqta) werden als Vergeltung für das, was sie begangen haben und als abschreckende Strafe von Gott. Und Gott ist Allmächtig, Allweise.

Die heutigen Gelehrten und die der Vergangenheit haben sich alle für die Bedeutung „Hand abschneiden“ entschieden und so werden wir heutzutage Zeugen von Amputationen in Ländern, wo behauptet wird, dem Koran zu folgen. Hätten sie im Koran nach Beispielen gesucht, um die Anwendung dieses Gesetzes zu lernen, so kämen sie zu einer unterschiedlichen Schlussfolgerung – fern von Amputationen. Die Geschichte von Josef mit seinen Brüdern liefert uns das klarste und simpelste Beispiel, wie mit dem Thema „Dieb“ umzugehen ist.

12:73-75 Sie sagten: „Bei Gott, ihr wisst doch, dass wir nicht gekommen sind, um Unheil im Land zu stiften, und wir sind keine Diebe.“ Er sagte: „Was soll dann die Strafe dafür sein, wenn ihr Lügner seid?“ Sie sagten: „Die Strafe dafür sei: Der, in dessen Satteltaschen (der geklaute Goldbecher) gefunden wird, soll es selbst sein. So bestrafen wir die Übeltäter.

Also wird die Bedeutung des Verses wie folgt übersetzt:

5:38 Dem Dieb und der Diebin sollen die Einnahmen (Aydiyahum) geschnitten (iqtau) werden, als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe von Gott. Und Gott ist Allmächtig, Allweise.

Solch eine Bedeutung bestätigt auch die allgemeinen Gesetze der koranischen Gerechtigkeit bzw. Gesetzmäßigkeit: Die Strafe soll nicht die Tat an Maß überschreiten (16:126).

 

7. Geduldig sein und Gott um Hilfe bitten

Selbst mit all den Fähigkeiten und dem Wissen, die wir besitzen könnten, ist das Studium der Schrift stets fehlerhaft, wenn Gott nicht um Hilfe und Unterstützung gebeten wird. Letzten Endes ist Er der ultimative Lehrer der Menschheit. Er ist der Lehrer von Allem, insbesondere Seiner Schrift (55:1-2).

16:98-100 Und wenn du den Koran liest, so suche bei Gott Zuflucht vor Satan, dem Verfluchten. Wahrlich, er hat keine Macht über die, welche glauben und auf ihren Herrn vertrauen. Siehe, seine Macht erstreckt sich nur auf jene, die bei ihm Beistand suchen und die (Gott) Götter zur Seite stellen.

Wir sollen nicht erschrocken, verängstigt oder verwirrt sein, wenn die Ergebnisse oder das eigene Verständnis nicht mit dem übereinstimmt, was andere Gelehrten/Araber etc. sagen. Die Wahrheit braucht nicht die Mehrheit, um die Wahrheit zu sein.

6:116 Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Gottes Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur.

Als letztes erinnere man sich immer daran, dass wir hier auf diesem Planeten sind, um Gott zu dienen und uns bemühen, auf Seinem Wege zu gehen. Wir sind nicht hier um uns selbst oder unseren eigenen Ansichten oder Ego zu dienen: „Dir allein dienen wir und Dich allein bitten wir um Hilfe.(1:5)

 

Schlussfolgerung

Jetzt sollten alle nötigen „Werkzeuge“ zugänglich gemacht worden sein, um sich selber gemäß dem System des Korans auszubilden. Versuchen Sie es zu einer Gewohnheit werden zu lassen, die Antworten auf eigene Faust zu suchen, nebst der Bitte an Gott für Führung und Unterstützung. Zögern Sie nicht andere über die Bedeutung eines bestimmten Verses zu befragen, aber versuchen Sie trotzdem die Bindung mit Gott direkt herzustellen. Es ist nur durch diese Selbstbewusstheit möglich, dass Leute einen defensiven Mechanismus gegen Fehlinformationen und Ignoranz haben, welche nun bereits über mehrere Generationen hinweg gelehrt wurden.

Wir sollten versuchen es anzustreben, dass Gott der Fokus unserer Handlungen und unseres Lebens wird. Lassen wir Seine Worte unsere Führung sein, um Erfolg in diesem und im nächsten Leben zu haben… Es ist unbedeutend, wie viel Wohlstand wir erreichen oder wie mächtig wir werden, sondern bedeutender ist wie wir diesen Wohlstand nutzen, um anderen zu helfen und wie wir unsere Macht und Position ausnützen, um der Menschheit zu helfen, damit die Welt besser wird.

63:9-11 O ihr, die ihr glaubt, lasst euch durch euer Vermögen und eure Kinder nicht vom Gedenken an Gott abhalten. Und wer das tut – das sind die Verlierenden. Und spendet von dem, was Wir euch gegeben haben, bevor einen von euch der Tod ereilt und er sagt: „Mein Herr! Wenn Du mir nur Aufschub für eine kurze Frist gewähren würdest, dann würde ich Almosen geben und einer der Rechtschaffenen sein.“ Und nie wird Gott jemandem Aufschub gewähren, wenn seine Frist um ist; und Gott ist dessen wohl kundig, was ihr tut.

Wir sind sicher, dass der/die Studierende/Schüler/in der Schrift mehr als erwartet finden kann, wenn der Koran gelesen und studiert wird. Obwohl die Schrift in seiner Form von Wörtern und Seiten „begrenzt“ ist, ist es bezüglich dem Wissen und den Lehren innerhalb dieser physikalischen Form „unbegrenzt“.


Fußnoten

[i] 2:226 Jene, die die nach dem Propheten erfundenen Lehren Hadith und Sunna dem Koran beigesellen, haben durch die verschiedenen Scheidungsgesetze innerhalb ihrer Rechtsschulen unzählige Familien auseinander gezerrt und ein Gesetz für gültig erklärt, sodass der Mann, wenn er die bestimmten Worte der Scheidung ausspricht, sich von seiner Frau für ewig geschieden hat. Jene, die aus Versehen oder aus Wut diese Worte ausgesprochen und sich unwiderruflich geschieden haben und nach einer Möglichkeit einer erneuten Heirat suchten, sahen sich gezwungen, Fatwas durch Mullahs einzuholen, die für ihre Leistungen Geld verlangten. Siehe 2:229 und 9:34-35.

[ii] 2:228 Dieser Vers, der über die Scheidung handelt, teilt mit, dass die Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben. Die Mentalität, welche die so genannten Hadith und Sunnah, Kollektionen von zahlreicher Vermutungen und Lügen, dem Koran beigesellt oder gar vorzieht, hat der Frau das Recht der Scheidung entzogen und hat sie der Tyrannei der Männer überlassen und sie somit in eine Position ähnlich der Sklaverei gestellt.

[iii] 2:229 Die Scheidung ist ein Vorgang, der Monate lang andauert; Nicht wie es die Folger von Hadith und Sunna behaupten, ein kurzer Moment gewisser Worte, die aus dem Mund des Mannes entspringen. Drei Mal „Ich scheide dich“ zu sagen bedeutet nicht, dass die Frau drei Mal geschieden wurde. Um sich drei Mal scheiden zu lassen werden auch drei vollbrachte Heiratsprozeduren benötigt. Das von Gott gegebene Recht der Wiederheirat nach zweimaligem Scheiden wird angeblich von einigen, erfundenen Gerüchten (Ahadith) aufgehoben. So z.B. meint die Hanafi-Rechtsschule, dass der Mann sogar dann nicht mehr erneut die gleiche Frau heiraten kann, wenn er sich von seiner Frau unter Bedrohungen scheiden lassen musste. Die Folger der Rechtsschulen haben Familienkatastrophen verursacht, welche durch die drei Worte der Scheidung entstanden sind, und schreckliche „Lösungen“ erbracht, wie z.B. die so genannte „Hulla“, bei der in einer einzelnen Nacht geheiratet wird, um Geschlechtsverkehr zu erlauben, um sie später wieder aufzulösen und dass der Mann, der die Hulla begangen hat, im Stande sei, die Frau zwangsweise zu scheiden, wenn er sie nicht mehr scheiden könnte. Siehe außerdem 33:49. Und wenn wir schon dabei sind, wie die Hanefi-Rechtsschule die Koranverse aufheben lässt, so wollen wir auch gleich weitere Verse nennen, die gemäß (so die Meinung der Hanefi) den Ahadith keine Gültigkeit mehr haben sollten: 2:180,240; 4:11-12,15,23-24; 5:106; 6:145

[iv] 2:229 Das Haus und den Unterhalt der geschiedenen Frau übernimmt als generelle Regel der Mann (2:241).

[v] 2:230 Religionsgelehrte haben diesen Vers missbraucht, um eine Unzucht für eine einzelne Nacht, Hulla genannt, zu ermöglichen.

[vi] 65:4 Durch eine schreckliche, falsche, hadithische Verzerrung dieses Verses wird in fast allen Übersetzungen die Wartezeit für Frauen, die noch keine Menstruation hatten, d. h. Kinder, ebenfalls beschrieben! Es ist bekannt, dass die Sunna Ahadith enthält, die den Propheten Mohammed mit Pädophilie beleidigen. Solchen Heuchlern und schrecklichen Missetätern und Ableugnern erinnern wir die Verse 6:112-116 und ebenso Psalm 37!

Koran, Hadith und Islam

[Eine Vorbemerkung zu dieser Veröffentlichung: In der englischen Originalfassung wurden alle Koranverse auf Arabisch zitiert und dann ins Englische übersetzt. Oft wurden die relevanten Stellen im Arabischen gekennzeichnet, was in dieser Veröffentlichung ausgelassen wurde. Ebenso wurden spezielle Graphiken ausgelassen.]

Quran, Hadith and Islam

Vorwort

Nach mehr als zwölf Jahren Forschung im Qur’an mithilfe des Computers wurde der physische Beweis des Qur’ans entdeckt, welcher beweist, dass der Qur’an in der Tat das unfehlbare Wort Gottes ist. Diese Entdeckung wurde bei den muslimischen Massen weltweit sehr berühmt und Zusammenfassungen der Arbeit wurden in Millionenzahlen gedruckt und verbreitet. Meine persönliche Popularität erhob sich mit dieser aufregendsten und demütigsten Entdeckung.

Die weiterführende Forschung enthüllte dann eine Aufsehen erregende Tatsache. Die sehr berühmten „Hadith & Sunna“ hatten nichts mit dem Propheten Mohammed zu tun, und dass ein Festhalten an ihnen einen offenkundigen Ungehorsam gegenüber Gott und Seinem letzten Propheten darstellt (Qur’an 6:112 und 25:31).

Diese Erkenntnis widerspricht dem Glauben der muslimischen Massen. Infolgedessen brachten mich mein Bekanntheitsgrad und sogar die Popularität des Wunders des Koran an einen Punkt, an dem mein Leben und Ruf in Gefahr war. Den Muslimen zu sagen, dass „Hadith & Sunna“ satanische Neuerungen sind, ist das gleiche wie, wie es sich herausstellte, wenn man den Christen sagen wollte, dass Jesus nicht der Sohn Gottes ist.

Die Entdeckung von „Hadith & Sunna“ als satanische Neuerungen wird vom physischen Beweis unterstützt. Freidenker werden die Entdeckungen in diesem Buch akzeptieren. Für solche Leute wird das Resultat einen völlig neuen Sinn der Erlösung und volles Bewusstsein dessen ergeben, dass die muslimischen Massen den Plänen Satans zum Opfer gefallen sind.

Rashad Khalifa

August 19, 1982



Keine Erlösung ohne dem Gesandten zu gehorchen

„Sprich: ‚Wenn ihr Gott liebt, so folgt mir. Lieben wird euch Gott und euch eure Sünden vergeben; denn Gott ist Allvergebend, Barmherzig.‘ Sprich: ‚Gehorcht Gott und dem Gesandten.‘ Wenn sie den Rücken kehren – gewiss, Gott liebt die Ableugner nicht.“ (3:31-32)

Koranvers

Koranvers

„Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Almosen und gehorcht dem Gesandten, auf dass ihr Barmherzigkeit empfangen möget.“ (24:56)

Koranvers

„Und für diejenigen, die sich Gott und Seinem Gesandten widersetzen, ist das Feuer der Hölle bestimmt; darin werden sie auf ewig bleiben.“ (72:23)

Koranvers

Da alle Gesandten die eine und die gleiche Nachricht überliefert haben, nämlich „Du sollst niemandem dienen außer Gott“, bedeutet Ungehorsam gegenüber ihnen Ableugnung oder Polytheismus.

 

Bei der Überlieferung der Botschaft Gottes,
sprechen Gesandte nicht durch ihre eigene Initiative.

„Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.“ (Moses in Deuteronomy 18:15)

„Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich’s fordern.“ (Deuteronomy 18:18-19)

„Glaubst du nicht, dass du in mir dem Vater begegnest? Die Worte die ich euch verkünde spreche ich nicht aus eigenem Anlass, aber der Vater, in mir andauernd, tut Seine Werke.“ (Johannesevangelium 14:10)

„Aber wenn er, der Geist der Wahrheit, erscheint, wird er euch in all die Wahrheit leiten; Er redet nicht aus eigenem Triebe außer dem, was er hört, wird er sprechen; und er wird euch verkünden, was noch kommen wird.“ (Johannesevangelium 16:13)

„Wer dem Gesandten gehorcht, der hat Gott gehorcht. Und wenn sich jemand abkehrt, haben wir dich nicht als Hüter über sie gesandt.“ (Qur’an 4:80)

Koranvers

„Euer Gefährte ist weder verwirrt noch befindet er sich im Unrecht, noch spricht er aus eigenem Anlass.“ (53:2-3)

Koranvers

 

Mohammed wird durch den Koran allein dargestellt

„Und Wir haben DIESES BUCH mit der Wahrheit zu dir herabgesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewissheit gibt; richte also zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat (dieses Buch) und folge nicht ihren Neigungen, wenn sie von der Wahrheit abweichen, die zu dir gekommen ist. Für jeden von euch haben Wir Richtlinien und eine Laufbahn bestimmt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Er wollte euch aber in alledem, was Er euch gegeben hat, auf die Probe stellen. Darum sollt ihr um die guten Dinge wetteifern. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren; und dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins wart. Und du sollst zwischen ihnen nach dem richten, was von Gott herabgesandt wurde; und folge nicht ihren Neigungen, und SEI VOR IHNEN AUF DER HUT, damit sie dich nicht bedrängen und von einem Teil dessen, was Gott zu dir herabgesandt hat, wegtreiben. Wenden sie sich jedoch ab, so wisse, dass Gott sie für etliche ihrer Sünden zu treffen gedenkt. Wahrlich, viele der Menschen sind Frevler. Wünschen sie etwa die Richtlinien der Ignoranz/Unwissenheit? Und WER IST BESSER ALS GOTT als ein Gesetzgeber für ein Volk, das fest im Glauben ist?“ (Qur’an 5:48-50)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Es wurde Mohammed verboten, jegliche religiöse
Vorschriften außer dem Koran zu überliefern

Dies(es Buch) ist wahrlich das Wort (Gottes durch den Mund) eines ehrwürdigen Gesandten. Und es ist nicht das Werk eines Dichters; wie wenig ihr glaubt. Noch ist es die Rede eines Wahrsagers; wenig bedenkt ihr. Eine Offenbarung vom Herrn der Welten. Und hätte ER IRGENDWELCHE AUSSPRÜCHE IN UNSEREM NAMEN ERSONNEN, hätten Wir ihn gewiss bei der Rechten gefasst, und ihm dann die Herzader durchschnitten. Und keiner von euch hätte (Uns) von ihm abhalten können.“ (69:40-47)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Dieser sehr klare Vers lehrt uns, dass es Muhammad verboten wurde, jegliche religiöse Lehren neben dem Koran zu überliefern. Die Stärke des arabischen Textes kann nicht vollständig übersetzt werden. Aber die kraftvollen Beschreibungen lassen trotzdem keinen Zweifel zu, dass die einzige Funktion des Propheten den Koran zu „überliefern“ war; den ganzen Koran und nichts außer dem Koran.

 

Mohammed ordnete an, nie vom Koran abzuweichen
Eine Abweichung bedeutete strenge Bestrafung

„Und sie hätten dich beinahe in schwere Bedrängnis um dessentwillen gebracht, was Wir dir offenbarten, damit du etwas anderes über Uns erdichten mögest; und dann hätten sie dich gewiss zu ihrem Freund erklärt. Hätten Wir dich aber nicht gefestigt, dann hättest du dich ihnen fast ein wenig zugeneigt. Doch dann hätten Wir dich das Doppelte im Leben kosten lassen und das Doppelte im Tode; und du hättest keinen Helfer Uns gegenüber gefunden.“ (17:73-75)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Als Beispiel für uns wurde es dem Propheten befohlen an den Offenbarungen Gottes festzuhalten, die ihm offenbart wurden, insbesondere in 5:48-50 gekennzeichnet als Koran. Die geringste Abweichung vom Koran (siehe Vers 74 oben) läuft Gefahr, schlimme Vergeltung zu erhalten.

Muhammad befahl den Koran alleine zu überliefern, ohne die kleinste Veränderung und nie etwas anderes zu „fabrizieren“:

„Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen jene, die nicht mit der Begegnung mit Uns rechnen: ‚Bring einen Qur’an, der anders ist als dieser oder ändere ihn.‘ Sprich: ‚Es steht mir nicht zu, ihn aus eigenem Antrieb zu ändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wurde. Ich fürchte, falls ich meinem Herrn ungehorsam bin, die Strafe eines gewaltigen Tages.‘ … Wer ist wohl ungerechter als jener, der eine Lüge gegen Gott erdichtet oder Seine Verse/Zeichen für Lügen erklärt? Wahrlich, die Verbrecher haben keinen Erfolg. Sie verehren statt Gott das, was ihnen weder schaden noch nützen kann; und sie sagen: ‚Das sind unsere Fürsprecher bei Gott.‘ … was sie (Ihm) zur Seite stellen.'“ (10:15-18)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

 

Ein Gott: eine Quelle

Unser Allmächtiger Schöpfer befiehlt insbesondere, dass der Koran die einzige Quelle der religiösen Lehren sein sollte. Weiterhin wird uns gesagt, dass eine Akzeptanz jeglicher anderer Quellen religiöser Führungen dem gleichkommt, als ob man Gott andere Götter beigesellt:

„Sprich: ‚Was für ein Zeugnis wiegt schwerer?‘ Sprich: ‚Gott ist mein und euer Zeuge. Und DIESER QUR’AN ist mir offenbart worden, auf dass ich euch damit warne und jeden, den er erreicht. Wolltet ihr wirklich bezeugen, dass es neben Gott andere Götter (andere Quellen) gebe?“ Sprich: „Ich bezeuge es nicht.“ Sprich: „Er ist der Einzige Gott, und ich bin wahrlich fern von dem, was ihr anbetet.“ (6:19)

Koranvers

Dieser tiefgründige Vers, welcher der 19. Vers von Sure 6 ist, verbietet den Gläubigen sich an andere Quellen als den Koran zu halten oder ihnen zu folgen, und besagt, dass diese Tat eine Beigesellung von Göttern neben Gott gleichkomme. In der strengstmöglichsten Sprache wird uns befohlen, den Koran, den ganzen Koran und nichts als den Koran zu befolgen. Wiederholt wird uns vorgeschrieben, sich an den Koran als die einzige Quelle der religiösen Führung zu halten.

Wieder und wieder werden wir daran erinnert, dass eine Befolgung von jeglichen anderen Quellen neben dem Koran der Beigesellung anderer Götter zu Gott gleichkommt.

Die Verse 22 bis 38 von Sure 17 repräsentieren einige der wichtigsten Befehle im Qur’an. Gleich nach den Versen folgt dieser Vers:

„Dies ist ein Teil von der Weisheit, die dir dein Herr (in diesem Qur’an) offenbart hat. Und SETZE NEBEN GOTT KEINEN ANDEREN GOTT (indem man anderen Quellen neben dem Qur’an folgt), auf dass du nicht in die Hölle geworfen werdest, verdammt und verstoßen.“ (17:39)

Koranvers

Trotz all diesen klaren Befehlen und extrem strengen Verfügungen schaffen es die Folger von Hadith & Sunna nicht, den Koran allein zu befolgen. Wieso?

 

Koran: ein außergewöhnliches Buch

Wieso schaffen es die Anhänger von Hadith & Sunna trotz dieser unmissverständlichen Gebote nicht, sich an den Koran allein zu halten?

Die Antwort wird in der gleichen Sure geliefert, gleich nach dem vorhin gezeigten Befehl. Die Verse 45 und 46 von Sure 17 informieren uns, dass diejenigen, die den Glauben an Gott ablehnen und Seine Befehle nicht beachten, den Koran alleine zu befolgen, absichtlich vom Koran isoliert sind. Diese zwei entscheidenden Verse werden nachfolgend gezeigt:

„Und wenn du den Qur’an verliest, legen Wir zwischen dir und jenen, die nicht ans Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand. Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so dass sie ihn (den Qur’an) nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du deinen Herrn IM QUR’AN ALLEIN NENNST, so wenden sie ihren Rücken in Widerwillen ab.“ (17:45-46)

Koranvers

Koranvers

Was können wir mehr sagen??

Glauben Sie Gott oder nicht?

Gott sagt, dass der Koran komplett, perfekt und vollständig detailliert ist und dass keine anderen Quellen gesucht werden sollen:

„… Nichts haben Wir im Buch ausgelassen. Vor ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden. Die aber Unsere Zeichen leugnen, sind taub und stumm in Finsternissen. Gott führt, wen Er will, in die Irre, und wen Er will, den führt Er auf einen geraden Weg.“ (6:38-39)

Koranvers

Koranvers

„Soll ich denn einen anderen Gesetzesgeber suchen als Gott, wenn Er DIESES BUCH KLAR GEMACHT und herabgesandt hat?“ (6:114)

Koranvers

„Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden.“ (6:115)

Koranvers

Gott nicht glauben und seine Konsequenzen

Wie schon gezeigt, erklärt Gott, dass der Koran komplett, perfekt und klar ist. Seine Befehle sind klar und präzise, dass Sie nichts außer dem Koran als eine Quelle der religiösen Rechtleitung hochhalten sollen.

Nun, Sie haben die völlige Freiheit an Gott zu glauben oder Seine Erläuterungen zu verwerfen und Seine Befehle zu missachten, vorausgesetzt, dass Sie bewusst (oder unbewusst) bereit sind, die Folgen zu akzeptieren. Zweifellos akzeptieren Sie, dass die Ablehnung Gott zu glauben ein schwerwiegendes Vergehen ist. Wie schwerwiegend, ist in Vers 40 von Sure 7 zu lesen:

„Wahrlich, denjenigen, die Unsere Zeichen für Lüge erklären und sich mit Hochmut von ihnen abwenden, werden die Pforten des Himmels nicht geöffnet werden, noch werden sie in das Paradies eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelöhr geht. Und so belohnen Wir die Verbrecher.“ (7:40)

Koranvers

Demnach ist es eine physische Unmöglichkeit für jene, die es ablehnen an Gott zu glauben, ins Paradies einzutreten.

 

Wichtiges Kriterium der göttlichen Offenbarung

Einige Leute behaupten, dass die „Hadith & Sunna“ göttliche Offenbarungen seien. Offensichtlich sind sie sich nicht bewusst, dass das Kriterium einer göttlichen Offenbarung eine perfekte Erhaltung ist. Seit die sogenannten Hadith & Sunna des Propheten dermaßen extrem verzerrt wurden, erfüllen sie nie das Kriterium der göttlichen Offenbarung. Es ist eine anerkannte Tatsache, dass die große Mehrheit der Ahadith Fälschungen sind.

„Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung herabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.“ (15:9)

Koranvers

„… Und wahrlich, es ist ein ehrwürdiges Buch. Falschheit kann nicht hineingelangen, weder von vorn noch von hinten. Es ist eine Offenbarung von einem Allweisen, des Lobes Würdigen.“ (41:41-42)

Koranvers

Koranvers

Die Blasphemie ist deutlich, wenn behauptet wird, dass Hadith & Sunna göttliche Offenbarungen seien. Realisieren sie nicht, dass Gott im Stande ist, Seine Offenbarungen zu schützen?

 

Hadith und Sunna = 100% Vermutung

Gott deklariert, dass der Koran vollständig detailliert ist und die einzige Quelle sein sollte. Die Mehrheit der Muslime wurde hinters Licht geführt, indem ihnen gelehrt wurde, den Mutmaßungen genannt „Hadith & Sunna“ zu folgen.

Während der Koran als das authentische und unveränderte Wort Gottes (siehe: „Quran: Visual presentation of the miracle“) mit einem physischen Beweis versehen wurde, werden die Hadith & Sunna einstimmig als Vermutung eingestuft.

„Soll ich denn einen anderen Richter suchen als Gott – und Er ist es, Der euch das Buch detailliert gemacht und herabgesandt hat? … Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden. Keiner vermag Seine Worte zu ändern, und Er ist der Allhörende, der Allwissende. Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Gottes Weg irreführen. Sie folgen nur VERMUTUNGEN und sie raten nur.“ (6:114-116)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

„Sie folgen einem bloßen Wahn und ihren persönlichen Neigungen, obwohl doch die Weisung ihres Herrn zu ihnen kam.“ (53:23)

Koranvers

Dem Gesandten zu gehorchen ist notwendig

Dem Gesandten zu gehorchen ist unumgänglich, soweit es die koranischen Offenbarungen angeht. Dem Gesandten zu gehorchen bedeutet den Koran zu befolgen, den ganzen Koran und nichts als den Koran. Gehorsamkeit ist zwingend unter der Bedingung, dass die Quelle Gott durch den Gesandten ist, und nicht der Gesandte selbst, der nichts weiteres als ein menschliches, fehlerhaftes Wesen ist.

Wie im folgenden Vers gezeigt wird, muss man dem Gesandten nur dann gehorchen, wenn er Recht hat:

„O Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treueid leisten, dass sie Gott nichts zur Seite stellen, und dass sie weder stehlen noch Unzucht begehen, noch ihre Kinder töten, noch Unwahrheit hervorbringen, die sie selbst wissentlich ersonnen haben, noch dir ungehorsam sein werden in dem, WAS RECHT IST, dann nimm ihren Treueid an und bitte Gott um Vergebung für sie. Wahrlich, Gott ist Allvergebend, Barmherzig.“ (60:12)

Koranvers

Folglich ist die Bedingung einleuchtend, dass Muhammad als Mensch nur gehorcht werden sollte, wenn er Recht hat. Als ein Gesandter ist Muhammad jedoch bedingungslos zu befolgen.

Der Koran betont, dass Gehorsam zwingend ist, wenn die Quelle Gott ist, während die persönliche Meinung des Gesandten schädlich sein kann für ihn und/oder für diejenigen, die seiner persönlichen Meinung nachfolgen:

„Was dich an Gutem trifft, kommt von Gott, und was dich an Schlimmem trifft, kommt von dir selbst. Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen entsandt. Und Gott genügt als Zeuge. Wer dem Gesandten gehorcht, der hat Gott gehorcht; und wenn sich jemand abwendet, so haben Wir dich nicht zum Hüter über sie gesandt.“ (4:79-80)

Koranvers

Koranvers

Deswegen kann die persönliche Meinung von Muhammad schlecht sein, oder schlechtes verursachen. Auf der anderen Seite überliefert Mohammed als Gesandter die Worte Gottes, den Koran, und dem muss unbedingt Folge geleistet werden. Wer dem Gesandten gehorcht, gehorcht Gott und es wurde uns vorgeschrieben den Befehlen Gottes zu folgen und nicht den Befehlen eines Menschen.

Der Koran gibt mehrere Beispiele, dass wir Muhammad als Gesandten Gottes gehorchen müssen und nicht unbedingt dem, was er als Mensch überliefert hat. Als ein Gesandter überlieferte er den Koran und nichts als den Koran. Des Weiteren lehrt der Koran, dass Muhammad als Mensch einige schlimme Fehler begangen hat. So sehen wir in den folgenden Versen, dass Gott wünschte, ein Gesetz zu erlassen, mit welchem ein Mann die geschiedene Frau des adoptierten Sohnes heiraten kann. Muhammad sollte unser Beispiel sein. Jedoch widersprach dies den Traditionen von Arabien und der Prophet „fürchtete die Leute, statt Gott zu fürchten.“

„Und da sagtest du zu dem, dem Gott Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: „Behalte deine Frau für dich und fürchte Gott.“ Und du verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Gott ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Gott es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst. Dann aber, als Zaid (Muhammad’s adoptierter Sohn) seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit die Gläubigen in Bezug auf die Frauen ihrer adoptierten Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn diese ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet haben. Und Gottes Befehl muss vollzogen werden.“ (33:37)

Koranvers

Eine Sure illustriert die Tatsache, dass wir Muhammad nur seinen koranischen Überlieferungen zu folgen haben und nicht seinen persönlichen Meinungen oder Überlieferungen. Dies betrifft die sogenannten „Ahadith“ und die sogenannte „Sunna“ als legitimierte Quelle religiöser Führung. Die Sure heißt „Abasa“ (= Er runzelte die Stirn) und erzählt einen Vorfall, bei der Mohammed einen armen, blinden Mann ignorierte und seine ganze Aufmerksamkeit einem Reichen schenkte:

„Er runzelte die Stirn und wandte sich ab, als der blinde Mann zu ihm kam. Was lässt dich aber wissen, dass er sich nicht reinigen wollte oder dass er Ermahnung suchte und ihm somit die Lehre nützlich würde? Wer aber es nicht für nötig hält, dem kommst du (bereitwillig) entgegen, ohne dir etwas daraus zu machen, dass er sich nicht reinigen will. Was aber den anbelangt, der in Eifer zu dir kommt und gottesfürchtig ist, um den kümmerst du dich nicht. Nicht so. Wahrlich, dies ist eine Ermahnung. So möge, wer da will, diesem eingedenk sein.“ (80:1-12)

Koranvers

Koranvers

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Die Verehrung Muhammads

Die Ablehnung Gott und Seinen wiederholten Erklärungen zu glauben, dass der Koran komplett, perfekt und die einzige Quelle der religiösen Führung ist und stattdessen den Mutmaßungen „Hadith & Sunna“ zu folgen, stellt eine Vergötterung des Propheten Muhammad gegen seinen Willen dar.

„Sprich: „Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn wir noch ein gleiches als Nachschub brächten.“ Sprich: „Ich bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist offenbart worden, dass euer Gott ein EINZIGER GOTT ist. Möge denn derjenige, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und KEINEN ANDEREN EINBEZIEHEN in den Dienst an seinem Herrn.“ (18:109-110)

Koranvers

Koranvers

Diese Verse informieren uns klar darüber, dass es Gott nicht an Worten mangelt; dass Er uns all die Worte, die wir brauchen, in diesem Koran gegeben hat, und dass wir nicht die Worte Mohammeds oder von sonst jemandem suchen sollten, und dass Muhammad ein Mensch wie alle anderen ist. Er sollte nicht verehrt werden (Schluss des Verses).

 

Koran: verehre Mohammed nicht

Es existieren nur zwei Verse im Koran, die den Propheten Mohammed als „nur ein menschliches Wesen wie ihr“ beschreibt.

Ist es ein Zufall, dass beide Verse am Ende verbieten, Götzendienst zu betreiben?

Der erste Vers wurde bereits gezeigt, der zweite folgt:

„Sprich: „Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir wird offenbart, dass euer Gott ein EINZIGER GOTT ist; so folgt Ihm ALLEIN und bittet Ihn um Vergebung.“ UND WEHE DEN GÖTZENDIENERN!“ (41:6)

Die wahren Gläubigen glauben ihrem Herrn, dass der Koran komplett, perfekt, klar und die einzige Quelle religiöser Führung ist. Nur die Götzendiener werden anderes als den Koran suchen. „Hadith & Sunna“ zu befolgen bedeutet den Propheten Muhammad gegen seinen Willen zu verehren.

 

Die Verzerrung des Koran (1)

„Wahrlich, Gott sendet Segnungen auf den Propheten, und Seine Engel bitten darum für ihn. O ihr, die ihr glaubt, bittet (auch) ihr für ihn und wünscht ihm Frieden in aller Ehrerbietung.“ (33:56)

Koranvers

Dies ist bislang der meist verzerrte Vers im ganzen Koran. Durch satanische Verzerrungen, Ignoranz und Götzendienst verursacht dieser Vers, dass Millionen von Muslimen den Propheten gegen seinen Willen preisen, statt Gott zu preisen. Menschen, die die Ehrungen Tag und Nacht singen, ignorieren offensichtlich zwei wichtige Fakten:

(1) Das Wort „Naby = Prophet“, bezieht sich auf ihn IMMER dann, als der Prophet noch am Leben war; nicht nach seinem Tod.

(2) In der gleichen Sure, und 13 Verse vorher, sehen wir, dass Gott und Seine Engel das gleiche für alle Gläubigen tun…

 

„Er ist es, Der euch segnet, und Seine Engel bitten (darum) für euch, dass Er euch aus den Finsternissen zum Licht führe. …“ (33:43)

Koranvers

Vers 103 von Sure 9 erklärt die Bedeutung der Wörter „ssalloo“ und „yussallee.“ In diesem Vers sehen wir, dass der Prophet den Befehl erhalten hat, die Gläubigen zu „yussallee“, so wie es von ihnen verlangt wird, das gleiche für ihn zu tun in Vers 56 von Sure 33.

„Nimm Almosen von ihrem Besitz, auf dass du sie dadurch reinigen und läutern mögest. Und ermutige sie (SSALLEE ‚ALAYHIM); denn deine Ermutigung verschafft ihnen Beruhigung. Und Gott ist Allhörend, Allwissend.“ (9:103).

Koranvers

Die wahre Bedeutung des Ausdrucks ist „Ermutigung“ und NICHT „ehre Tag und Nacht“, wie es die Verzerrer andeuten.

 

ZUSAMMENFASSUNG:

1. Gott und Seine Engel ermutigen die Gläubigen, um sie aus der Finsternis ins Licht zu führen (33:43).

2. Gott und Seine Engel ermutigen den Propheten während seinem Leben um ihn auf dem rechten Weg zu behalten (33:56).

3. Die Gläubigen sind gefordert den Propheten zu unterstützen, während er lebt (33:56), und der Prophet tut das gleiche für die Gläubigen (9:103).

 

Die Verzerrung des Koran (2)

„Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Gottes ein schönes Vorbild für jeden, der auf Gott und den Letzten Tag hofft und Gottes häufig gedenkt.“ (33:21)

Koranvers

Satan benutzte diesen Vers um einen speziellen Status der Verehrung Muhammads zu behaupten und um die Leute zu überzeugen, dass die Sunna (Tradition) notwendig sei. Es besteht kein Zweifel, dass der Prophet Muhammad unser Vorbild ist. Seinem Vorbild wird gefolgt, wenn man den Koran befolgt, und nichts als den Koran.

Offensichtlich sind diejenigen unwissend über die Tatsache, die in die Falle Satans getappt sind, dass Abraham im Koran mit den gleichen Worten beschrieben wird – Wort für Wort.

„Ihr habt an Abraham und denjenigen, die mit ihm glaubten, ein schönes Vorbild für jeden, der auf Gott und den Letzten Tag hofft.“ (60:4,6)

Koranvers

Koranvers

Hasst Gott Mohammed?

Natürlich nicht. Aber werden die Verse wiederholt, die Gott über Muhammad offenbart hat, wird man beschuldigt, Muhammad zu hassen. Gleicherweise wird man von den Christen beschuldigt Jesus zu hassen, wenn ihnen gesagt wird, dass Jesus ein menschliches Wesen und ein Gesandter Gottes ist.

 

Mohammed kann niemanden führen/leiten

„Wahrlich, du kannst nicht einmal dem den Weg weisen, den du liebst; Gott aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen.“ (28:56)

Koranvers

Die einzige Funktion des Propheten war es, den Koran ohne jegliche Veränderung, Ergänzung, Verkürzung oder weitere Erklärung zu überliefern.

 

Die wahre Liebe für Mohammed

Die wahre Liebe zu Jesus ist es, ihn als einen Menschen und Gesandten Gottes zu erkennen. Die Christen lieben Jesus innig, dennoch wird er sie am Jüngsten Tag ablehnen (Matthäus 7:23 und Qur’an 5:116).

Die wahre Liebe für Muhammad ist es, ihn als Menschen zu erkennen und seinen Lehren zu folgen, d.h. den Koran und nichts als den Koran zu befolgen! Diejenigen, die „Hadith & Sunna“ befolgen, werden als Feinde Muhammads bezeichnet, und Muhammad wird sie am Jüngsten Tag ablehnen, wie wir hier sehen:

„Und der Gesandte wird (am Jüngsten Tag) sagen: „O mein Herr, mein Volk hat DIESEN QUR’AN verlassen.“ Und so gaben Wir jedem Propheten einen Feind aus den Reihen der Sünder; doch dein HERR GENÜGT ALS FÜHRER UND HELFER.“ (25:30-31)

Koranvers

Koranvers

Man beachte die „Wort für Wort“ Ähnlichkeit zwischen Vers 31 oben und Vers 112 aus Sure 6, welcher spezifisch „Hadith“ thematisiert.

Gott ist derjenige, der uns erschaffen hat; Gott ist derjenige, der uns unterstützt; Gott ist derjenige, der unserem Leben ein Ende setzt; Gott ist derjenige, der uns auferstehen lässt; Gott ist derjenige, der mit uns abrechnet. Muhammad tut keines dieser Dinge (siehe 30:40).

 

Mohammed kennt die Zukunft nicht

„Sprich: „Ich bin kein neuer Erfinder unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird; und ich bin nur ein deutlicher Warner.“ (46:9)

Koranvers

„Sprich: „Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden, es sei denn, Gott will es. Und hätte ich Kenntnis von dem Verborgenen, wahrlich, ich hätte mir die Fülle des Guten zu sichern vermocht, und Übles hätte mich nicht berührt. Ich bin ja nur ein Warner und ein Bringer froher Botschaft für die Leute, die gläubig sind.“ (7:188)

Koranvers

Nichtsdestotrotz gibt es Hunderte von Ahadith, die von zukünftigen Ereignissen berichten, die nichts mit dem Qur’an zu tun haben und stellen persönliche Vorhersagen dar. Einer dieser berühmten Ahadith ist hier vorzufinden: „Ihr sollt meiner Sunna folgen (Traditionen), und der Sunna der ‚geleiteten Khalifen‘ (Al-Khulafaa‘ Al-Rashideen), die nach mir kommen.“

Es sollte beachtet werden, dass der Begriff „Al-Khulafaa‘ Al-Rashideen“ erst 200 Jahre nach dem Propheten in der arabischen Literatur erschienen ist. Er ist ein moderner Begriff. Wie konnte der Prophet wissen, dass es „Khulafaa“ geben wird, und wie hat er gewusst, dass sie „Al-Khulafaa‘ Al-Rashideen“ genannt werden? Der Begriff „Al-Khulafaa‘ Al-Rashideen“ bezieht sich gezielt auf die vier Khalifen: Abu Bakr, Umar, Uthman und Ali. Er war bis zwei Jahrhunderte nach dem Propheten nicht bekannt.

 

Das Mythos der Fürsprache

Fürsprache ist einer von Satans effektivsten Tricks um die Menschen zu überlisten, ihre Propheten und/oder Heilige zu verehren. Der Koran erwähnt wiederholend, dass am Jüngsten Tag keine Fürsprache zulässig ist. Viele Muslime wurden durch „Hadith & Sunna“ hinters Licht geführt und verehren den Propheten Mohammed gegen seinen Willen und erfinden die Idee der Fürsprache (Shafaa’ah):

„Spendet von dem, was Wir euch beschert haben, bevor ein Tag kommt, an dem es kein Handeln, keine Freundschaft und keine Fürsprache geben wird. Die Ableugner sind es, die Unrecht tun.“ (2:254)

Koranvers

Die Propheten folgen einfach den Befehlen Gottes. Er kennt ihre Vergangenheit und Zukunft. Sie können keine Fürsprache einlegen außer bei denen, die bereits durch Gott errettet wurden. Die Propheten selbst sind sogar über ihr eigenes Schicksal unsicher.

„Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, und sie legen Fürsprache nur für den ein, der Ihm genehm ist. Und sie erschrecken aus Furcht vor Ihm.“ (21:28)

Koranvers

Trotz der wiederholten Aussagen des Koran, dass Mohammed keine Macht besitzt, irgendjemanden zu schaden oder zu nützen, war Satan erfolgreich, indem er die Idee der Fürsprache unter die Leute gebracht hat. Satan überzeugte seine Opfer, dass Mohammed sie aus der Hölle holen und sie in den Himmel einlassen wird! Viele sogenannte „Muslime“ erweitern das Konzept der Fürsprache, um zahlreiche, mehrere Heilige und/oder Imame einzubeziehen:

„Sie verehren statt Gott das, was ihnen weder schaden noch nützen kann; und sie sagen: „Das sind unsere Fürsprecher bei Gott.“ Sprich: „Wollt ihr Gott von etwas Nachricht geben, was Ihm in den Himmeln oder auf der Erde unbekannt ist?“ Gepriesen sei Er, und hoch Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) zur Seite stellen.“ (10:18)

Koranvers

Das Mythos von Mohammed als Fürsprecher

Der Gedanke der Fürsprache impliziert, dass Gott einige Partner habe. Deswegen ist Fürsprache Götzendienst, und diejenigen, die glauben, dass Mohammed Fürsprache einlegen wird für irgendjemanden, verehren den Propheten gegen seinen Willen. Fürsprache von Mohammed ist weit verbreitet in den satanischen Neuerungen (bekannt als Hadith und/oder Sunna).

Der Koran kennzeichnet Fürsprache klar als Götzendienst und stellt ein großes Kriterium auf: diejenigen, die an Fürsprache glauben, halten es nicht aus, über Gott alleine zu sprechen. Sie müssen ihre Idole erwähnen.

„Sprich: „ALLE FÜRSPRACHE gehört Gott. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. Und wenn GOTT ALLEINE genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht ans Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber ihre Idole genannt, siehe, dann beginnen sie sich zu freuen.“ (39:44-45)

Koranvers

Koranvers

Mohammed wird nicht mit uns abrechnen

„Dir obliegt NUR die Verkündigung (des Qur’ans) und Uns die Abrechnung.“ (13:40)

Koranvers

Mohammed kann uns weder nützen noch schaden

„Sprich: Ich vermag mir selbst weder zu schaden noch zu nutzen.“ (10:49)

Koranvers

„Sprich: Ich habe nicht die Macht, euch Schaden oder Nutzen zuzufügen.“ (72:21)

Koranvers

Deshalb kann der Prophet uns nicht ins Paradies bringen, oder uns aus der Hölle holen. Er wird mit uns auch nicht abrechnen, uns nicht nützen, uns nicht schaden. Seine einzige Aufgabe war es, den Koran zu überliefern und nichts als den Koran. Um ihn zu lieben und zu ehren, muss man dem Koran alleine folgen und die Erdichtungen, die ihm zugeschrieben werden, ablehnen.

 

Aufgaben eines Gesandten

Du sollst niemandem dienen außer Gott

Weder Jesus noch Mohammed wollten verehrt werden. Ihre einzige Funktion bestand darin, den Glauben an GOTT ALLEIN zu predigen.

„Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht befohlen haben zu sagen, dass es kein Gott außer Mir gibt, darum dient nur Mir.“ Und sie sagten: „Der Allerbarmer hat Sich einen Sohn genommen.“ Gepriesen sei Er! Alle Gesandten sind (nur) geehrte Diener; Sie sprechen nicht aus eigenem Anlass, und sie handeln nur nach Seinem Befehl. Er kennt ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, und sie legen keine Fürsprache ein außer für den, an dem Er Wohlgefallen hat. Die Gesandten selbst sind über ihr eigenes Schicksal besorgt. Und dem, der von ihnen sagen wollte: „Ich bin ein Gott neben Ihm“, würden Wir es mit der Hölle vergelten. Und ebenso vergelten Wir es den Ungerechten.“ (21:25-29)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Einzige Funktion des Propheten: Koran überliefern

Wiederholt setzt der Koran das „Doppelnegativ“ ein, um zu betonen, dass Mohammed keine Funktion außer der Überlieferung des Korans hatte:

„Wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich nicht als Hüter über sie gesandt. Du hast keine Pflicht außer (den Qur’an) zu verkünden. …“ (42:48)

Koranvers

„Ob Wir dich etwas dessen, was Wir ihnen androhen, sehen lassen oder dich abberufen, dir obliegt NUR die Verkündigung (des Qur’ans) und Uns die Abrechnung.“ (13:40)

Koranvers

„Dem Gesandten obliegt NUR die Verkündigung. Und Gott weiß, was ihr kundtut und was ihr verborgen haltet. Sprich: „Das Schlechte und das Gute sind nicht gleich“, obgleich dich auch die Menge des Schlechten in Erstaunen versetzen mag. Darum fürchtet Gott, ihr Verständigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget.“ (5:99-100)

Koranvers

Koranvers

Unglücklicherweise sind diejenigen, die es ablehnen zu glauben, dass der Koran die einzige Quelle religiöser Führung ist, weitaus mehr als diejenigen die glauben. (Siehe auch 16:35, 82; 24:54; 29:18; 36:17; & 64:12)

 

Mohammed erklärt, interpretiert oder
nimmt nicht vorweg, er überliefert und folgt nur

Die Befürworter von Hadith & Sunna behaupten, dass Hadith & Sunna gebraucht werden, um den Koran zu erklären. Der Koran lehrt jedoch, dass Gott der Lehrer des Koran ist, dass Gott den Koran in die Herzen der Gläubigen legen wird, egal welche Muttersprache sie sprechen, und dass Mohammed nicht den Koran erklären wird:

„Gott lehrt den Qur’an.“ (55:1-2)

Koranvers

Koranvers

„… Sei er fremdsprachig oder arabisch. Sprich: „Er ist eine Führung und eine Heilung für die Gläubigen. Die Ableugner aber sind schwerhörig in ihren Ohren und er (der Koran) ist für sie unzugänglich. Sie sind so, als werde ihnen etwas aus großer Entfernung zugerufen.“ (41:44)

Koranvers

„Bewege deine Zunge nicht mit ihm (dem Qur’an), um dich damit zu übereilen. Uns obliegt seine Sammlung und seine Verlesung. Darum folge seiner Verlesung, wenn Wir ihn verlesen lassen; dann obliegt Uns, seine ERKLÄRUNG darzulegen.“ (75:16-19)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Die Folger von Hadith und Sunna folgen
nicht einmal ihren eigenen Lehren

Die maßgeblichsten Hadith-Bücher, namentlich Muslim & Ibn Hanbal, überliefern, dass der Prophet es verordnet habe, dass niemand von ihm etwas aufzeichnen soll außer dem Koran. Hier wird der arabische Text des Hadith gezeigt:

„Abi Saeed Al-Khudry – möge Gott ihn segnen – erzählte, dass der Gesandte Gottes – Heil und Frieden Gottes auf ihm – gesagt hat: ‚Schreib nichts von mir AUSSER DEM QUR’AN. Jeder der etwas anderes als den Qur’an niederschreibt, soll es wieder auslöschen.'“ !!!

Hadith zum Verbot der Niederschrift

 

Selbst gemäß ihrer eigenen Lehre sind sie ungehorsam gegenüber dem Propheten.

Unglaubliche Tatsache: Sie folgen nicht einmal ihren eigenen Lehren

Gemäß den maßgeblichsten Hadith-Quellen änderte der Prophet nie seine Einstellung, dass man von ihm nur den Koran aufzeichnen soll:

Hadith zum Verbot ihrer Niederschrift

Zayd Ibn Thabit (der dem Propheten nächste Offenbarungsniederschreiber) besuchte den Khalifa Mu’aawiya (mehr als 30 Jahre nach dem Tod des Propheten), und erzählte ihm eine Geschichte über den Propheten. Mu’aawiya gefiel die Story und beorderte jemanden es niederzuschreiben. Aber Zayd sagte: „Der Gesandte Gottes befahl uns nie seine eigenen Hadith zu schreiben.“ (Berichtet von Ibn Hanbal)

 

Sie folgen nicht einmal ihrem eigens aufgestelltem Idol!!

 

Koran: Haben sie ein ‚Buch‘, wo sie alles
finden können, was sie wünschen?

Wenn die Anhänger von Hadith & Sunna mit den gezeigten Ahadith konfrontiert werden, bestätigen sie die Existenz solcher Ahadith. Sie erklären ihr Fehlverhalten den eigenen Lehren zu folgen dadurch, dass es wirklich gleichwertige „authentische“ Ahadith gebe, in denen der Prophet es befahl, die Ahadith niederzuschreiben!! Der Koran beschreibt solche Leute als „Kriminelle,“ und fragt: „Haben sie ein ‚Buch‘ wo sie alles finden können, was sie sich wünschen?“

„Sollen wir die Muslime wie Kriminelle behandeln? Was ist falsch mit deinem Urteil? HAST DU EIN BUCH, IN DEM DU ALLES FINDEN KANNST, WAS DU DIR WÜNSCHST?“ (68:35-38)

Sowohl Hadith als auch Sunna passen in diese koranische Beschreibung eines „Buches, worin alles gefunden werden kann, was gewünscht wird.“ Die mutmaßliche und widersprüchliche Natur von Hadith und Sunna wird einstimmig erkannt.

 

Ihre Lieblingsfrage

„Wenn der Qur’an komplett und völlig detailliert ist (wie es Gott sagt), wo finden wir dann die Einzelheiten der Kontaktgebete (Salât)?“

Diese berühmte Frage offenbart ihre totale Unwissenheit über den Koran und ihre unterbewusste Bemühung um zu beweisen, dass Gott falsch liege in Seinen wiederholten Erklärungen, dass der Koran „komplett“ und „völlig detailliert“ ist. Der Koran lehrt in keinen unklaren Begriffen, dass Abraham der Gründer des Islam ist, wie er heute praktiziert wird. Was hat Abraham somit zu unserem täglichen Leben als Muslim beigetragen?

Der Koran lehrt, dass Generation nach Generation alle religiösen Praktiken des Islam (Kontaktgebet (Salâh), Almosen (Zakah), Fasten (Sawm) und Pilgerfahrt (Hadsch)) zu uns durch Abraham kamen.

Also basiert der Islam, in seiner endlichen Form, wie er heute praktiziert wird, auf zwei Grundlagen:

  1. Koran: durch Mohammed überliefert,
  2. Religiöse Praktiken: durch Abraham überliefert

Alle religiösen Praktiken des Islam existierten bereits vor Mohammed. Mohammeds einzige Funktion war, den Koran zu überliefern.

 

Abraham: der Gründer des Islam

Abraham war der erste Empfänger des Islam-Konzeptes, und der erste Benutzer des Wortes „MUSLIM“ (siehe 2:131).

„Und eifert in Gottes Sache, wie dafür geeifert werden soll. Er hat euch erwählt und hat euch nichts auferlegt, was euch in der Religion bedrücken könnte, der RELIGION EURES VATERS ABRAHAM. Er ist es, Der euch vordem schon Muslime nannte und (nun) in diesem (Buch), damit der Gesandte Zeuge über euch sei und damit ihr Zeugen über die Menschen sein möget. Also verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah und haltet an Gott fest. Er ist euer Beschützer, ein vortrefflicher Beschützer und ein vortrefflicher Helfer!“ (22:78)

Koranvers

Wenn Abraham also der Gründer des Islam ist, hat er dann zu unserem islamischen Leben etwas beigetragen? Die Antwort ist: „JA; er hat die religiösen Praktiken überliefert (Salah, Zakah, Fasten und Hadsch).“

 

Islam ist die Religion Abrahams

Während es Mohammeds einzige Mission war, den Koran zu überliefern, wurden alle religiöse Praktiken durch Abraham überliefert.

„Und sie sagen: „Seid ihr Juden oder Christen, dann werdet ihr rechtgeleitet sein.“ Sprich: „Nein! Wir befolgen die Religion Abrahams: Monotheismus; der rechtgläubig war und nicht den Götzenanbetern angehörte.“ (2:135)

Koranvers

„Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr war er Monotheist, ein Gottergebener, und keiner von denen, die (Gott) Gefährten beigesellen. Wahrlich, die Menschen, die Abraham am nächsten stehen, sind jene, die ihm folgen, und dieser Prophet (Muhammad) und die Gläubigen. Und Gott ist der Beschützer der Gläubigen.“ (3:67-68)

Koranvers

Koranvers

Mohammed war ein Folger Abrahams

„Alsdann haben Wir dir offenbart: „Folge dem Weg Abrahams, des Lauteren im Glauben, der nicht zu den Götzendienern gehörte.“ (16:123)

Koranvers

Wenn wir Folger von Mohammed sind, dann sind wir logischerweise auch Folger von Abraham. Was lernten wir von Abraham? Der Koran lehrt uns, dass wir alle religiösen Praktiken des Islam von Abraham gelernt haben. Dies beinhaltet Salah (Gebete), Zakah (Almosen), Fasten und Hadj (Pilgerfahrt). Demzufolge basiert der Islam auf zwei Säulen:

  1. Koran: durch Mohammed
  2. Religiöse Praktiken: durch Abraham

 

Salah wurde von den Gegnern Mohammeds verrichtet

Die ganze arabische Gesellschaft vor und während der Zeit Mohammeds folgte der Religion Abrahams. Also waren es Abu Lahab, Abu Jahl und die Götzendiener von Quraish gewohnt die täglichen Gebete zu verrichten, genauso wie wir es heute tun, mit der einzigen Ausnahme die koranische Fatiha statt die abrahamitische Fatiha auszusprechen.

„Gott aber wollte sie nicht bestrafen, solange du unter ihnen weiltest, noch wollte Gott sie bestrafen, während sie um Vergebung baten. Aber, warum sollte Gott sie nicht bestrafen, wenn sie (die Gläubigen) von (dem Besuch) der heiligen Moschee abhalten, wo sie doch nicht deren Beschützer sind? Ihre Beschützer sind nur die Gottesfürchtigen, jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. UND IHRE GEBETE vor dem Haus (Ka’ba) ist nichts anderes als Betrug und Abstoßung. „Kostet denn die Strafe dafür, dass ihr ungläubig wart.“ (8:33-35)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Heilige Monate waren vor Mohammed bekannt

Die vier heiligen Monate im Islam waren vor der Zeit Mohammeds bekannt. Dies wiederum beweist, dass alle religiösen Praktiken vom Islam weder durch Mohammed eingeführt noch dass sie vom Propheten Mohammed gelehrt wurden. Die Aufgabe des Propheten Mohammeds war nur, den Koran zu überliefern.

„Wahrlich, die Zahl der Monate bei Gott beträgt zwölf Monate; wie im Buche Gottes seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Darum versündigt euch nicht in diesen (Monaten). Und bekämpft die Götzendiener allesamt, wenn sie euch angreifen; und wisst, dass Gott mit denjenigen ist, die Ihn fürchten. Das Verschieben (eines heiligen Monats) ist nur eine Steigerung der Ableugnung. Die Ableugner werden dadurch irregeführt. Sie erlauben es in einem Jahr und verbieten es in einem anderen Jahr, damit sie eine Übereinstimmung in der Anzahl (der Monate) erreichen, die Gott heilig gemacht hat, und so erlauben sie das, was Gott verwehrt hat. Das Böse ihrer Taten wird ihnen schön vor Augen geführt. Doch Gott weist dem ableugnenden Volk nicht den Weg.“ (9:36-37)

Koranvers

Koranvers

Die heutigen Götzendiener im Vergleich zu den Götzendienern aus Quraisch

Millionen von „Muslime“ praktizieren heute eine Form, die dem Götzentum der Zeit Mohammeds vor den Quraish ähnelt. Millionen von „Muslimen“ in Ägypten, Iran, Pakistan, Indien und in vielen anderen Ländern gehen in die Moschee, um zu beten. Ihre Gebete sind eindeutig für Gott. Nachdem sie ihr Gebet verrichtet haben, besuchen sie die Grabstätte der Heiligen und bitten um Gesundheit, Wohlstand und/oder Kinder.

Die Götzendiener von Quraish verrichteten die Kontaktgebete genauso wie wir heute, aber sie besuchten ihre Götzen Allat, Al-‚Uzzah, Manat etc., um für Gesundheit, Wohlstand und/oder Kinder zu bitten. Also ist das offensichtliche Götzentum von Millionen Muslimen von heute genau gleich wie das Götzentum der Quraish vor und während der Zeit Mohammeds; nur die Götzen sind verschieden.

Außer den jüdischen und christlichen Minderheiten folgte die arabische Gesellschaft vor der Mission Mohammeds der Religion Abrahams. Sie praktizierten die religiösen Pflichten des Islam. Ihre Kontaktgebete waren mit den unsrigen identisch, sie praktizierten aber ebenso Götzentum. Die „muslimischen“ Massen von heute praktizieren Götzentum, indem sie den Propheten gegen seinen Willen idolisieren, indem sie ihre Heiligen und heilige Männer oder Imame idolisieren. Und sie folgen anderen Quellen außerhalb dem Koran.

 

Du sollst das Gebet regelmäßig verrichten

Dieser Befehl war in den ersten Wochen der koranischen Offenbarungen gesandt. Macht es Sinn, dass Gott uns etwas befehlen würde, etwas Unbekanntes zu verrichten?

„… und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah und gebt Gott ein gutes Darlehen. Und das, was ihr an Gutem für eure Seelen vorausschickt, werdet ihr bei Gott als besseren und größeren Lohn finden. Und bittet Gott um Vergebung. Wahrlich, Gott ist Allvergebend, Barmherzig.“ (73:20)

Koranvers

Das Wort „Salah“ ist sehr speziell und bedeutet nur eine Sache, wie z.B. das Verrichten von spezifischen Praktiken inklusive Beugung und Niederwerfung. Dies ist im Koran durchgehend, die ganze Zeit hindurch und in Relation zu jedem Propheten, Gesandten etc. wahr.

 

Alle religiösen Praktiken des Islam
kamen zu uns durch Abraham

In 2:128 sehen wir, dass Abraham und Ismael Gott inständig baten, ihnen die „religiösen Praktiken des Islam“ zu lehren.

„Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete, beteten sie: „Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende. Und, unser Herr, mach uns zu Muslimen und aus unserer Nachkommenschaft eine Gemeinde, die Muslime (Gottergebene) sind. UND ZEIGE UNS DIE LEHREN DER RELIGIÖSEN PFLICHTEN und wende uns Deine Gnade wieder zu; denn wahrlich, Du bist der gnädig Sich-wieder-Zuwendende, der Barmherzige.“ (2:127-128)

Koranvers

Koranvers

Abraham: erster (und letzter) Empfänger der spezifischen religiösen Praktiken

Den Propheten und Gesandten vor Abraham wurden keine religiösen Praktiken gegeben. Die menschliche Gesellschaft war so primitiv, dass der Glaube an Gott allein alles war, was für eine Erlösung nötig war. Als Beispiel kann Sure 71 gelesen werden. Die religiösen Praktiken erscheinen im Koran nur nach Abraham, nie vor ihm.

„Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah und verneigt euch mit den Sich-Verneigenden.“ (2:43)

Koranvers

„Und als Wir das Haus zu einem Ort der Einkehr für die Menschen machten sowie zu einer Sicherheit (,sprachen Wir): „Nehmt euch die Stätte Abrahams zum Gebetsort.“ Und Wir haben Abraham und Ismael auferlegt: „Reinigt Mein Haus für die es Umkreisenden und (sich dorthin) Zurückziehenden, die Sich-Verneigenden und Sich-Niederwerfenden.“ (2:125)

Koranvers

Kontaktgebete wurden vor Mohammed verrichtet

Aber die Juden und Christen „verließen“ die Kontaktgebete.

„O Maria, sei vor deinem Herrn voller Andacht und wirf dich nieder und beuge dich mit den Sich-Beugenden.“ (3:43)

Koranvers

„Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein möge, und Er befahl mir Gebet und Zakah, solange ich lebe.“ (19:31)

Koranvers

„Dann aber kamen nach ihnen Nachfahren, die das Gebet vernachlässigten und ihren Leidenschaften folgten. So gehen sie nun sicher dem Untergang entgegen.“ (19:59)

Koranvers

Es existieren noch Juden und Christen, die das Kontaktgebet erhalten haben, nämlich die Samariten und die russische christlich orthodoxe Kirche. Es ist bemerkenswert, dass die jüdischen Samariten die menschengemachten Befehle des Talmud denunzierten und sich entschieden, an Gottes Wort (Tora) alleine festzuhalten (siehe „The Myth of God Incarnate“, Seite 117).

 

Salah und Zakah kamen zu uns durch Abraham

Jene, die den Glauben an Gott ablehnen, fordern den Koran mit Fragen wie die folgende heraus: „Wenn der Koran komplett und völlig detailliert ist (wie in 6:19,38,114 beschrieben), wo können wir die Einzelheiten von Salah und Zakah finden?“ Für solche Leute, die offensichtlich vom Koran entfernt sind (18:57), präsentieren wir hier die folgende koranische Wahrheit:

„Und Wir schenkten ihm Isaak und dazu Jakob, und Wir machten sie rechtschaffen. Und Wir machten sie zu Vorbildern, die auf unser Geheiß (die Menschen) rechtleiteten, und Wir LEHRTEN SIE, GUTES ZU TUN UND DAS GEBET ZU VERRICHTEN UND DIE ZAKAH ZU ENTRICHTEN. Und sie verehrten Uns allein.“ (21:72-73)

Koranvers

Koranvers

Unglücklicherweise ist diese simple Tatsache im Koran für jene nicht erreichbar, die zu beweisen versuchen, dass der Koran nicht komplett sei.

Zuerst müssen sie zu einer ehrlichen Überzeugung gelangen, dass der Koran komplett, perfekt und völlig detailliert ist; sie müssen ihrem Herrn glauben. Wenn sie diese Überzeugung erlangt haben, werden alle Abschirmungen um ihre Herzen entfernt und die Taubheit wird von den Ohren weichen und sie werden der koranischen Wahrheit würdig.

 

Fasten kam zu uns durch Abraham
(und wurde dann im Koran angepasst)

„Es ist euch erlaubt, euch in der Nacht des Fastens euren Frauen zu nähern; sie sind Geborgenheit für euch und ihr seid Geborgenheit für sie. Gott weiß, dass IHR EURE EIGENEN SEELEN BETRÜGT (indem Geschlechtsverkehr in der Nacht betrieben wurde), und Er wandte euch Seine Gnade wieder zu und vergab euch. SO pflegt NUN Verkehr mit ihnen und trachtet nach dem, was Gott für euch bestimmt hat.“ (Auszug aus 2:187)

Koranvers

Dieser Vers informiert uns klar darüber, dass Fasten vor Muhammad gemäß der Religion Abrahams (Islam) praktiziert wurde. Als das Fasten durch Abraham verordnet wurde, war der Geschlechtsverkehr im Monat Ramadan durchgehend, Tag und Nacht verboten.

 

Pilgerfahrt kam zu uns durch Abraham

Man bemerke, dass der gleiche Vers auch die Art und Weise des Kontaktgebets zeigt (Beugung und Niederwerfung):

„Und als Wir für Abraham die Stätte des Hauses bestimmten(, sprachen Wir): „Setze Mir nichts zur Seite und halte Mein Haus rein für die (es) Umkreisenden, Beugenden und Sich-Niederwerfenden. Und rufe die Menschen zur Pilgerfahrt auf. Sie werden zu Fuß und auf jedem mageren Kamel aus allen fernen Gegenden zu dir kommen.“ (22:26-27)

Koranvers

Koranvers

Also lehrt uns der Koran klar, dass alle religiösen Praktiken des Islam (Gebet, Almosen, Fasten und Pilgerfahrt) zu uns durch Abraham kamen. Der Koran lehrt, dass Gott Abraham beibrachte wie Salah, Zakah, Fasten und Hadj auszuführen ist. Und Abraham lehrte diese Praktiken seinen Kindern und diese ihren Kindern und so weiter Generation für Generation.

 

Sie bestehen immer noch drauf

Sogar nachdem man denjenigen, die Gott nicht glauben, all diese koranischen Beweise darlegt, ist zu erkennen, dass sie auf ihren eigenen Weg bestehen. Man sollte nicht überrascht sein, wenn sie danach immer noch fragen: „Wo sind die Einzelheiten von den Kontaktgebeten im Koran?“

Bis sie sich entscheiden, ihrem Schöpfer zu glauben, Seinen wiederholten Erklärungen zu glauben, dass der Koran komplett ist, können sie die koranische Wahrheit nicht sehen. Dies wird wie folgt belegt:

 

Konsequenzen aufgrund der Ablehnung, dem Koran zu glauben

Entzug des Sehens, Hörens oder des Verstehens des Koran. So wird die Rechtleitung unmöglich:

„Und wer ist ungerechter als der, der an die Verse seines Herrn gemahnt wurde, sich aber von ihnen abwandte und vergaß sich seiner Sünde bewusst zu sein? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so dass sie ihn (den Qur’an) nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wenn du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen.“ (18:57)

Koranvers

Zwei bedauerliche Tatsachen des Lebens

  1. Die Mehrheit der Menschen sind Ableugner.
  2. Die Mehrheit der GLÄUBIGEN gehen in die Hölle.

„Und die meisten Menschen werden nicht glauben, magst du es auch noch so eifrig wünschen.“ (12:103)

Koranvers

„Und die meisten von ihnen glauben nicht an Gott, ohne (Ihm) Götter zur Seite zu stellen.“ (12:106)

Koranvers

Wenn Sie also ein Teil dieser Mehrheit sind, dann befinden Sie sich in großer Gefahr. Selbst wenn Sie ein Teil der gläubigen Mehrheit sind, befinden Sie sich in großer Gefahr.

Diejenigen, die Gott allein dienen, sind eine seltene und extrem glückliche Gruppe. Sie sind eine Minderheit der Minderheit.

 

Das Problem: sie denken, dass sie rechtschaffen wären

„Und für jeden, der sich von der Botschaft des Allerbarmers abwendet, bestimmen Wir einen Satan, der sein Begleiter sein wird. Und wahrlich, die Satane wenden die Ableugner vom Weg ab, jedoch MEINEN sie, sie seien rechtgeleitet.“ (43:36-37)

Koranvers

Koranvers

„Sprich: „Ihr sollt strikt gerecht sein an jeder Gebetsstätte, und dient Gott, indem ihr euren Dienst Ihm allein widmet. Wie Er euch ins Dasein gebracht hat, so werdet ihr (zu Ihm) zurückkehren. Einige hat Er geleitet. Andere aber wurden nach Gebühr Irrtum zuteil, da sie sich die Satane zu Beschützern außer Gott genommen hatten und MEINTEN, sie seien rechtgeleitet.“ (7:29-30)

Koranvers

Koranvers

„Die schlimmsten Verlierer sind diejenigen, die sich abwenden, und dann MEINEN, sie seien rechtgeleitet.“ (18:103-104)

Koranvers

Koranvers

In Unkenntnis über ihr Götzentum

Die Mehrheit der „Gläubige“ verfällt dem Götzentum ohne es zu realisieren; sie sind sich nicht bewusst, dass sie Götzendiener sind:

„Und am Tage, an dem Wir sie alle versammeln werden, werden Wir zu denen, die Götzen anbeten, sprechen: „Wo sind nun eure Götter, die ihr wähntet?“ Dann werden sie keine andere Ausrede haben als zu sagen: „Bei Gott, unserem Herrn, wir waren keine Götzendiener.“ Schau wie sie sich selbst belügen und das, was sie sich ausdachten, sie im Stich lässt.“ (6:22-24)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Es gibt also Menschen, die Götzendiener sind, die aber von ihrem Götzentum nichts wissen. Könnten Sie einer von ihnen sein? Woher wissen Sie, dass Sie kein Götzendiener sind? Dieses Leben ist die einzige Chance um festzustellen, ob Sie ein Götzendiener sind oder nicht.

Wie können Sie sicherstellen, dass Sie kein Götzendiener sind?

Antwort folgt.

 

Die Wichtigkeit der „Hadith und Sunna“

Der Koran lehrt, dass „Hadith und Sunna“ eine wichtige Prüfung darstellen, um die wahren Muslime von den falschen Muslimen zu unterscheiden. Die wahren Muslime glauben Gottes Aussagen, dass der Koran komplett, perfekt und völlig detailliert ist (6:19,38,114). Der wahre Muslim akzeptiert keine weitere Quelle als religiöse Führung.

Für den falschen Muslim gilt, dass er/sie sich zu den „Hadith und Sunna“ hingezogen fühlt, und sich dadurch als Heuchler entlarvt und der/die den Glauben vorlebt, aber in seinem/ihrem Herzen den Glauben ablehnt (siehe 16:22).

„Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane der Menschen und der Djinn. Sie geben einander zum Trug prunkende Rede ein. Hätte es dein Herr gewollt, hätten sie es nicht getan; so überlasse sie sich selbst mit dem, was sie erdichten. Damit die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, sich demselben zuneigen und an diesem Gefallen finden und (fortfahren) mögen zu verdienen, was sie sich nun erwerben.“ (6:112-113)

Koranvers

Koranvers

Sind Sie mit dem Koran zufrieden? Glauben Sie Gott? Oder denken Sie, dass der Koran nicht vollständig sei; dass Sie weitere Quellen als religiöse Führung brauchen?

 

Ein authentischer „Hadith“

Am Tag des Jüngsten Gerichts wird Mohammed der Erste sein, der sich über seine Folger beklagen wird, dass sie den Koran verlassen haben, um an die Erfindungen seiner Feinde zu glauben (Hadith und Sunna):

„Und der Gesandte sagte: „O mein Herr, mein Volk hat wirklich diesen Qur’an verlassen.“ Und so gaben Wir jedem Propheten einen Feind aus den Reihen der Sünder; doch DEIN HERR GENÜGT ALS FÜHRER UND HELFER (der Qur’an reicht aus).“ (25:30-31)

Koranvers

Koranvers

Man bemerke die Ähnlichkeit der Worte in 25:31 und 6:112. Kann dies ein Zufall sein? Demnach wird der Prophet Muhammad enttäuscht sein mit denen, die ihn exzessiv lieben, genauso wie Jesus enttäuscht sein wird mit den Christen, die ihn als einen Gott oder Sohn Gottes betrachteten.

 

Koran: der einzig gültige „Hadith“

„Dies sind die Verse Gottes, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An welchen „HADITH“ wollen sie neben Gott und Seinen Versen glauben? WEHE JEDEM SÜNDIGEN LÜGNER, der Gottes Verse hört, wenn sie ihm verlesen werden, und dann in Hochmut verharrt, als hätte er sie nicht gehört – darum verkünde ihm eine qualvolle Strafe! Und dem, der, wenn er etwas von Unseren Versen versteht, Spott damit treibt! Für solche (Sünder) ist eine schmähliche Strafe (vorgesehen). Hinter ihnen ist die Hölle; und das, was sie erworben haben, soll ihnen nichts nützen, auch nicht die Beschützer, die sie sich statt Gott genommen haben. Und ihnen wird eine gewaltige Strafe zuteil sein. DIES(er Qur’an) IST EINE RECHTLEITUNG. Und denjenigen, welche die Verse ihres Herrn leugnen, wird eine qualvolle Strafe zugemessen werden.“ (45:6-11)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Glauben Sie Gottes Versen? Glauben Sie, dass der Koran komplett, perfekt und vollkommen detailliert ist (6:19,38,114)? Oder müssen Sie andere Quellen neben dem Koran haben?

Der Koran ist der einzige „Hadith“, der befolgt werden muss; alle anderen Ahadith sind blasphemische und irreführende Erfindungen:

„Gott hat den schönsten „Hadith“ herabgesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift, vor der denen, die ihren Herrn fürchten, die Haut erschauert; dann erweicht sich ihre Haut und ihr Herz um die Botschaft Gottes aufzufangen. Das ist die Führung Gottes; Er leitet damit recht, wen Er will. Und der, den Gott zum Irrenden erklärt, wird keinen Führer haben.“ (39:23)

Koranvers

„Und unter den Menschen gibt es solche, die leere „Ahadith“ vorziehen, um (Menschen) ohne Wissen von Gottes Weg hinweg in die Irre zu führen, und um damit Spott zu treiben. Solchen (Menschen) harrt eine schmähliche Strafe. Und wenn ihm Unsere Verse verlesen werden, so kehrt er sich überheblich (von ihnen) ab, als hätte er sie nicht gehört, als wären seine Ohren schwerhörig. So künde ihm eine schmerzliche Strafe an.“ (31:6-7)

Koranvers

Koranvers

Der physische Beweis

Zusätzlich zum klaren koranischen Standpunkt, der den Gläubigen versichert, dass der Koran komplett ist – perfekt, vollständig detailliert und die einzige Quelle religiöser Führung sein sollte – war es der Wille Gottes des Allmächtigen, diese Offenbarungen mit unwiderlegbaren physischen Beweisen zu unterstützen.

Ein mathematisches Wunder wurde im Koran entdeckt, wobei jedes Wort, ja in der Tat jeder einzelne Buchstaben im Koran gemäß einem extremen komplexen numerischen Code platziert wurde. Der Code basiert auf der Primzahl 19, welche die Anzahl der Buchstaben im Eröffnungsvers des Korans ist. Die Nummer wird in 74:30 als Antwort für diejenigen angegeben, die behaupten, dass der Koran von Menschenhand sei. Dieses mathematische Wunder beweist jenseits allen Zweifels, dass der Koran eine göttliche Schrift und perfekt geschützt worden ist. Für weitere Einzelheiten sei das Buch „Quran: Visual Presentation of The Miracle“ empfohlen.

Der physische Beweis, der den Koran als einzige Quelle religiöser Führung unterstützt, greift mit dem mathematischem Wunder des Korans ineinander. Er basiert ebenso auf der Zahl [19]. Der Beweis wird auf den Seiten 64-72 des vorhin erwähnten Buches präsentiert.

Da der Beweis rein physisch ist, also Interpretationen keinen Raum lässt, werden ihn alle frei denkenden Leute verstehen und annehmen. Nur diejenigen, die hoffnungslos in falschen Überzeugungen stecken geblieben sind, werden daran scheitern, die klare Wahrheit zu sehen, da sie verflucht sind aufgrund ihrer Ablehnung des Korans (siehe 17:45).

Die folgenden Seiten fassen das Wunder des Koran zusammen.

 

Koran: visuelle Darstellung des Wunders

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Das Wunder des Koran, welches in diesem Buch detailliert wurde, reicht von äußerster Einfachheit bis zur äußersten Komplexität. Weil der Koran für alle Menschen herabgesandt wurde, reicht seine Sprache vom sehr Einfachen bis hin zur höchsten Ebene linguistischer und literarischer Exzellenz. Dies macht die Botschaft für jeden erreichbar, ungeachtet des Bildungsgrades. Dasselbe gilt auch für das Wunder des Koran. So können die physischen Fakten, welche dieses außergewöhnliche Phänomen beschreiben, in einfache Tatsachen und kompliziertere Tatsachen geteilt werden.

 

Die einfachen Tatsachen

1. Die koranische Eröffnung (1:1) besteht aus 19 Buchstaben.

2. Der Koran besteht aus 114 Kapiteln, oder 6 x 19.

3. Die erste koranische Offenbarung (96:1-5) besteht aus 19 Wörtern.

4. Die erste Offenbarung besteht aus 76 Buchstaben, oder 19×4.

5. Das erste Kapitel, das offenbart wurde (Kap. 96) besteht aus 19 Versen.

6. Vom Ende des Koran ist das 96. Kapitel an der 19. Stelle.

7. Das erste offenbarte Kapitel besteht aus 304 Buchstaben; 19×16.

8. Das letzte offenbarte Kapitel (Kap. 110) besteht aus 19 Wörtern.

9. Der erste Vers der letzten Offenbarung besteht aus 19 Buchstaben.

10. Die zweite Offenbarung (68:1-9) besteht aus 38 Wörtern; 19×2.

11. Die dritte Offenbarung (73:1-10) besteht aus 57 Wörtern; 19×3.

12. Die vierte Offenbarung (74:1-30) brachte die Zahl 19 selbst mit.

13. Die fünfte Offenbarung (Kap. 1) platziert den Ausdruck mit 19 Buchstaben [sog. Bismillah] direkt nach der Zahl 19 aus 74:30.

14. Das erste Wort in der Eröffnung (Bsm) kommt genau 19 mal vor (19×1)

15. Das zweite Wort in der Eröffnung (Allah) kommt 2698 mal vor, ein Vielfaches von 19 (19×142).

16. Das dritte Wort in der Eröffnung (Rahman) wird im Koran 57 mal erwähnt (19×3).

17. Das vierte Wort in der Eröffnung (Rahim) wird im Koran 114 mal erwähnt (19×6).

18. Die Multiplikationsfaktoren der Eröffnung ergeben eine Summe von 1+142+3+6 = 152, welche ebenfalls ein Vielfaches von 19 ist (19×8).

19. Jede Häufigkeit des Auftretens bzgl. der Eröffnung (19, 2698, 57 und 114) entspricht den numerischen Werten von einem der Namen Gottes.

20. Unter allen der zusammengestellten Listen der bekannten Namen Gottes (mehr als 400) existieren NUR VIER Namen, deren numerische Werte durch 19 teilbar sind. Diese vier Namen sind die gleichen, welche den Häufigkeiten in Punkt 19 oben erwähnt entsprechen.

21. Die Eröffnung fehlt in Kapitel 9, wird aber in Kapitel 27 Vers 30 kompensiert. Dies stellt die Häufigkeit von 114 der Bismillah wieder her (19×6).

22. Ab dem fehlendem Ausdruck (Kapitel 9) bis zur Extranennung (Kapitel 27) gibt es 19 Kapitel.

 

Die komplizierteren Tatsachen

23. Kapitel 50 wird mit „Q“ betitelt, mit dem Buchstaben „Q“ initiiert und enthält 57 Q’s (57=19×3).

24. Das einzige andere mit „Q“ initiierte Kapitel (Kap. 42) enthält ebenfalls 57 Q’s (19×3).

25. Der Buchstabe „Q“ steht für „Qur’an“ und die Summe der Häufigkeit von „Q“ in den zwei Q-initiierten Kapiteln gleicht der Anzahl Kapitel im Koran (57+57=114).

26. Der erste Vers in Kapitel 50 (Kap. „Q“) beschreibt den Koran als „majeed“ (= glorreich) und der numerische Wert des Wortes „majeed“ ist 57, exakt dieselbe Anzahl der Q in diesem Kapitel.

27. Kapitel 68 ist mit dem Buchstaben „N“ initiiert und beinhaltet 133 N’s; oder 19×7.

28. Kapitel 7, 19, und 38 sind mit „S“ (Saad) initiierte Kapitel und die Summe der Häufigkeiten dieses Buchstabens in den drei Kapiteln ist 152, oder 19×8.

29. Kapitel 36 ist mit den Buchstaben „Y“ und „S“ (Siin) initiiert und die Summe der Häufigkeit dieser zwei Buchstaben in diesem Kapitel ist 285, oder 19×15.

30. Kapitel 40 bis 46 sind mit „H“ und „M“ initiiert. Die totale Häufigkeit dieser zwei Buchstaben in den sieben Kapiteln beträgt 2147, oder 19×113.

31. Kapitel 42 wird zusätzlich mit den drei Initialen „‚A,“ „S,“ und „Q“ eingeleitet und die totale Häufigkeit dieser drei Buchstaben in diesem Kapitel ist 209, oder 19×11.

32. Kapitel 19 wird mit 5 Buchstaben initiiert („K“, „H“, „Y“, „‚A“ und „S“) und die Summe der Häufigkeit der Vorkommnisse dieser fünf Buchstaben in diesem Kapitel ist 798, oder 19×42.

33. Die koranischen Initialen „H“, „T.H.“, „T.S.“ und „T.S.M.“ bilden eine einzigartige geschlossene Beziehung innerhalb der fünf Kapitel (19, 20, 26, 27 & 28). Die totale Häufigkeit des Auftretens dieser Buchstaben in ihren fünf Kapiteln ist 1767, oder 19×93.

34. Kapitel 2 wird mit den Buchstaben „A.L.M.“ initiiert und beinhaltet 9899 dieser Buchstaben (19×521).

35. Kapitel 3 wird auch mit diesen Buchstaben initiiert und beinhaltet 5662 dieser Buchstaben (19×298).

36. Kapitel 29, 30, 31 und 32 werden ebenfalls mit den Buchstaben „A.L.M.“ initiiert und die totale Häufigkeit dieser Buchstaben beträgt jeweils 1672 (19×88), 1254 (19×66), 817 (19×43), und 570 (19×30).

37. Kapitel 10 und 11 werden mit den Buchstaben „A.L.R.“ initiiert und beinhalten die genau gleiche totale Anzahl Vorkommen dieser Buchstaben, nämlich 2489 (19×131).

38. Kapitel 12, 14, und 15 werden ebenfalls mit „A.L.R.“ initiiert. Die totale Häufigkeit dieser drei Buchstaben in diesen drei Kapiteln beträgt 2375 (19×125), 1197 (19×63), und 912 (19×48).

39. Kapitel 13 wird mit den vier Initialen „A.L.M.R.“ vorangestellt und beinhaltet ein Total von 1482 dieser Buchstaben (19×78).

40. Kapitel 7 wird mit den vier Buchstaben „A.L.M.S.“ initiiert und die Häufigkeit dieser vier Buchstaben in diesem Kapitel beträgt 5320, oder 19×280.

41. Die Anzahl der koranischen Initialen beträgt 14, und die Anzahl der Buchstaben aus dem Alphabet, welche an dieser Initialisierung beteiligt sind, ist ebenfalls 14 und die Anzahl der initiierten Kapitel ist 29. Wenn wir diese Nummer addieren 14+14+29, erhalten wir ein Total von 57, oder 19×3.

42. Die koranischen Initialen werden als „Wunder des Koran“ beschrieben (siehe Seite 240 [des Buchs „Qur’an: Visual Presentation of the Miracle“]).

43. Der gemeinsame Nenner durch den Koran hindurch ist die Zahl 19 und ist ebenfalls der numerische Wert des arabischen Wortes „EINER=Waahid.“ Auf diese Weise unterstreicht dieses Wunder das Thema des Qur’an und seine elementare Botschaft: „GOTT IST EINER.“ (19×1)

 

Schlussfolgerung

Der hier präsentierte physische Beweis belegt hier:

  1. die göttliche Quelle des Koran.
  2. die perfekte Unversehrtheit und Erhaltung des Koran.

 

Koran: die einzige Quelle religiöser Führung

Das Akzeptieren anderer Quellen religiöser Führung bedeutet Gott weitere Götter beizugesellen: Götzentum. Dieser wichtige Ausdruck kommt in Bezug auf die Zahl 19 vor:

„Sprich: ‚Was für ein Zeugnis wiegt schwerer?‘ Sprich: ‚Gott ist mein und euer Zeuge. Und DIESER QUR’AN ist mir offenbart worden, auf dass ich euch damit warne und jeden, den er erreicht. Wolltet ihr wirklich bezeugen, dass es neben Gott andere Götter gebe?‘ (indem man anderen Quellen religiöser Führung folgt) Sprich: ‚Ich bezeuge es nicht.‘ Sprich: ‚Er ist der EINZIGE GOTT, und ich bin wahrlich fern von eurem Götzentum.'“ (6:19)

Koranvers

Dieser äußerst wichtige Vers ist Vers 19.

 

WIR HABEN IN DIESEM BUCH NICHTS AUSGELASSEN (6:38)

* Der arabische Text dieses Ausdrucks besteht aus 19 Buchstaben.

* Die Nummer dieses Verses ist 38; oder 19×2.

Koranvers

GOTT SANDTE DIESES BUCH DETAILLIERT HERAB (6:114)

* Der arabische Text dieses Verses besteht aus 19 Buchstaben.

* Die Nummer dieses Verses ist 114; oder 19×6.

Koranvers

DAS WORT DEINES HERRN (QUR’AN) IST KOMPLETT, IN WAHRHEIT UND GERECHTIGKEIT (6:115).

Dieser Ausdruck besteht aus 19 Buchstaben im arabischen Text.

Koranvers

Es wurde Mohammed verboten, die Bedeutung des Koran vorwegzunehmen

Der Prophet Mohammed erhielt den Befehl Gottes, welcher ihm vorschrieb, kein koranisches Material ohne Autorisierung zu überliefern, und welcher ihm befahl, fest am Koran festzuhalten und ihn zu befolgen, wenn er offenbart wird. Dieser Vers ist Nummer 114 in Kapitel 20. 114 = 19×6

Hoch Erhaben ist Gott, der wahre König! Und überhaste dich nicht mit dem Qur’an, ehe seine Offenbarung dir nicht vollständig zuteil geworden ist, sondern sprich: „O mein Herr, mehre mein Wissen.“ (20:114)

Koranvers

Ist es ein Zufall, dass die Nummer dieses Verses der Anzahl der Suren im Qur’an entspricht?

Gott und Sein Gesandter wollen, dass wir den Koran, den ganzen Koran und nichts als den Koran befolgen.

 

Es wurde Mohammed verboten, den Koran zu erklären

Es gibt jene, die behaupten, dass der Koran zu schwer zum Verstehen sei und dass die „Hadith und Sunna“ nötig seien um ihn zu erklären. Allem voran überzeugt ein Blick in den Koran und in die „Ahadith“, dass das Gegenteil der Fall ist. Weil die Erfinder der „Ahadith“ verschiedenen Stämmen und sogar Ländern angehörten, mit verschiedenen Dialekten, Jargon und Akzenten, ist die Sprache der „Hadith“ extrem schwer.

„Bewege deine Zunge nicht mit ihm (dem Qur’an), um dich damit zu übereilen. Uns obliegt seine Sammlung und seine Verlesung. FOLGE IHR, wenn Wir ihn verlesen lassen; dann obliegt Uns, seine Bedeutung darzulegen.“ (75:16-19)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Der Vers, der uns mitteilt, dass GOTT derjenige ist, der den Koran erklären wird, hat die Versnummer 19.

 

Der Koran enthält alle Beispiele, die wir brauchen

Es gibt vier im Koran verstreute Verse, welche generell darlegen, dass der Koran alle Beispiele, Allegorien oder Gleichnisse enthält, die wir brauchen. Diese Verse sind: 17:89, 18:54, 30:58 und 39:27. Wenn wir die Versnummern dieser vier ausschlaggebenden Verse addieren, erhalten wir 89 + 54 + 58 + 27 = 228 = 19×12.

„Und wahrlich, Wir haben für die Menschen in diesem Qur’an allerlei Beispiele angeführt; aber die meisten Menschen wollen nichts anderes, als ungläubig zu sein.“ (17:89)

Koranvers

„Wahrlich, Wir haben in diesem Qur’an den Menschen allerlei Gleichnisse erläutert, doch von allen Geschöpfen ist der Mensch am streitsüchtigsten.“ (18:54)

Koranvers

„Und wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Qur’an allerlei Gleichnisse geprägt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicher sagen: „Ihr bringt nur Unsinn vor.“ Und so versiegelt Gott die Herzen derer, die unwissend sind.“ (30:58-59)

Koranvers

Koranvers

„Und wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Qur’an alle Arten von Gleichnissen geprägt, auf dass sie ermahnt werden. Ein arabischer Qur’an, ohne Unklarheit, auf dass sie gottesfürchtig sein mögen. Gott prägt ein Gleichnis von einem Mann, der mehreren Herren gehört, die unter sich im Zwiespalt sind (Hadith), und (von) einem Mann, der einem einzigen Herrn gehört (Qur’an). Sind sie beide einander gleich? Alles Lob gebührt Gott. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. Wahrlich, du (Muhammad) wirst sterben und auch sie werden sterben. Dann, am Tage der Auferstehung, werdet ihr wahrlich vor eurem Herrn miteinander streiten. Wer ist teuflischer als einer, der Lügen Gott zuschreibt, oder einer, der die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Ist nicht in der Hölle eine Herberge für die Ableugner?“ (39:27-32)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Die Versnummern dieser vier Verse sind 89, 54, 58 und 27. 89 + 54 + 58 + 27 = 228 = 19×12. Die oben gezeigten Verse legen weiter dar, dass Mohammed ein menschliches Wesen war, der wie jeder Mensch sterben wird, und dass wir einer Quelle des Gesetzes folgen sollen, statt mehreren sich widersprechenden Quellen. Die eine Quelle wird in Vers 28 als Koran genannt.

 

Hadith: wo sie alles finden, was sie sich wünschen

Schließlich ist hier ein Teil des physischen Beweises, welcher uns darüber informiert, dass die Gläubigen durch die Tatsache erkannt werden können, dass sie der einen konsistenten Quelle (Koran) folgen, während die Ableugner „einem Buch folgen, wo sie alles finden können, was sie sich wünschen.“ Es ist sehr bekannt, dass wir in den „Hadith“-Büchern alles finden können.

Die Aussage, als Frage für die Ableugner formuliert, besagt: „Oder habt ihr etwa ein Buch, in dem ihr studiert, so dass ihr danach alles erhalten sollt, was ihr wünscht?“ Diese wichtige Aussage trägt die Versnummer 38 (= 19×2)

„Sollten Wir etwa die Muslime wie Kriminelle behandeln. Was ist euch? Wie urteilt ihr? Oder habt ihr etwa ein Buch, in dem ihr studiert, so dass ihr danach alles erhalten sollt, was ihr wünscht?“ (68:35-38)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Gott nennt den Koran: komplett (6:115), vollständig detailliert (6:114) und perfekt (6:38).

Der Prophet überlieferte den Koran allein (69:40-47).

Hadith und Sunna sind blasphemische Erneuerungen (6:112 & 25:31)

Man soll den Koran allein einhalten (6:19; 7:3; etc.)

Gott lieferte sogar einen physischen Beweis (siehe Abschnitt über die 19).

 

Wieso misslingt es ihnen, all dies zu sehen???!!! Wieso misslingt es ihnen, an Gott zu glauben?

Weil ihre Herzen im Innern das ablehnen, was sie mit ihrem Mund bekennen. Sie bezeugen Glauben auf Grund sozialer und erzieherischer Gegebenheiten, aber ihr Herz lehnt all dies im Innern ab.

„Euer Gott ist der Einzige Gott. Und die, die nicht ans Jenseits glauben – ihre Herzen sind (der Wahrheit) fremd, und sie sind hochmütig.“ (16:22)

Koranvers

Die Konsequenz dieser Ablehnung (verwurzelt in den tiefen Überzeugungen eines Menschen) bedeutet totale Isolation vom Koran:

„Und wenn du den Qur’an verliest, legen Wir zwischen dir und jenen, die nicht an das Jenseits glauben, EINE UNSICHTBARE SCHEIDEWAND. Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so dass sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du deinen Herrn im QUR’AN ALLEIN nennst, so wenden sie ihren Rücken in Widerwillen ab.“ (17:45-46)

Koranvers

Koranvers

Deswegen können sie den Koran alleine nicht akzeptieren; sie suchen nach anderen Quellen wie „Hadith und Sunna.“

 

Garantierter Triumph

Der Koran lehrt eindeutig, dass der Triumph G A R A N T I E R T wird für die Muslime:

„Wir haben entschieden, den Gläubigen das Recht auf Sieg zu gewähren.“ (30:47)

Koranvers

„Wahrlich, helfen werden Wir Unseren Gesandten und denen, die gläubig sind, im diesseitigen Leben und an dem Tage der Auferstehung.“ (40:51)

Koranvers

„Und Gott wird sicher dem beistehen, der Ihm beisteht. Gott ist wahrlich Allmächtig, Erhaben.“ (22:40)

Koranvers

„Wahrlich, Gott verteidigt jene, die gläubig sind. Gewiss, Gott liebt keinen Treulosen, Undankbaren.“ (22:38)

Koranvers

„O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Gott unterstützt, so wird Er euch Sieg gewähren und euren Füßen festen Halt geben.“ (47:7)

Koranvers

 

Warum werden die Muslime dann besiegt?

Da Gott nie Unrecht hat, sind die heutigen „Muslime“ keine Muslime.

Historische Fakten

Solange die muslimische Ummah den Koran hatte, und nichts als den Koran, führten die Muslime die Welt wissenschaftlich, technologisch, kulturell, sozial, militärisch und ökonomisch an. Sie verloren nie eine einzige Schlacht. Die Grenze des Islam breitete sich von Westafrika nach China aus; hinein in Südfrankreich und Ost-Deutschland.

Mit der Erscheinung der Hadith und Sunna zu Beginn des dritten Jahrhunderst nach Hidschra begann eine progressive Entartung der muslimischen Ummah. Seit dieser Erscheinung dieser Innovationen als Quellen der Führung neben dem Koran gewannen die „Muslime“ keine einzige Schlacht mehr.

Wieso besiegen drei Millionen Israelis andauernd 150 Millionen von Arabern? Macht es irgendeinen Sinn, dass drei Millionen Israelis 100 Millionen „Muslime“ aus ihrer Moschee in Jerusalem herauszwingen sollen? Wieso schlägt Indien immer wieder Pakistan? Wieso dringen die Russen in Afghanistan ein? [Wieso besetzt Amerika Irak] etc… etc… etc.

 

Wieso werden dann die ‚Muslime‘ geschlagen?

Weil sie es ablehnen an Gott und Seinen wiederholten Äußerungen im Koran zu glauben, dass der Koran komplett, perfekt, vollständig detailliert und die einzige Quelle religiöser Führung sein soll. Weil sie andere Quellen akzeptiert hatten, namentlich Hadith und Sunna, neben dem Koran.

„Und dem, der sich jedoch von Meiner Ermahnung (Qur’an) abkehrt, wird ein Leben in Drangsal beschieden sein, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn blind vor Uns führen.“ Er wird sagen: „Mein Herr, warum hast Du mich blind (vor Dich) geführt, obwohl ich sehen konnte?“ Er wird sprechen: „Es sind ja Unsere Zeichen zu dir gekommen, und du hast sie missachtet – also wirst heute nun du missachtet sein!“ Und ebenso belohnen Wir auch den, der maßlos ist und nicht an die Zeichen seines Herrn glaubt; und die Strafe des Jenseits ist wahrlich strenger und nachhaltiger.“ (20:124-127)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Koranvers

 

Hadith verursachte Abschweifung vom Koran!

(1) Ist dies die Form, wie ihr eure Waschung vollbringt? (WUDU‘)

Gottes Befehle über das Einhalten der Waschung sind klar und einfach im Koran. Die „muslimischen“ Massen folgen einem anderen Gott neben dem Gott; sie machen nicht die spezifische Waschung, wie Gott sie vorgeschrieben hat. Das ultimative Ergebnis: Erniedrigung und Niederlage.

„O ihr Gläubigen! Wenn ihr euch zum Gebet begebt, so wascht euer Gesicht und eure Hände bis zu den Ellenbogen und streicht über euren Kopf und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln.“ (5:6)

Koranvers

Die „muslimischen“ Massen lehnen es heutzutage ab, sich mit den Befehlen Gottes zufrieden zu geben. Sie halten andere Befehle von Menschen ein, solche wie die von verschiedenen „Imamen“ und „Gelehrten“. Als ein Ergebnis haben sie die Waschung verlängert, was von der jeweiligen „Sekte“ abhängt, welcher man folgt. Alle Sekten ergaben sich aus den verschiedenen Meinungen von „Imamen“, wie es der Prophet gemacht haben soll. Auf diese Weise fielen sie in die Falle Satans, gehorchtem ihrem Schöpfer nicht, und zogen sich Elend und Niederlage hinzu.

 

(2) Ist dies wie ihr eure Kontaktgebete verrichtet? (Salah)

„Und sprich dein Gebet nicht zu laut, und flüstere es auch nicht zu leise, sondern suche einen Mittelweg.“ (17:110)

Koranvers

Trotz dieser klaren geraden Instruktionen von Gott wurden die „muslimischen“ Massen von Hadith fehlgeleitet; sie verrichten das Gebet in völliger Verschwiegenheit während des Mittagsgebets, des Nachmittagsgebets usw. Woher haben sie diese Anleitungen her? Von einem anderen Gott neben dem Gott; von einer andere Quelle neben dem Koran.

So fielen sie en masse in Satans Falle und gehorchtem ihrem Schöpfer nicht, Dessen Wort (Koran) komplett, perfekt und vollständig detailliert ist (6:19,38,114).

 

(3) Nennt ihr andere Namen neben Gottes Namen im Gebet?

Es ist Gottes Befehl, dass wir keine Namen in unseren Gebeten erwähnen sollen, außer den Namen Gottes (72:18). Aber die „muslimischen“ Massen folgen den Erneuerungen, die es ihnen vordiktieren, Muhammad und Abraham zu preisen und zu ehren, während sie zu ihrem Herrn beten.

„Und wahrlich, die Moscheen sind Gottes; so erwähnt nichts neben Gottes Namen.“ (72:18)

Koranvers

Was ist klarer als das?

Die „Muslime“ wurden von Satan hinters Licht geführt, weil sie Erneuerungen wie „Tashahhud“ erfunden haben, bei denen sie Preisungen und Ehrungen auf Muhammad und Abraham beten. Es sollte bemerkt werden, dass sogar die Quellen von Hadith und Sunna „Tashahhud“ als eine Neuheit erkennen, welche nicht Teil des Kontaktgebetes ist!

Ist dies nicht ein abscheulicher Götzentum??

 

Hadith und Sunna vs. Gottes Gesetz

Der koranische Befehl schreibt uns vor, die Unzüchtigen mit 100 Geißelungen zu bestrafen. Haben die Muslime ihrem Schöpfer gefolgt und gehorcht? Nein.

Die muslimischen „Gelehrten“ deklarierten, dass das koranische Gesetz nicht klar sei! Sie behaupteten, dass die Unzüchtigen im Koran nicht definiert seien bzgl. ihres ehelichen Standes und dass sie Hadith bräuchten um den Koran zu erklären !!!

„Ein Kapitel, das Wir hinabsandten und die Wir zum Gesetz erhoben, und worin Wir deutliche Zeichen offenbarten, auf das ihr ermahnt sein möget. Geißelt die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Hieben und lasset euch angesichts dieser Vorschrift Gottes nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Gott und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen sollen ihrer Pein beiwohnen.“ (24:1-2)

Koranvers

Koranvers

Bewältigt durch die Tradition und Satans Einfluss errichteten die „muslimischen“ Gelehrten das „zu Tode steinigen“ als eine Strafe für die verheirateten Unzüchtigen!!!

 

Gehorche Gott und Seinem Gesandten

Satan war erfolgreich, in dem er Muslime dazu brachte zu glauben, dass Gottesgehorsam Gehorsam zum Koran bedeute, während dem Gesandten zu gehorchen Ahadith zu befolgen bedeute. Was diesem satanischen Trick half, war die generelle Ignoranz über den Koran unter den „muslimischen“ Massen und ihr Misslingen, die göttlichen Befehle einzuhalten, dass der Koran die einzige Quelle der Rechtswissenschaft und/oder religiöser Führung ist.

Allein weniges Nachdenken reicht aus, um zu realisieren, dass der Koran zu uns durch Mohammeds Mund und nicht direkt von Gott zu uns gekommen ist. Daher auch der Befehl, dem Gesandten zu gehorchen… dafür, dass er die Worte Gottes äußert. Alle früheren Schriften haben dieselbe koranische Wahrheit geäußert, dass „jeder, der dem Gesandten gehorcht, Gott gehorcht.“ Weil der Gesandte offensichtlich nicht Gott ist, bedeutet der Befehl ganz klar, dass man den Worten Gottes gehorcht, die durch den Gesandten geäußert werden.

Die unterrichteten und glücklichen Gläubigen realisieren, dass Hadith und Sunna satanische Fabrikationen sind, die darauf abzielen, den Menschen vom Wege Gottes abzuhalten.

 

Mohammeds Ahadith sind nicht seine eigenen

Stattdessen sind es Ahadith (Erzählungen) von Männern und Frauen, die den Propheten nie gesehen haben; sogar ihre Großeltern der Großeltern haben den Propheten nie gesehen.

Es ist weit bekannt, dass das erste Hadith-Buch von Bukhary ist, der mehr als 200 Jahre später nach dem Tod des Propheten geboren worden war. Als Bukhary sein Buch schrieb, war es für ihn üblich, dass er Leute besucht hat, die ihm als Quelle bekannt waren. Nachdem er bestätigt hatte, dass seine Quelle „vertrauenswürdig“ sei und als rechtschaffene Frau oder rechtschaffener Mann bekannt war, würde er folgendes fragen: „Kennen Sie einen Hadith?“ Die Person würde „Ja“ antworten und dann zur Erzählung des „Hadiths“ übergehen:

„Ich hörte meinen Vater, möge Gott seine Seele segnen, sagen, dass er seinen älteren Bruder, möge Gott seine Seele segnen, hörte, wie er sagte, dass er neben seiner Großmutter, möge Gott ihre Seele segnen, sitzen würde, und sie ihm erzählen würde, dass sie mit einem ihrer großen Onkel, möge Gott seine Seele segnen, zu Nacht esse, als er meinte, dass sein Großvater mütterlicherseits den Imam Ahmad ibn Muhammad al-Amawy kannte, der erwähnte, dass sein Großvater von seinem ältesten Onkel hörte, dass er den bedeutenden Gefährten des Propheten Omar ibn Khaled Al-Yamany traf, und dieser sagte ihm, dass der Prophet, möge Frieden auf ihm sein, sagte ‚……'“

Der Hadith ist einfach eine Erzählung von Buhkarys Quelle, die behauptet, dass er/sie etwas über den Propheten durch 8 Generationen der Toten erfahren habe. Andererseits besitzen wir nun einen unwiderlegbaren physischen Beweis, dass der Koran das unfehlbare Wort Gottes ist und dass er durch den Propheten Mohammed verkündet wurde. Deswegen gehorcht man dem Gesandten, indem man den Koran einhält; und nichts als den Koran.

 

Ahadith zu gehorchen bedeutet nicht, dem Gesandten zu gehorchen

Stattdessen stellt es einen Gehorsam gegenüber den Männern und Frauen dar, die diese „Ahadith“ erzählt haben. Den sogenannten „Ahadith des Propheten“ zu gehorchen bedeutet in der Tat einer Gruppe von einfach bedachten Leuten zu gehorchen, die meinten, dass der Prophet irgendetwas sagte, dass 200 Jahre zurück läge. Wenn der Erzähler eines Hadith z.B. Abbas ibn Yasser ist, dann bedeutet Gehorsamkeit gegenüber diesem Hadith, Abbas ibn Yasser zu gehorchen und es hat überhaupt nichts mit dem zu tun, ob man dem Gesandten gehorcht oder nicht.

Die wahre Gehorsamkeit gegenüber dem Propheten Mohammed ist nur dadurch festgelegt, dem Koran zu gehorchen, welches in der Tat durch Mohammed geäußert und mit einem unwiderlegbarem physischen Beweis versehen wurde.

Diese Fakten erklären die wiederholten Äußerungen des Koran, dass „nur diejenigen geführt werden, die Verstand besitzen.“

Der Koran wurde uns durch Mohammeds Mund überliefert, ohne weitere Vermittler und Erzähler. Der Koran kam zu uns durch das Mund Mohammeds, direkt zu den Ohren der Offenbarungsschreiber, die ihn im Moment der Äußerung sofort gewissenhaft niederschrieben. So ist der Koran der einzig wahre Hadith Mohammeds. Des Weiteren hat der Allmächtige versprochen, Seine Worte zu erhalten, die durch Mohammed geäußert wurden (15:9).

„Wir, ja Wir haben die Ermahnung hinabgesandt, und Wir werden sie gewiss bewahren.“ (15:9)

Koranvers

Das große Desaster

„Wahrlich, den Ableugnern wird (am Gerichtstag) zugerufen: „Gottes Widerwille (gegen euch) ist größer als euer eigener Widerwille gegen euch selbst, als ihr zum Glauben aufgerufen wurdet und in der Ableugnung verharrtet.“ Sie werden sagen: „Unser Herr, Du hast uns zweimal sterben lassen und uns zweimal lebendig gemacht, und wir bekennen unsere Sünden. IST DA NUN EIN WEG, UM ZU ENTKOMMEN?“ Dies ist so, weil ihr ungläubig bliebt, als GOTT ALLEIN angerufen wurde; doch als Ihm Götter zur Seite gesetzt wurden, da glaubtet ihr. Die Entscheidung liegt allein bei Gott, dem Hohen, dem Großen.“ (40:10-12)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Glauben Sie, wenn Gott allein genannt wird, oder müssen Sie andere neben Ihm nennen?

„Und als ihre Gesandten mit deutlichen Beweisen zu ihnen kamen, da frohlockten sie über das Wissen, das sie besaßen. Und das, worüber sie zu spotten pflegten, umfing sie. Und als sie Unsere Strafe sahen, sagten sie: „JETZT GLAUBEN WIR AN GOTT ALLEIN UND WIR VERWERFEN UNSEREN VORHERIGEN GÖTZENTUM.“ Aber ihr Glaube – als sie Unsere Strafe sahen – konnte ihnen nichts mehr nützen. Dies ist Gottes Gebot, das stets gegenüber Seinen Dienern befolgt worden ist. Und so gingen die Ableugner zugrunde.“ (40:83-85)

Koranvers

Koranvers

Koranvers

Sind Sie glücklich und zufrieden mit dem Wissen, dass Sie durch Ihre Eltern, Ihren Stamm oder Gelehrten geerbt haben? (Hadith und Sunna) Sind Sie gewillt, dieses Wissen abzulegen, zu Gunsten von Gottes Lehren oder wird es zu spät sein für Sie?

 

Das große Kriterium

Wenn Gott ALLEIN genannt wird, schrecken die Herzen derjenigen, die nicht ans Jenseits glauben, zusammen in Abstoßung. Aber werden Idole neben Ihm genannt, beginnen sie sich wieder zu freuen. (39:45)

Koranvers

Erklärung: wozu sind wir hier?

Die ganze Angelegenheit von Koran vs. Hadith und Sunna wird leicht zu verstehen sein, wenn wir den Sinn unserer Existenz zu verstehen beginnen. Wir existieren in dieser Welt für einen, und nur einen Sinn. Wir wurden laut Koran (67:1-2 und 51:56) nur erschaffen, um Gott allein zu dienen. Satan wollte ein Partner neben Gott sein; eine Gottheit neben Gott. Infolgedessen erschuf Gott Adam, um Satans teuflische Ideen zu entlarven. Und Gott erschuf uns, um Satan und all den Engeln zu zeigen, dass wir Ihm allein dienen können ohne andere Partner zu gebrauchen.

Der Sinn unserer Existenz besteht daraus, Gott allein zu dienen. Dies ist der Grund, wieso die einzige unverzeihliche Sünde die Beigesellung ist. Dies deshalb, weil wir den Test nicht bestehen, wenn wir etwas anderes als Gott zu verehren beginnen.

Wir erfüllen den Zweck unserer Existenz nur, wenn wir erfolgreich sind, Gott allein zu dienen, ohne Mohammed oder Jesus oder Maria oder irgendein Heiliger oder irgendein Imam oder irgendjemand oder irgendetwas zu brauchen. Wenn wir „religiöse“ Lehren von Mohammed suchen, oder irgendeine andere Quelle als Gott, unterstützen wir Satan in seinem Gedanken, dass Gott einen Partner brauche. Deswegen befolgen diejenigen, die Gott allein dienen, auch nur die Lehren und Gesetze von Gott allein. Wie in diesem Buch gezeigt wurde, sind Gottes Lehren komplett, perfekt und vollständig detailliert im Koran.

 

Zuletzt: Die wichtigste Frage

Kann in Ihren Gedanken Gott ALLEIN bleiben? Oder braucht Gott Mohammed, in Gedanken, um gedenkt und verehrt zu werden?

In Ihren Gedanken: kann GOTT ALLEINE bleiben? Oder braucht Gott einen Partner in Ihren Gedanken, wie Mohammed, Jesus, Maria oder einige andere Heilige?

Würden Sie perfekt glücklich und zufrieden sein, wenn Sie GOTT ALLEIN kennen würden, ohne Mohammed, Jesus, Maria, oder jegliche Heilige, oder jemand, oder etwas?

Nervt es Sie, über GOTT ALLEIN zu reden?

Wenn ich die Rede über GOTT ALLEIN weiterführe, stört es Sie dann? Brauchen Sie andere Namen neben Gott zu hören? Kann GOTT ALLEIN in Ihren Gedanken überleben?

Wenn ich meine Rede wiederhole, und nochmals wiederhole über GOTT ALLEIN, fühlen Sie eine Abstoßung? Oder sind Sie glücklich und zufrieden mit der Rede über GOTT ALLEIN?

Basierend auf dem großen koranischem Kriterium aus 39:45 werden die Antworten zu diesen Fragen eine Hilfe darstellen, sich selbst und sein eigenes Schicksal zu erkennen.

Gebete im Koran

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Satan,
Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

In der Lesung (Koran) wird das Kontaktgebet in über 70 Versen erwähnt. Doch Gott gab uns in allen Versen keine spezielle Anweisung, wie dieser Kontakt von jedem einzelnen praktiziert werden soll. Das Stehen, die Beugung, die Niederwerfung und die Anrufung von Gott allein sind feste Bestandteile. Die Menschen haben sich mit der Zeit auf bestimmte Abläufe geeinigt, damit sie miteinander beten können. Was beim Gebet gesagt werden kann, das können wir auch aus verschiedenen Versen der Lesung entnehmen. Wenn wir dieses Kontaktgebet verstehen und in uns verinnerlichen, dann sind wir fähig, diese Verbindung zu Gott aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

40:65 Er ist der Lebendige. Es gibt keinen Gott außer Ihm. So ruft zu Ihm, indem ihr Ihm gegenüber aufrichtig in der Lebensordnung seid. Das Lob sei Gottes, des Herrn der Welten!

Es gibt kein Rezept, wonach alle Krankheiten geheilt werden könnten. Genau so ist es beim Kontakthalten mit Gott. Jeder soll auf der Suche sein, wie er mit Gott am besten kommuniziert. Vielleicht ist es eine der schwierigeren Aufgaben, die wir im Leben zu bewältigen haben, aber der Weg lohnt sich.

Matthäus 7:7-11Von der Gebetserhörung
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!

Links übers Kontaktgebet im Koran:

Sura 1 Al-Fātiḥah – Der Schlüssel

1:1 Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Gnädigen
1:2 Das Lob sei Gottes, Des Herrn der Welten
1:3 Des Erbarmers, des Gnädigen
1:4 König am Tag der Lebensordnung
1:5 Dir dienen wir und dich ersuchen wir
1:6 Leite uns den geraden Pfad
1:7 den Pfad derer, gegen die du gütig warst, nicht derer, denen gezürnt wird, und nicht der Irrenden

Weitere Gebete

2:32 Sie sagten: Gepriesen seist du. Wir haben kein Wissen, außer was du uns lehrtest. Du bist der Wissende, der Weise

2:127 … Unser Herr, akzeptiere von uns, denn du bist der Hörende, der Wissende
2:128 Unser Herr, und mache uns dir ergeben und aus unserer Nachkommenschaft eine dir ergebene Gemeinschaft und zeige uns unsere Praktiken und nimm unsere Reue an, denn du bist der Reue Annehmende, der Gnädige

2:201 … Unser Herr, lasse uns Gutes im Diesseits und Gutes im Letzten zukommen und bewahre uns vor der Qual des Feuers

2:250 … Unser Herr, überschütte uns mit Geduld und festige unsere Füße und helfe uns gegen das ableugnende Volk

2:255 Gott, es gibt keinen Gott außer ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen. Weder ergreift ihn Gesetzmäßigkeit noch Schlaf. Für ihn ist das, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei ihm Fürsprache einlegt, außer mit seiner Erlaubnis. Er weiß, was zwischen ihren Händen ist und was nach ihnen ist und sie umfassen nichts aus seinem Wissen, außer bei dem, was er wollte. Sein Sitz weitet sich über den Himmeln und der Erde und ihn beschwert es nicht, beide zu bewahren. Und er ist der Erhabene, der Gewaltige

2:285 … Wir hörten und gehorchten. (Gewähre uns) Deine Vergebung, unser Herr, und zu dir geht das Schicksal
2:286 Keiner Seele trägt Gott auf, außer, was sie umfasst. Ihrer ist, was sie erwarb und über ihr ist, was sie sich erwarb. Unser Herr, nimm es uns nicht übel, falls wir vergessen oder Fehler machen. Unser Herr, und lasse uns keine Bürde tragen, so wie du sie jene tragen ließt, die vor uns waren. Unser Herr, und lasse uns nicht tragen, wofür wir keine Energie haben. Und verzeihe uns, vergib uns und erbarme dich unser. Du bist unser Beschützer, so helfe uns gegen das ableugnende Volk

3:8 Unser Herr, lass unsere Herzen nicht abweichen, nachdem du uns rechtgeleitet hast, und gewähre uns deinerseits Barmherzigkeit. Gewiss, du bist der Gewährende
3:9 Unser Herr, du versammelst die Menschen an einem Tag, an dem kein Zweifel ist. Wahrlich, Gott verfehlt das Versprechen nicht

3:16 Diejenigen, die sagen: Unser Herr, gewiss glaubten wir. So vergib uns unsere Missetaten und behüte uns vor der Qual des Feuers

3:26 Sage: Oh Gott, König der Königsherrschaft, du lässt die Königsherrschaft zukommen, wem du willst, und du entziehst die Königsherrschaft, wem du willst. Du ehrst, wen du willst, und du erniedrigst, wen du willst. In deiner Hand ist das Gute. Gewiss, du bist über alle Dinge mächtig
3:27 Du lässt die Nacht in den Tag gleiten und du lässt den Tag in die Nacht gleiten. Und du bringst das Lebendige aus dem Toten hervor und du bringst das Tote aus dem Lebendigen hervor. Und du versorgst, wen du willst, ohne Berechnung

3:53 Unser Herr, wir glaubten an das, was du herabsandtest, und wir folgten dem Gesandten, so schreibe uns auf mit den BezeugendenGebet

3:147 Ihre Aussage war nichts, außer dass sie sagten: Unser Herr vergib uns unsere Missetaten und unsere Maßlosigkeit in unserer Angelegenheit, festige unsere Füße und helfe uns gegen das ableugnende Volk

3:191 Die Gottes stehend, sitzend und auf ihren Seiten gedenken und über die Erschaffung der Himmel und der Erde nachdenken: Unser Herr, du erschufst dieses nicht fälschlicherweise. Gepriesen seist du, so behüte uns vor der Qual des Feuers
3:192 Unser Herr, wen du gewiss ins Feuer eintreten lässt, den verschmähtest du ja. Und für die Ungerechten gibt es keine Helfer
3:193 Unser Herr, gewiss hörten wir einen Rufer, der zum Glauben aufruft: Glaubt an euren Herrn. Und so glaubten wir. Unser Herr, verzeihe uns dann unsere Missetaten, entlaste uns von unseren Schlechtigkeiten und berufe uns mit den Gehorsamen ab
3:194 Unser Herr, lass uns zukommen, was du uns durch deine Gesandten versprachst, und verschmähe uns nicht am Tag der Auferstehung. Gewiss, du verfehlst das Versprechen nicht

6:1 Das Lob sei Gottes, der die Himmel und die Erde erschuf und die Finsternisse und das Licht machte. Danach weichen diejenigen, die ableugneten, von ihrem Herrn ab

6:162 Sage: Gewiss, mein Kontakt, meine Praktik, mein Leben und mein Sterben sind für Gott, dem Herrn der Welten

7:23 Beide sagten: Unser Herr, wir taten uns selbst Unrecht. Und wenn du uns nicht vergibst und dich unser erbarmst, werden wir sicherlich unter den Verlierern sein

7:43 Und wir nahmen weg, was in ihren Brüsten an Groll war. Unter ihnen verlaufen die Flüsse. Und sie sagten: Das Lob ist Gottes, der uns zu diesem rechtgeleitet hat. Wir hätten nicht rechtgeleitet werden können, wenn nicht Gott uns rechtleitete. Die Gesandten unseres Herrn kamen bereits mit der Wahrheit. Und es wurde ihnen zugerufen: Dies ist der Garten. Ihr habt ihn geerbt für das, was ihr zu tun pflegtet

7:89 … Unser Herr umfasste alle Dinge in Wissen. Auf Gott verließen wir uns. Unser Herr, eröffne zwischen uns und unserem Volk die Wahrheit. Und du bist der beste der Eröffnenden

7:126 Und du bemängelst nur an uns, dass wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns kamen. Unser Herr, überschütte uns mit Geduld und berufe uns als Gottergebene ab

7:151 Er sagte: Herr, vergib mir und meinem Bruder und lass uns in deine Barmherzigkeit eintreten. Und du bist der Gnädigste der Gnädigen

7:155 Und Moses wählte aus seinem Volk siebzig Männer für unseren Termin. Als sie aber das Erzittern ergriff, sagte er: Herr, wenn du gewollt hättest, hättest du sie und mich vorher vernichtet. Vernichtest du uns wegen dem, was die Törichten unter uns taten? Gewiss ist es nur eine Verführung, mit der du irreführst, wen du willst, und rechtleitest, wen du willst. Du bist unser Verbündeter, so vergib uns und erbarme dich unser. Und du bist der beste der Vergebenden.
7:156 Und bestimme für uns hier im Diesseits Gutes und im Letzten. Gewiss, wir ließen uns zu dir rechtleiten. Er sagte: Mit meiner Qual treffe ich, wen ich will, und meine Barmherzigkeit umfasste alle Dinge. So werde ich sie für diejenigen bestimmen, die achtsam sind, die zur Verbesserung beisteuern und die an unsere Zeichen glauben.

7:180 Und Gottes sind die schönsten Namen. So ruft ihn damit an und lasst diejenigen zurück, die von seinen Namen abweichen. Sie werden für das belohnt, was sie zu tun pflegten.

10:85 So sagten sie: Auf Gott verließen wir uns. Unser Herr, mache uns nicht zu einer Verführung für das Volk der Ungerechten
10:86 Und errette uns durch deine Barmherzigkeit vom Volk der Ableugner

11:47 Er sagte: Herr, gewiss suche ich Zuflucht bei dir davor, dass ich dich nach dem frage, wovon ich kein Wissen habe. Und ich bin unter den Verlierern, außer wenn du mir vergibst und dich meiner erbarmst.

12:101 Mein Herr, du hast mir etwas von der Königsherrschaft zukommen lassen und mich etwas von der Deutung der Erzählungen gelehrt. Du Schöpfer der Himmel und der Erde, du bist mein Verbündeter im Diesseits und Letzten. Berufe mich als gottergeben ab und lass mich den Rechtschaffenden folgen.

14:38 Unser Herr, gewiss weißt du, was wir verbergen und was wir veröffentlichen. Und vor Gott ist kein Ding verborgen – weder auf der Erde noch im Himmel

14:40 Herr, mache mich zu einem Aufrechterhaltenden des Kontakts – ebenso meine Nachkommenschaft. Unser Herr, nimm die Anrufung an
14:41 Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tag, an dem die Abrechnung bereitsteht

17:24 Und senke für sie aus der Barmherzigkeit die Flügel der Demut und sage: Herr, erbarme dich ihrer, wie sie mich als Kleines aufzogen.

17:80 Und sage: Herr, lass mich in einen wahrhaftigen Eingang hineingehen, lass mich aus einem wahrhaftigen Ausgang hinausgehen und mache mir deinerseits eine hilfreiche Ermächtigung

17:111 Und sage: Das Lob ist Gottes, er nahm sich weder ein Kind noch hatte er einen Gesellen in der Herrschaft noch hatte er einen Verbündeten aus Demütigung. Und verherrliche ihn in Verherrlichung

18:1 Das Lob ist Gottes, der auf seinen Diener die Schrift herabsenden ließ und daran nichts Krummes machte

18:10 … Unser Herr, lass uns deinerseits Barmherzigkeit zukommen und gestalte Vernünftiges für uns in unserer Angelegenheit

20:25 Er sagte: Herr, dehne mir meine Brust
20:26 und erleichtere mir meine Angelegenheit
20:27 und löse den Knoten in meiner Zunge
20:28 damit sie meine Aussage begreifen

20:114 Und hocherhaben ist Gott, der König, die Wahrheit. Und beeile dich nicht mit der Lesung, bevor seine Offenbarung zu dir erledigt wurde. Und sage: Herr, mehre mich an Wissen!

21:83 Und Hiob, als er zu seinem Herrn rief: Mich ergriff der Schaden und du bist der Gnädigste der Gnädigen

21:87 Und Dhulnun (Jonas), als er zornig ging und vermutete, dass wir nicht über ihn bestimmen werden. Dann rief er in den Finsternissen: Es gibt keinen Gott außer dir, gepriesen seist du. Gewiss war ich unter den Ungerechten

21:89 Und Zacharias, als er zu seinem Herrn rief: Herr, lass mich nicht als Einzelnen zurück und du bist der Beste der Erben

23:26 Er sagte: Herr, hilf mir gegen ihre Anschuldigung der Lüge

23:28 Wenn du dich also auf dem Schiff eingerichtet hast, du und die, die mit dir sind, dann sage: Das Lob ist Gottes, der uns vom ungerechten Volk errettete
23:29 Und sage: Herr, lass mir eine gesegnete Unterkunft herabsenden und du bist der Beste der Herabsendenden

23:94 Herr, dann lass mich nicht unter dem ungerechten Volk sein

23:97 Und sage: Herr, ich suche Zuflucht bei dir vor den Lästerungen der Satane
23:98 Und ich suche Zuflucht bei dir, Herr, davor, dass sie sich mir nicht nähern

23:106 Sie sagten: Unser Herr, unsere Unseligkeit überkam uns, und wir waren ein irrendes Volk.

23:109 Gewiss, eine Gruppe von meinen Dienern pflegte zu sagen: Unser Herr, wir glaubten, so vergib uns und erbarme dich unser. Du bist der Beste der Gnädigen

23:118 Und sage: Herr, vergib und erbarme dich. Du bist der Beste der Gnädigen

25:74 Und diejenigen, die sagen: Unser Herr, gewähre uns an unseren Partnern und unserer Nachkommenschaft Augentrost und mache uns zu Vorbildern für die Achtsamen

26:83 Herr, gewähre mir Urteilskraft und lass mich den Rechtschaffenden folgen
26:84 Und mache mir eine Zunge der Wahrhaftigkeit bei den Letzteren
26:85 Und mache mich zu einem der Erben des Gartens der Wonne

26:87 Und verschmähe mich nicht am Tag, da sie geschickt werden
26:88 Am Tag, an dem weder Vermögen noch Kinder nützen
26:89 Außer, wer zu Gott mit einem unversehrten Herzen kommt

26:169 Herr, errette mich und meine Leute von dem, was sie tun

27:19 Da schmunzelte er lachend über ihre Aussage und sagte: Herr, halte mich dazu an, dass ich für deine Gunst danke, mit der du mich und meine Eltern begünstigt hast, und dass ich Rechtschaffendes tue, womit du zufrieden bist. Lasse mich durch deine Barmherzigkeit unter deine rechtschaffenden Diener eintreten

27:40 Derjenige, der Wissen aus der Schrift besaß, sagte: Ich lasse ihn dir augenblicklich zukommen. Als er ihn dann bei sich aufgestellt sah, sagte er: Das ist von der Huld meines Herrn, damit er mich prüft, ob ich danke oder ableugne. Und wer dankbar ist, der dankt nur für sich selbst. Und wer ableugnete, so ist mein Herr gewiss reich und edelmütig

28:16 Er sagte: Herr, gewiss tat ich meiner Seele Unrecht, so vergib mir. So verzieh er ihm. Er ist gewiss der Vergebende, der Gnädige
28:17 Er sagte: Herr, da du mich begünstigt hast, werde ich für die Kriminellen keine Rückendeckung geben

29:30 Er sagte: Herr, hilf mir gegen das verderbende Volk

34:1 Das Lob ist Gottes, dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und sein ist das Lob im Letzten. Und er ist der Weise, der Kundige
34:2 Er weiß, was in die Erde gleitet, was aus ihr herauskommt, was aus dem Himmel herabkommt und was in ihn aufsteigt. Und er ist der Gnädige, der Vergebende

35:1 Das Lob ist Gottes, dem Erschaffer der Himmel und der Erde. Er machte die Engel zu Abgesandten mit zwei, drei oder vier Flügeln. Er fügt der Schöpfung hinzu, was er will. Gewiss ist Gott über alle Dinge mächtig

35:34 Und sie sagten: Das Lob ist Gottes, der von uns die Traurigkeit wegnahm. Gewiss, unser Herr ist vergebend, dankbar,
35:35 der uns aus seiner Huld in die beständige Wohnstätte zuließ. In ihr erfasst uns weder Mühsal noch erfasst uns in ihr Ermattung

37:100 Herr, gewähre mir einen von den Rechtschaffenden

39:46 Sage: O Gott, Erschaffer der Himmel und der Erde, Wissender des Verborgenen und des Bezeugbaren. Du richtest zwischen deinen Dienern über das, worüber sie uneinig zu sein pflegten

40:7 … Unser Herr, du umfasst alle Dinge in Barmherzigkeit und Wissen, so vergib denjenigen, die bereuten und deinem Weg folgten, und bewahre sie vor der Qual der Hölle.
40:8 Unser Herr, lasse sie in die Gärten Edens eintreten, die du ihnen versprochen hast, ebenso wer Recht schuf von ihren Vätern und ihren Partnern und ihrer Nachkommenschaft. Gewiss bist du der Ehrenvolle, der Weise
40:9 Und bewahre sie vor dem Schlimmen. Wen du an jenem Tag vor dem Schlimmen bewahrst, so hast du dich seiner ja erbarmt. Und dies ist der gewaltige Gewinn.

46:15 … Herr, halte mich dazu an, dass ich deiner Gunst dankbar bin, mit der du mich und meine Eltern begünstigt hast, und dass ich Rechtschaffendes tue, womit du zufrieden bist. Und mache meine Nachkommenschaft rechtschaffen. Gewiss, ich kehrte reumütig zu dir und gewiss bin unter den Gottergebenen

59:10 … Unser Herr, vergib uns und unseren Geschwistern, die uns im Glauben vorausgingen. Und mache keinen Groll in unseren Herzen für diejenigen, die glaubten. Unser Herr, gewiss bist du mitleidig, gnädig

59:22 Er ist Gott, derjenige, außer dem es keinen Gott gibt, der Wisser des Verborgenen und des Bezeugbaren. Er ist der Erbarmer, der Gnädige
59:23 Er ist Gott, derjenige, außer dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Friede, der Absichernde, der Absolute, der Ehrenvolle, der Gewaltige, der Würdige. Gepriesen sei Gott über das, was sie beigesellen
59:24 Er ist Gott, der Schöpfer, der Entwickler, der Bildner. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und er ist der Ehrenvolle, der Weise

60:4 … Unser Herr, auf dich verließen wir uns, zu dir bekehrten wir uns und zu dir geht das Schicksal
60:5 Unser Herr, mach uns nicht zu einer Verführung für diejenigen, die ableugneten, und vergib uns. Unser Herr, du bist der Ehrenvolle, der Weise

66:8 O ihr, die ihr glaubtet, kehrt reumütig zu Gott in wohlberatener Reue. Möge euer Herr euch von euren Schlechtigkeiten entlasten und euch in Gärten eintreten lassen, worunter die Flüsse verlaufen. … Sie sagen: Unser Herr, vervollständige für uns unser Licht und vergib uns. Gewiss, du bist über alle Dinge mächtig

71:28 Herr! Vergib mir, meinen Eltern, dem, der mein Haus gläubig betrat, und den gläubigen Männer und Frauen, doch mehre den Ungerechten nichts außer Zerfall

Sura 112 Al-Ichlāṣ – Die Aufrichtigkeit

112:1 Sage: Er ist Gott, Der Einzige
112:2 Gott, Der Unvergängliche
112:3 Weder gebar Er noch wurde Er geboren
112:4 Und keiner ist Ihm ebenbürtig

Sura 113 Al-Falaq – Die Spaltung

113:1 Sage: Ich suche Zuflucht bei Dem Herrn der Spaltung
113:2 Vor dem Übel dessen, was Er erschuf
113:3 Und vor dem Übel der Finsternis, wenn sie hereinbricht
113:4 Und vor dem Übel der in die Knoten Pustenden
113:5 Und vor dem Übel des Neiders, wenn er neidet

Sura 114 – Al-Nās – Die Menschen

114:1 Sage: Ich suche Zuflucht beim Herrn der Menschen
114:2 Dem König der Menschen
114:3 Dem Gott der Menschen
114:4 Vor dem Übel des getarnten Einflüsterers
114:5 Der in die Brüste der Menschen einflüstert
114:6 Sei er von den Dschinn oder den Menschen

Weitere Gebete mit arabischer Lautschrift

Preis sei Dir oh Gott und Lob sei dir und gesegnet ist Dein Name und hoch erhaben ist Deine Herrschaft und es gibt keinen Gott außer Dir.
Subhanaka Allahumma wa bihamdika, wa tabaarakasmuka, wa ta’aala dschadduka, wa la ilaha ghairuka.

Unser Herr, Dein ist das Lob, reichliches, gutes und gesegnetes Lob.
Rabbana wa lakalhamd, hamdan kathiiran tayyiban mubaarakan fih.

Gott hört den, der Ihn lobt.
Sami’allahu liman hamidah.

Preis sei Gott, meinem höchsten Herr.
Subhana Rabbial’ala

Oh Gott, du bist der Frieden und von Dir kommt er. Du bist der Segen, oh Besitzer von Würde und Ehre.
Allahumma Antas-Salamu wa minkas-salaamu, tabaarakta ya dhal-Dschalali wal-Ikram.

Wieso ist die Tahiyyatu nirgends zu finden?

Oder: wo steckt Mohammed in all den Gebeten oder im Glaubensbekenntnis?

Jene, die ihre Religion nicht verstanden haben (39:45) oder ihren Glauben durch die Beigesellung der Hadith und Sunna vermischen (77:50, 42:21), halten es nicht aus, wenn Mohammed nicht erwähnt wird. Dies deshalb, weil sie ihn idolisieren und Gott beigesellen (39:45), sowohl im Gebet als auch in der Shahadah, dem Glaubensbekenntnis der Gottergebenen. Die Gläubigen machen zwischen den Gesandten keinen Unterschied laut Koran (2:285). Also gibt es auch keinen Grund, Mohammed speziell zu erwähnen, denn Gott erwähnte seine Shahadah bereits klar und deutlich für die Wissenden (3:18). Welchen Lehren wollen sie denn nach Gottes und Seinen Versen folgen? (45:6)

Beide Propheten Mohammed und Abraham sind gestorben. Es sind nicht die Toten, die einen Segen brauchen, da sie ihren Lohn bei Gott schon längst erhalten haben, sondern die Lebenden, damit sie erfolgreich aus dem Leben scheiden. Siehe hierzu: Sura Yasin für die Toten und das Koranlesen als Sport.

Das Gebet muss Gott allein gewidmet werden und deshalb darf auch niemand anderes angesprochen werden und für keinen Gesandten gibt es eine Ausnahme (72:18). Gott sagt im Koran, dass man Gebete verrichtet, um IHN alleine zu gedenken (20:14).

Zur Phrase (Allahomma sally alla Mohammed) ist folgender Artikel empfehlenswert: Gibt es den Segen auf den Propheten saw oder sas im Islam bzw. im Koran?

Ihm verdanken wir unser Wohl und Ihm danken wir und Ihn loben wir. Es gibt keinen Gott außer Gott.

Anweisungen während eines Krieges

Bild: DVIDSHUB, CC-BY-2.0
Bild: DVIDSHUB, CC-BY-2.0

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Im Internet findet man heutzutage viele Seiten, die von einem Frieden feindlichen Islam berichten. Die Taten einiger Menschen, die sich als Muslime ausgeben, werden so dahingestellt, als ob man dadurch stellvertretend über den Islam denken könne. Wer den Koran kennt und studiert hat, kann auf keinen Fall behaupten, es sei denn die Absicht wäre Hetzerei, dass der Koran zu ungerechtfertigten Gewalttaten auffordere, geschweige denn zu Krieg anleite! Im Koran finden wir Anweisungen für die Kriegssituation (d. h. wenn der Krieg bereits durch einen Angriff der Gegnerseite eingetroffen ist)!

2:208 Ihr, die ihr glaubtet, tretet völlig in den Frieden ein und folgt nicht den Schritten des Satans. Er ist euch ein klarer Feind

Prof. Dr. Hans Küng schreibt über den Islam:

Eine Ethische Hochreligion

Es wäre falsch, den Islam als eine Religion von Feuer und Schwert zu disqualifizieren und nicht die religiöse Substanz zu sehen. Denn darüber besteht kein Zweifel: Durch den Propheten Muhammad sind die Araber auf die Ebene einer ethischen Hochreligion gehoben worden, die gegründet ist im Glauben an den einen Gott und in einem Grundethos der Humanität mit klaren Imperativen zu mehr Menschlichkeit und mehr Gerechtigkeit. Vom Ursprung her war der Islam weniger eine Religion des Gesetzes als des Ethos. Und so etwas wie Zehn Gebote, Grundstock eines gemeinsamen Menschheitsethos, gibt es auch im Islam.
Kein Zweifel: Muhammad war ein echter Prophet, in vielem nicht unähnlich den Propheten Israels. Doch darauf legen die Muslime größtes Gewicht: Der Prophet Muhammad steht im Islam nicht so im Zentrum […]

Und so ist denn der Islam eine Buchreligion par excellence! Der Koran vollendet und ersetzt die Tora der Juden und das Evangelium der Christen. Er ist für die Muslime unüberbietbar, vollkommen, absolut zuverläßig. Und so wird er denn auch feierlich rezitiert und vor allem auch von den Kundigen auswendig gelernt.

Hans Küng – Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg 2: Judentum, Christentum, Islam, S. 161
Ungekürzte Taschenbuchausgabe, November 2005, © 1999 Piper Verlag GmbH, München

Und 6 Seiten weiter in seinem Buch schreibt er über Religion und Gewalt:

Religion und Gewalt

Schon früh gründeten die Araber dieser ganzen nordafrikanischen Küste entlang in strategisch günstiger Lage wie hier Wehrklöster nach dem Vorbild byzantinischer Klosterfestungen. Das Ribat, das Wehrkloster von Monastir, hat den Namen vom griechischen „monasterion“, Kloster, eine der ältesten und imposantesten Festungsanlagen der Muslime in Nordafrika. Von hier aus führten sie ihre Kriege gegen das nahe christliche Sizilien. Aber ich möchte keinesfalls den Eindruck erwecken, als ob es Glaubenskriege nur im Islam gegeben hätte. Glaubenskriege gab es auch im Judentum im Namen Gottes. Natürlich im Christentum die Kreuzzüge und auch die kolonialen Eroberungen und Missionierungen beinahe der ganzen islamischen Welt: ein Trauma für die Muslime bis heute!

In allen Religionen stellt sich das Problem von Gewalt. In allen Religionen gibt es Gewalt. Besonders aber gibt es Gewalt in den prophetischen Religionen, die nach außen orientiert sind, aktiv, kämpferisch, missionarisch. […]

Und bis heute wird natürlich der Koran zitiert mit seinen Aufforderungen zum „Djihad“. […] Djihad meint wörtlich „Anstrengung“: moralische Anstrengung für Gott, gegen die eigene Unvollkommenheit. Und nur im äußersten Fall soll nach der Auffassung vieler Muslime dieses „Sichabmühen auf dem Weg zu Gott“ verstanden werden als eine „Verpflichtung zum Kampf gegen die ungläubigen Feinde“.

Hans Küng – Spurensuche, Die Weltreligionen auf dem Weg 2: Judentum, Christentum, Islam, S. 167 f.
Ungekürzte Taschenbuchausgabe, November 2005, © 1999 Piper Verlag GmbH, München

Der Koran sieht ein föderalistisch laizistisches System vor (5:43-48), indem er Zwang in der Religion ablehnt. Die Siedlung in Medina stellte ein Beispiel solch eines Systems dar, als Mohammed, der keine weiteren Quellen als den Koran anerkannte (6:114), der Gründungsführer war und den Gruppen, die anderen Religionen und Gesetzen folgten, autonome Bereiche gegeben hatte. Die Beziehung zwischen den Muslimen, die den Koran als Hauptgesetz annehmen, und denjenigen, die anderen Gesetzen folgen, wird mit einem allgemeinen, für beide Parteien gültigem Gesetz festgelegt und unterschrieben.

2:256 Kein Erzwingen in der Lebensordnung. Nun ist die Vernunft gegenüber der Täuschung klar geworden. Wer sich dann von den Missetätern lossagt und an Gott glaubt, der hielt sich an die sichere Bindung, die keine Auflösung hat. Und Gott ist hörend, wissend

10:99 Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf der Erde sind, geglaubt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden?

18:29 Sprich: „Das ist die Wahrheit von eurem Herrn. Wer glauben will, möge glauben, und wer ablehnen will, möge ablehnen.“ Wir haben für die Ungerechten eine Hölle bereitet, die sie dem Zelt gleich eingeschlossen hält. Wenn sie um Hilfe flehen, wird ihnen mit einem Wasser geholfen, das siedend heiß wie kochendes, trübes Öl ist und die Gesichter verbrennt. Einen schlimmeren Trunk und eine üblere Ruhestätte gibt es nicht.

88:21-22 So ermahne. Du bist ja nur ein Ermahner. Dir obliegt keine Macht über sie (sodass du über sie bestimmen dürftest)

5:43 Wie seltsam! Warum lassen sie (die Juden) dich richten, obgleich sie die Thora haben, die Gottes Rechtsbestimmungen enthält? Dennoch, und trotz alledem, kehren sie den Rücken; Sie kann man nicht als Gläubige bezeichnen.

Dieser eine Vers 5:43 ist die Antwort für diejenigen, die behaupten, der Prophet sei ein Schari (Gesetzesgeber). Die Juden werden hier getadelt, wie sie es wagen können, da sie doch die Tora haben, in der Gottes Gesetze sind, Mohammed zum Gesetzesgeber zu erheben. Die Ergebenen (Muslime) zur Zeit des Propheten Mohammed haben solch einen Unglauben nicht gezeigt, da sie den die Gottesgesetze beinhaltenden Koran hatten. Denn 6:114; 98:5; 39:11 und viele weitere Verse informieren uns, dass die Religionsquelle nur bei Gott allein ist. Doch wenn sich das Thema nicht um die Gesetzgebung von Religionsgesetzen und -regeln dreht, sondern um die Uneinigkeit der Muslime in ihren alltäglichen Geschäften, so müssen die Muslime sich an die vorher dafür gewählten Personen und Organisationen wenden. Als Mohammed am Leben war, war es notwendig, ihn zum Schiedsrichter bei Uneinigkeiten zu erheben, da er der von den Muslimen erwählte Führer der medinensischen Siedlungsgemeinschaft war (siehe auch 4:60). Kurz gesagt, in religiösen Angelegenheiten gehört die Gesetzgebung Gott allein, die Ausführung und Beurteilung aber wird denen überlassen, die von den Muslimen erwählt wurden. Für die gottergebenen Gläubigen gelten im Alltag allgemein folgende Verse:

31:15 Doch wenn sie mit dir eifern, damit du Mir das zur Seite setzest, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf geziemende Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu Mir wendet. Dann werdet ihr zu Mir zurückkehren, und Ich werde euch verkünden, was ihr getan.

6:108 Ihr sollt diejenigen, die andere außer Gott rufen, nicht beschimpfen, sonst beschimpfen sie Gott, ohne Wissen, aus Feindseligkeit. Nur so haben wir jedem Volk sein Tun geschmückt, letztendlich kommen sie alle zu Gott zurück, dann sagt Er ihnen, was sie getan haben.

Die Bedingungen für einen Verteidigungskrieg

60:8-9 Gott verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Gott liebt die Gerechten. Doch Gott verbietet euch, mit denen, die euch des Glaubens wegen bekämpft haben und euch aus euren Häusern vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schließen. Und wer mit ihnen Freundschaft schließt – das sind die Missetäter.

22:39-40 Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah – und Gott hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen. Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: «Unser Herr ist Gott.» Und würde Gott nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Gottes oft genannt wird. Gott wird sicherlich dem beistehen, der Ihm beisteht. Gott ist fürwahr allmächtig, gewaltig.

8:26 Und gedenket, als ihr wenige und im Land unterdrückt wart, euch fürchtetet, dass die Menschen euch hinwegraffen könnten; Er aber schirmte euch und unterstützte euch mit Seiner Hilfe und versorgte euch mit guten Dingen, auf dass ihr dankbar seid.

2:190-193 Und bekämpft auf Gottes Weg diejenigen, die euch bekämpfen und übertretet nicht. Gewiss, Gott liebt nicht die Übertreter. Und tötet sie, wo immer ihr sie vorfindet und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben haben, da die Anstiftung schlimmer als das Töten ist. Und bekämpft sie nicht bei der verbietenden Unterwerfungsstätte, bis sie selbst euch darin bekämpfen. Wenn sie euch dann bekämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ableugner. Wenn sie aber aufhören, so ist Gott vergebend, gnädig. Und bekämpft sie, bis keine Anstiftung mehr ist und die Lebensordnung Gott gilt.** Wenn sie jedoch aufhören, dann sei keine Feindschaft außer gegen die Ungerechten.

9:13 Bekämpft ihr nicht ein Volk, das seine Eide brach und sich dafür einsetzte, den Gesandten zu vertreiben? Dabei waren sie es, die zuerst bei euch anfingen. Fürchtet ihr euch etwa vor ihnen? Doch Gott gebührt es rechtmäßiger, dass ihr ihn fürchtet, wenn ihr gläubig seid.

** (ähnlich in 8:39) Die Religion oder die Lebensordnung Gottes beinhaltet als unumgängliches Prinzip die Religions- und Meinungsfreiheit. Die Religion sieht, mit den heutigen entsprechenden Begriffen, eine gesellschaftliche Struktur ähnlich zu einem demokratischen und föderalistisch-laizistischem System vor, die nicht eine einzelne Religion bevorzugt, sondern die Freiheit für alle gleich gewährleistet.

4:91 Ihr werdet andere finden, die vor euch und vor ihren Leuten Sicherheit haben wollen. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stürzen sie kopfüber hinein. Wenn sie sich also weder von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben.

Solange Abfällige (Apostate) nicht mit den Feinden der Gottergebenen (Muslime), die die Sicherheit des Lebens und des Besitzes der Moslems nicht beachten, zusammen kriegen, darf ihnen nichts angetan werden. Für die Hauptbedingungen eines Krieges gelten 60:8-9.

Das richtige Verhalten gegenüber Apostaten

4:88-90 Was ist euch denn widerfahren, dass ihr in der Angelegenheit der Heuchler in zwei Parteien gespalten seid? Und Gott hat sie verstoßen wegen dem, was sie begangen haben. Wollt ihr denn rechtleiten, wen Gott ins Verderben hat gehen lassen? Und für den, den Gott ins Verderben gehen lässt, findest du keinen Weg. Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher niemand von ihnen zum Verbündeten, solange sie nicht auf Gottes Weg wandern. Und wenn sie sich gegen euch wenden (d.h. kriegen), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer, mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Gott es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Gott euch keinen Grund gegen sie gegeben.

Einer unserer Leser fragte nach den unterschiedlichen Übersetzungen und den daraus resultierenden Problemen, z.B. gemäß den Übersetzungen von Azhar und Ahmadeyya erwecke dieser Vers (wenn man ihn aus dem Kontext reißt) den Anschein, dass Apostate allein schon aus dem Grund getötet werden müssen, weil sie vom Glauben abgefallen sind.

Was das arabische Wort im entsprechenden Vers angeht, so hat es mit der Wurzel Waw-Lam-Ya zu tun, was in etwa „nah sein, Nähe, folgen“ zu tun hat. Aus dieser Wurzel werden deshalb Wörter wie Walii abgeleitet, das Beschützer, Verbündete, Helfer bedeutet. Jemand der nahe folgt, einem nahe ist. In welchem Sinne das dann genau ist (politisch oder persönlich), ist wiederum eine andere Frage. Im Kontext des Qur’an ist von (politischen) Verbündeten die Rede, wenn es um Walii (Plural Awliyyaa) geht. Das sollte man sich in Erinnerung behalten, wenn ich folgendes schreibe: Das Verb im Vers lautet tawallaw und bedeutet „(um)kehren“, „(ab)wenden“, „(um)drehen“. Wörtlich steht im Vers: Wenn sie sich abwenden so ergreift sie und tötet sie.

Um die Bedeutung des Verses klarer zu stellen und Missverständnisse auszuräumen, schrieb ich in den Vers „gegen euch“ hinein. Dies ist aus dem Kontext der umliegenden Verse klipp und klar zu verstehen. In dem Sinne sollte dann auch der Vers gelesen werden, ansonsten wird dieser eben zur Todesstrafe bzgl. Apostasie missbraucht. Unsere Übersetzung bestätigt die darauffolgenden Verse 4:90-91, die klar machen, dass es sich hier um Apostate handelt, die die Muslime angegriffen haben. So besteht auch weiterhin die Glaubensfreiheit im Koran.

Aufruf zur Verteidigung!

8:39 Kämpft gegen die Ungläubigen, bis es keine Verfolgung mehr gibt und der Glaube an Gott allein vorherrscht! Wenn sie den Kampf aufgeben, wird Gott sie entsprechend richten, sieht Er doch alles.

9:5 Wenn dann die verbietenden Monate abgelöst sind, so tötet die Beigeseller, wo immer ihr sie findet, nehmt sie, umzingelt sie und setzt ihnen in jeder Lauerstellung zu. Wenn sie bereuten, den Kontakt aufrechterhielten und zur Verbesserung beisteuerten, dann gebt ihren Weg frei. Gewiss, Gott ist vergebend, gnädig

4:95-96 Diejenigen Gläubigen, die daheim bleiben (statt in den Krieg zu ziehen) – abgesehen von denen, die eine (körperliche) Schädigung haben -, sind nicht denen gleich, die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person um Gottes willen Krieg führen. Gott hat diejenigen, die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person kämpfen, gegenüber denjenigen, die daheim bleiben, um eine Stufe höher bewertet. Aber einem jeden (Gläubigen, ob er daheim bleibt oder Krieg führt) hat Gott das Allerbeste versprochen. Doch hat Gott die Kriegführenden gegenüber denen, die daheim bleiben, mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet, (mit) Rangstufen (die sie) von ihm (zugewiesen bekommen) und Vergebung und Barmherzigkeit. Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.

2:244 Und kämpft auf Gottes Weg und wisst, dass Gott hörend, wissend ist

8:12-16 Da gab dein Herr den Engeln ein: „Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!“ Weil sie gegen Gott und Seinem Gesandten Krieg geführt haben. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, den bestraft Gott hart. Dies sollt ihr kosten. Und für die Ungläubigen ist die Feuerspein bestimmt. Ihr Gläubigen! Wenn ihr mit den Ungläubigen in Gefechtsberührung kommt, dann kehret ihnen nicht den Rücken! Wer ihnen den Rücken kehrt – es sei denn er tut es aus Kriegstaktik oder um sich einer anderen Einheit anzuschließen – zieht sich Gottes Zorn zu und endet in der Hölle. Welch übles Ende!

Krieg und Frieden

47:35-38 So lasst nicht nach auf dem Weg zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Gott ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern. Wahrlich, das diesseitige Leben ist nur ein Spiel und Zeitvertreib. Wenn ihr gläubig und rechtschaffen seid, so wird Er euch euren Lohn geben und wird nicht euer Gut von euch verlangen. Sollte Er es von euch verlangen und drängen, würdet ihr geizig sein, und Er würde euren Widerwillen an den Tag bringen. Nun werdet ihr dazu aufgerufen, für Gottes Weg zu spenden. Einige geizen damit. Wer geizig ist, schadet nur sich selbst. Gott ist der Reiche, und ihr seid die Armen. Wenn ihr euch abwendet, wird Er euch durch ein anderes Volk ersetzen, das dann nicht wie ihr sein wird.

8:56-61 (Die Heuchler sind) diejenigen von ihnen, mit denen du einen Vertrag abgeschlossen hast, und sie dann ihren Vertrag ständig verletzen. Sie handeln nicht rechtschaffen. Wenn du sie nun im Krieg zu fassen bekommst, dann lass durch (die Härte gegen) sie diejenigen, die hinter ihnen stehen, auseinander stieben. Vielleicht ziehen sie daraus eine Lehre und mögen sich ermahnen lassen! Und wenn du von einem Volk Verrat fürchtest, so verwirf (die diplomatischen Beziehungen) gleichfalls. Wahrlich, Gott liebt die Verräter nicht. Und diejenigen, die ungläubig sind, sollen ja nicht meinen, sie würden (uns) davonlaufen. Sie können sich nicht entziehen. Und bereitet euch ihnen gegenüber mit allem vor, was euch an Macht und an Pferden (Kriegsmitteln) zur Verfügung steht, um damit die Feinde Gottes, eure Feinde und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt aber Gott kennt, abzuschrecken. Was ihr für Gottes Sache spendet, wird euch vergolten. Euch geschieht kein Unrecht. Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt und vertraue auf Gott. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende.

Kriegsbeute

8:1 Sie fragen dich nach der Beute. Sprich: „Die Beute gehört Gott und dem Gesandten.“ Ihr sollt Gott fürchten, gut zueinander sein und Gott und Seinem Gesandten gehorchen, wenn ihr wirklich gläubig seid.“

8:41 Ihr müsst wissen, wie es um die Beute steht. Wenn ihr etwas erbeutet, steht ein Fünftel davon Gott und dem Gesandten zu. Dies (ist so, weil dies) den nahen Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen und den Reisenden zusteht. Haltet dieses Gebot ein, wenn ihr wahrhaftig an Gott und die von Uns auf Unseren Diener am entscheidenden Tag, an dem beide Heere aufeinander stießen, herabgesandte Offenbarung glaubt! Gottes Allmacht umfasst alles.

59:7 Was Gott seinem Gesandten von den Bewohnern der Städte als Beute zugeteilt hat, gehört Gott und seinem Gesandten, und den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden. Dies, damit es nicht eben unter den Reichen von euch die Runde macht. Und was der Gesandte euch zukommen läßt, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten. Und fürchtet Gott. Gott verhängt eine harte Strafe.

Kontaktgebete während dem Krieg

4:101-102 Und wenn ihr durch das Land zieht, so ist es keine Sünde für euch, wenn ihr das Gebet verkürzt, wenn ihr fürchtet, die Ungläubigen könnten euch bedrängen (z.B. durch einen Überraschungsangriff). Wahrlich, die Ungläubigen sind eure offenkundigen Feinde. Wenn du mit den Gläubigen bist und du das gemeinsame Gebet anführst, so soll eine Gruppe von ihnen bei euch stehen und die Waffen bereithalten (um euch während dem Gebet zu schützen). Wenn sie sich niedergeworfen haben, sollen sie die Gruppe, die Wache hält, ablösen, damit diese nach vorne zum Gebet kommen kann. Die Ungläubigen möchten gern, dass ihr auf eure Waffen und Sachen nicht achtet, damit sie plötzlich über euch herfallen können. Ihr dürft jedoch die Waffen aufgrund Entschuldigungen wie Regen und Krankheit ablegen. Seid aber stets auf der Hut! Für die Ungläubigen hält Gott eine qual- und schmachvolle Strafe bereit.

Die Kontaktgebete dürfen nur in Gefahrensituationen verkürzt werden, nicht auf Reisen.

2:239 Falls ihr euch aber fürchtet, dann (betet) gehend oder reitend. Wenn ihr euch dann in Sicherheit befindet, so gedenkt Gott, wie er euch lehrte, was ihr nicht zu wissen pflegtet

Wenn auf internationalen Reisen befürchtet wird, den Bus, den Zug oder das Flugzeug zu verpassen, so kann das Kontaktgebet in sitzender Position verrichtet werden.

60:7 Vielleicht wird Gott Liebe setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr in Feindschaft lebt; Denn Gott ist Allmächtig und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig.

Dschihad

Die wörtliche Bedeutung des Wortes Dschihad ist Bemühung, Anstrengung, Abmühung, seine Energie vollends in eine Sache zu investieren, im islamischen Sinne dann die Gebote täglich einzuhalten und zu verwirklichen, den inneren Schweinehund zu besiegen. Es mag den christlichen Leser überraschen, dem Begriff Dschihad in diesem Zusammenhang zu begegnen, da sie gewöhnlich an den christlichen Begriff „Heiliger Krieg“ denken. Heiliger Krieg bedeutet auf Arabisch „Harb qudsiyy“. Es ist auch interessant, dass die muslimische Geschichte den Gebrauch des Ausdrucks „Heiliger Krieg“ erst aufgrund westlicher Einflüsse eingeführt hat.

Beim Dschihad gilt es zuerst vor der eigenen Haustür zu fegen. Der Dschihad ist die Anstrengung, die es kostet, sich selbst ständig zu kontrollieren, ständig gerecht zu sein, Gefühlen wie Neid, Geltungssucht, Zorn, Arroganz, Gier usw. nicht nachzugeben. Die eigene Trägheit zu überwinden und beispielsweise im Morgengrauen aufzustehen für das Dämmerungsgebet, ist ebenso Dschihad wie die Überwindung des Hungers im Fastenmonat Ramadan. Dschihad ist vor allem die Pflicht, die Gottergebenheit in die Tat umzusetzen: eine Kampfansage an Egoismus, Gleichgültigkeit und Fatalismus.

Dies betrifft natürlich auch das Umfeld des Gottergebenen. Die Gottergebenheit verpflichtet den Gottergebenen Unrecht in jeder Form zu bekämpfen. Das bedeutet jedoch nicht Gewalt. Auch hier Hinweise, welche Mittel ein Gottergebener einsetzen sollte, um Schlechtes zu verhindern, sei es mittels Petitionen und Politik, durch Kundgebungen oder Demonstrationen oder durch persönlichen Widerstand.

Helfende Hand

Politisch ist Dschihad beispielsweise die Zivilcourage, auch in Diktaturen aufzustehen und Unrecht anzuprangern. Gewalt ist auch nur erlaubt, wie bereits gezeigt wurde, um sich zu verteidigen. Auf staatlicher Ebene ist dies die Pflicht eines jeden Gottergebenen, sich zu bewaffnen und in den Krieg zu ziehen, wenn sein Land angegriffen wird: also das Prinzip einer Milizarmee.

Innenpolitisch gilt ebenfalls, das von einer bestimmten Gruppe direkt eine Bedrohung von Gut und Leben ausgehen muss, um Gewalt zur Eindämmung zu rechtfertigen. Der sogenannte Tyrannenmord wäre hier eine legitime Möglichkeit. Wichtig beim Einsatz von Gewalt ist das Gebot Maß zu halten. Gewalt darf nur den Aggressor treffen. Terrorakte, Massenvernichtungsmittel, Flächenbombardements, kurz alles, was Unbeteiligte treffen könnte, ist in der Gottergebenheit verboten.

Auch im Kampf gilt es maßvoll zu sein und Gefangene gut zu behandeln. Ein Gottergebener muss immer darauf bedacht sein, den Kampf so bald wie möglich zu beenden und nach Möglichkeiten des Friedens zu suchen.

Die Begriffe Dschihad wie auch „Terror“ werden immer wieder von militanten Gruppen und von Regierungen missbraucht, um zu suggerieren, dass nur sie für die gerechte Sache kämpfen. In Krisenzeiten greift man, wie auch im Christentum, gerne auf religiöse Argumente zurück, um die Masse der Gläubigen auf seine Seite zu bringen. Der gläubige Gottergebene muss diesen Missbrauch der Religion verurteilen, was sich wiederum als sein Dschihad äußern wird.

Die Gottergebenheit (Islam) ist in erster Linie der Glaube und die Religion des Friedens (dinu-s-salām), der Anweisungen im Krieg gibt, diesen schnellstmöglich beenden will und zum Frieden leitet.

Über meine intellektuelle und spirituelle Wandlung

Oder was auch immer.

IM NAMEN GOTTES, DES GNÄDIGSTEN, DES BARMHERZIGSTEN

Mein Name ist Abdulrahman Khan*. Ich wurde 1985 in Pakistan in eine liebenswürdige, sunnitische Familie der Mittelschicht geboren. Sie nannten sich selbst Sunniten und waren hauptsächlich unwissend, was den Inhalt ihrer Schriften anbelangt. So wie die meisten Pakistanis praktizierten sie den „moderaten“ Islam, d. h. den selektiven, sunnitischen Islam. Ich war der älteste Enkelsohn der Familie, weshalb mich alle (meine Eltern, meine Großmutter, mein Onkel, meine Tanten etc.) sehr mochten.

Den selektiven sunnitischen Islam lernte ich in der Schule: meist über die Einheit Gottes, die „Säulen des Islam“ (Schahadah (Bekenntnis), Salâh (Gebet), Fasten, Almosen, Hadsch), die (angebliche) Lebensweise des Propheten Mohammed, seine (angeblichen) Aussprüche, die (angeblichen) Schlachten, die er geführt hat etc. Mir wurde auch beigebracht, den Koran auf Arabisch zu rezitieren. Aber nur auf Arabisch.

Ich verstehe Arabisch immer noch nicht.

Gott sei Dank hatte ich eine gute Kindheit. Bis ich 12 oder 13 Jahre alt war, lebte ich sorglos – im weltlichen Leben versunken. Mein Hauptinteresse galt dem Lesen von Comicbüchern, und dem Zeichnen (mit einem Bleistift). Ich war nicht sehr religiös („Papiermoslem“). Ich glaubte zwar an die Existenz Gottes, jedoch war es ein blinder und somit schwacher Glaube. Das Problem, das ich im Alter von etwa 13 Jahren hatte, lautete: „Gott segnete andere mit vielen Dingen, mit denen Er mich nicht gesegnet hatte.“ Ich hatte in diesem Alter mit einigen Problemen zu kämpfen, wodurch ich sehr traurig und depressiv war. Ich fühlte mich sehr hoffnungslos und war selten glücklich. Oft stellte ich die Frage: „Wieso ich, Gott?“ und hatte das Gefühl, meine Gebete zu Gott blieben „unbeantwortet“. Da ich ein wenig ignorant und Gott undankbar war, bemerkte ich nicht, wie viel Gott mir gegeben hatte und wie sehr Er für mich sorgte. Wie auch immer, ich erreichte einen Punkt im Leben, an dem es mich davor graute, in die Moschee zu gehen, um derselben alten trockenen Khutba (Predigt) zuzuhören über das Befolgen der Sunnah des Propheten und wie, wenn wir sie befolgten, all unsere Probleme einfach verblassen würden. Mit der Zeit ermüdete ich wegen Hadith und Sunnah, ich ermüdete wegen „der Prophet sagte dies, der Prophet verbat das, der Prophet sah dann, der Prophet machte dies“ etc. Zu viele Probleme und zu viel Unerledigtes, zu wenige wahre Antworten. In dieser Zeit ergaben sich für mich auch einige Fragen (die heute beantwortet sind), wie etwa:

– Wie können wir der Existenz Gottes sicher sein?

2:164 In der Schöpfung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag und in den Schiffen, die das Meer befahren mit dem, was den Menschen nützt, und im Wasser, das GOTT niedersendet vom Himmel, womit Er die Erde belebt nach ihrem Tode und darauf allerlei Geschöpf verstreut, und im Wechsel der Winde und der Wolken, die dienen müssen zwischen Himmel und Erde, sind fürwahr Zeichen für solche, die verstehen.

 

– Wenn Gott so sehr wünscht, dass wir an Seine Existenz glauben, wieso zeigt Er uns dann nicht einige Zeichen, einige Wunder, wie Er sie früheren Generationen zu zeigen pflegte?

40:13 Er ist es, Der euch Seine Zeichen sehen lässt und euch vom Himmel Gaben herabsendet. Nur wer sich vollständig ergibt, lässt sich ermahnen.

 

– Wieso beantwortet Er meine Gebete nicht und wieso hilft Er mir nicht?

2:186 Und wenn Meine Diener dich nach Mir fragen: Ich bin nahe. Ich antworte dem Gebet der Bittenden, wenn sie zu Mir beten. So sollten sie auf Mich hören und an Mich glauben, damit sie rechtgeleitet werden.

2:216 … Es kann sein, dass man etwas hasst, was einem nützt oder etwas liebt, was einem schadet. Gott allein weiß alles, und ihr wisst nichts.

17:11 Der Mensch bittet (manchmal) um das Schlimme, wenn er glaubt, dass er um das Gute bittet. Der Mensch ist voreilig.

 

– Wieso gibt es so viel Elend und Leiden in der Welt? Hat Gott uns nur erschaffen, um uns zu quälen und zu foltern?

7:96 Hätte aber das Volk (jener) Gemeinschaften geglaubt und wären sie rechtschaffen gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiss vom Himmel und von der Erde Segnungen eröffnet. Doch da sie entschieden, abzuleugnen, bestraften Wir sie um dessentwillen, was sie sich erwarben.

10:44 GOTT fügt den Menschen kein Unrecht zu, die Menschen aber begehen Unrecht an ihren eigenen Seelen.

89:16-20 Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung verkürzt, dann spricht er: „Mein Herr hat mich erniedrigt.“ Falsch! Ihr seid die Verursacher, indem ihr die Waisen missachtet habt. Ihr ermahnt euch nicht gegenseitig, den Bedürftigen zu essen zu geben. Und ihr verzehrt das Erbe (der hilflosen Waisen) und ihr liebt den Reichtum zu sehr.

17:7 Wenn ihr das Gute tut, nützt ihr euch selbst, und wenn ihr das Böse tut, schadet ihr euch selbst.

 

– Ist Gott dermaßen grausam und unbarmherzig, dass Er jemanden in die Hölle werfen würde, nur weil er nicht an Ihn glaubt?

10:8 Sie enden in der Hölle als Vergeltung für die Sünden, die sie sich aufgebürdet haben. (10:44)

 

– Schon sehr früh in meinem Leben fragte ich mich, weshalb gerade ich solches Glück hatte, in diese Religion geboren zu sein und dadurch in den Garten Eden zu gehen. Wieso nicht auch die anderen Kinder aus einer anderen Religion bzw. Sekte? Sehr tief im Innern wusste ich, dass Gott nicht dermaßen ungerecht sein kann und dass das, was ich lernte, nicht zu 100% wahr sein kann. In jeder Religion und jeder Sekte ist ein Teil der Wahrheit zu finden. Wie können wir sicher sein, welche Religion die wahre Religion ist oder welches Buch das Buch Gottes ist?

2:136 Wir glauben an GOTT und was zu uns herabgesandt wurde, und was herabgesandt ward Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern, und was gegeben ward Moses und Jesus, und was gegeben ward (allen andern) Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen; und Ihm ergeben wir uns.

Also begann ich sowohl meine eigene Sekte als auch meine Glaubenspraktiken auf eine sehr kritische Art und Weise zu hinterfragen. In meinem Land gibt es sogar gebildete Leute, die denken, Mohammed würde für sie Fürsprache einlegen am Tag der Auferstehung und dass sie, gleichgültig wie viele Sünden sie begangen haben, in den Himmel gehen werden und der Rest der Welt würde – trotz ihrer guten Taten – in der Hölle enden, nur deshalb, weil sie keine Mohammedaner sind (Sunniten oder Schiiten oder Hanafi oder Malaki oder…).

Ich pflegte dumme Dinge zu tun damals. Da ich kein regelmäßiger „Fünf-Mal-Am-Tag-Beter“ war, bat ich Gott einmal, einige meiner Probleme zu lösen und im Gegenzug dafür würde ich beginnen, fünf Mal am Tag zu beten! Oder dass ich aufhören würde, Lebewesen zu zeichnen, da dies im Sunnitischen Islam als eine Sünde angesehen wird. Sehr kindisch. (Ich mag das Zeichnen wirklich sehr. Gott sei aller Dank, dass meine Probleme nicht gelöst wurden.)

Das war der Zeitpunkt, an dem ich begann, an der Existenz Gottes zu zweifeln. Ich dachte: „Wieso beantwortet Er meine Gebete nicht? Gott, falls Du existierst, dann bitte beantworte meine Gebete, zeig mir einige Zeichen und lass mich wissen!“ Eines Nachts flehte ich dermaßen innig, dass ich dachte, dass Gott, falls Er existiert, meine Gebete definitiv erhören und beantworten wird und sich meine Wünsche quasi über Nacht erfüllen. Es gab „keine Antwort“. Ich war frustriert.

21:37 Der Mensch ist ein Geschöpf der Eilfertigkeit. Ich werde euch Meine Zeichen zeigen, aber fordert nicht von Mir, dass ich Mich übereile.

In den folgenden Tagen wurde ich zu einer Art Gott-Hasser/Atheist. Ich bin nicht sicher, was ich war, weil ich mir der Existenz Gottes nicht sicher war. Vielleicht war ich auch nur ein eifriger Agnostiker. Meine Haltung in dieser Lebensphase war: „Ich weiß nicht, ob Gott existiert oder nicht. Selbst wenn Er existiert, ich hasse Ihn und ich rebelliere gegen Ihn. Er kümmert sich nicht um mich, also kümmere ich mich nicht um Ihn.“ Meine Familie wusste nichts über meine Gedanken im Hinblick auf Glauben.

Mein Herz war voller Hass gegen Ihn, und ich dachte, ich würde mich Ihm nie ergeben, selbst wenn Gott vor mir erscheinen würde und selbst wenn Er mich in die Hölle geworfen hätte. Heute hoffe ich, dass Gott keine solchen Pläne für mich hat. Ich beschuldigte Gott fast die ganze Zeit für all das Schlechte, das mir passierte. Dies erreichte solch ein Ausmaß, dass ich buchstäblich auf den Namen Gottes trat (auf dem Medaillon meiner Tante). Gott, bitte verzeih mir.

Dieser Hass endete als ich etwa 15 war, da ich herausfand, dass ich jemanden/etwas hasste und beschuldigte, dessen Existenz ich mir nicht mal sicher war. Gott sei Dank entschied ich mich rational zu sein und Antworten zu meinen Fragen zu finden, statt Gott für alles Schlechte zu beschuldigen. Ich gab mich wieder hin zu Gott. Ich flehte Gott an, mir Seine Wunder zu zeigen, mich auf den rechten Pfad, der richtigen Religion zu leiten, mir zu helfen, meine Traurigkeit zu lindern und meine Probleme zu lösen, wenn Er wirklich der Allmächtige, Gnädigste und Barmherzigste, der Schöpfer von allem Sein ist. Ich versprach Gott, dass ich bereitwillig akzeptieren werde, wenn Er mir Seine Zeichen und den rechten Weg zeigt. Ich bat Gott um Führung. Ich bat Gott darum, mich zu korrigieren. Gott ist ständig nahe und hört immer zu.

Gott offenbarte schon bald Seine Zeichen für mich. Im selben Jahr sah ich den Dokumentarfilm „Die Wunder des Koran“ im Fernsehen. Er handelte über die wissenschaftlichen Fakten, die im Koran schon 1400 Jahre zuvor erwähnt, aber erst kürzlich mit Hilfe der modernen Technologie entdeckt wurden und die auf diese Weise die koranische Behauptung bewiesen, dass der Koran das Wort Gottes ist. Genau ins Schwarze! Ich war wie weggeblasen. Ich war erstaunt. Dann begann ich im Internet nach weiteren Wundern zu suchen. Und ich fand viele mehr. Ich dankte Gott, ich bereute und kehrte zu Gott zurück. In diesem Moment war ich sicher, dass Gott meine Gebete erhört hatte und mir eine Botschaft sandte, die Lösung für all meine Probleme, Sein Wort, der glorreiche Koran.

7:143 … „Gepriesen Seist Du, ich bekehre mich zu Dir, und ich bin der erste der Gläubigen.“

Nach einer Weile kaufte ich mir eine CD, die drei englische Koranübersetzungen und fast alle „authentischen“ Ahadith (Aussprüche und Traditionen, die dem Propheten Mohammed zugeschrieben werden) enthielt. Ich hatte nicht viel Wissen über Ahadith und ich hatte erst begonnen, den Koran ordnungsgemäß zu lesen. Der Koran war (und wird immer) wunderbar (sein). Obwohl ich die englische Übersetzung las und nicht das originalarabische Wort Gottes, erschien mir die Botschaft und der vernünftige Rat des Koran als ob sie direkt von Gott kämen. Der Koran gab mir die Antworten auf all meine Fragen. Ich fühlte, als ob der Koran lebendig wäre, als ob er alles über mich wisse und auch, was in meinen Gedanken war. Ich realisierte dann, dass Gott uns erschaffen hatte, um Ihm zu dienen und uns zu testen. Gott prüft uns durch Gutes und Schlechtes. „Hilf mir, Gott“ klang dann besser als „Wieso ich, Gott?“

3:142 Oder denkt ihr etwa, dass ihr in den Garten Eden eintreten könnt, ohne dass Gott vorher ermittelt, wer unter euch sich tatkräftig bemüht hat und wer die Standfesten sind?

Ich realisierte dann, dass Gott mich mit vielen Dingen segnete, mit denen Er andere nicht gesegnet hatte. Ich begann Gott zu lieben und ich ordnete mich vollständig dem Willen Gottes unter. All meine Traurigkeit und Sorgen entschwanden schließlich. Gott führte mich durch Seine Botschaft im Koran wieder in die Welt zurück und zeigte mir die Realität. Ich erwartete von Gott, was mir vorher nicht möglich war zu erwarten. Und ich war noch nie glücklicher.

10:57 O ihr Menschen! Nunmehr ist eine Erleuchtung zu euch gekommen von eurem Herrn und eine Heilung für das, was in den Herzen sein mag, und eine Führung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.

13:28 … Ja! Im Gedenken Gottes ist es, dass Herzen Trost finden können.

Ich begann auch die Ahadith auf der CD zu lesen. Und die Ahadith schockierten mich. Sie waren gewaltsam, sexistisch, hässlich, unwissenschaftlich und voller Unsinn. Die Ahadith machten mich äußerst krank. Ich war fast im Stande, mich über den PC zu übergeben. Laut den Ahadith war der Prophet Mohammed ein brutaler, Sex-verrückter Tyrann, der Geschlechtsverkehr mit Sklaven und temporäre Ehen erlaubte, Menschen wegen Ehebruch steinigte, „Apostate“ umbrachte etc. Ich fragte mich: „War der Prophet Mohammed wirklich so?“ Unzählige Ahadith, die ich las, standen in Widerspruch zum Koran und waren sehr beleidigend gegenüber dem Propheten Mohammed, seinen Frauen und Gott selbst. Gott sei Dank konnte ich nicht daran glauben, was ich da las.

Es überraschte mich nicht, was die FPÖ-Politikerin Winter vor kurzer Zeit sagte. Ihr wurde Rassismus vorgeworfen auf den Satz hin: Mohammed wäre „im heutigen System ein Kinderschänder“. Was die wahren Absichten von Frau Winter angeht, kann ich nichts sagen – sie könnte es aus politischen (Provokation) oder persönlichen (Entrüstung) oder sonstigen Gründen gesagt haben. Aber wenn es darum geht, den Propheten Mohammed falsch darzustellen, wie er in den eigenen Büchern der Sunniten und Schiiten beschrieben wird, so hat sie meiner Meinung nach noch kräftig untertrieben. Der Prophet Mohammed wäre laut diesen nichtislamischen Büchern im heutigen System ein Kinderschänder, sexsüchtiger Psychopath, Kriegstreiber, Unterdrücker, Missachter der Meinungsfreiheit, ein abergläubischer Mensch, ein Tyrann, ein Despot, ein Frauenhasser. Es gäbe bestimmt noch mehr, womit der sunnitische Mohammed beschrieben werden könnte, jedoch ist das glücklicherweise nicht der wahre Mohammed, der den Koran überbracht hat und von dem geschrieben steht, dass er „große Tugendeigenschaften besitzt“.

17:36 Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Das Ohr und das Auge und das Herz – sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

Als ich einige Tage später auf der Suche nach „Wundern des Koran“ war, las ich auf einer Webseite einige Koranverse, die befahlen, den Koran als einzige Religionsquelle zu befolgen. Ich las auch auf dieser Webseite, dass die Ahadith sehr unzuverlässig und äußerst verfälscht waren und dass diese falschen Traditionen, die Generationen nach dem Propheten zusammengestellt wurden, die große Religion des Islam erheblich verfälschten. Ich begann zu sehen, wie selbst die wichtigsten „islamischen“ Praktiken und Glaubensinhalte eigentlich nur menschliche Innovationen bzw. Erfindungen waren und der Lehre des Propheten, d. h. dem Koran, widersprachen. Es schockte mich, dass fast alles in Frage gestellt wurde, was ich über den Islam gelernt habe. Mir war ganz mulmig geworden. Anfangs dachte ich, dass es sich hierbei um eine Sekte handle. Doch sie hatten ein Argument, das ich nicht abschlagen konnte: den Koran. Ich begann zu verstehen, dass der Mislam bzw. der traditionelle Islam mit dem Koranischen Islam, der wahren Lehre des Propheten, nichts mehr zu tun hat (vgl. Koran 42:21). Ich möchte hier – in Anbetracht des wahren Ausmaßes der unzähligen Einschiebungen in die Religion – eine wirklich sehr kurze Liste der (unnötigen) Praktiken bzw. Verfügungen auflisten, die entfallen, wenn der Koran als alleinige Grundlage akzeptiert wird:

  • Die Gebetswaschung wird auf vier Schritte reduziert.
  • Irgendein Ritual bei der Waschung nicht nötig, Schahada nach der Waschung unnötig – sie stehen nicht im Koran.
  • Niyah (das Aussprechen der Absicht) für die Waschung nicht nötig – steht nicht im Koran.
  • Wenn wir einen fahren lassen, wird die Waschung nicht ungültig – steht nichts dazu im Koran.
  • Wenn wir tief schlafen und aufwachen, bei Samenflüssigkeit, Trunkenheit und Bewusstlosigkeit ist keine Waschung nötig, denn im Koran steht nichts dazu.
  • Einen Gebetsteppich brauchen wir nicht – steht nicht im Koran.
  • Das Aussprechen von ‚Salam‘ für die Engel links und rechts nach Gebetsabschluss kommt im Koran nicht vor.
  • Die Hände vors Gesicht zu halten für das Gebet wird zu einer freiwilligen Angelegenheit.
  • Das Gebet für den Propheten Mohammed und Abraham (at-tahiyatu) ist schirk, somit verboten.
  • Den Namen Mohammed mit dem Segensgruss „sas“ zu sagen – Widerspruch zum Koran!
  • Mekka-Pilgerfahrt, 7 mal Kaaba umkreisen, Tawaf unnötig – der Koran hat eigene Bestimmungen.
  • Aufenthalt in Mina nicht notwendig.
  • Steine aufsammeln in Muzdafilah für die Steinigung des Teufels ist Unsinn und Götzendienst.
  • Umra zum Ramadan mit Ganztagsgebet unnötig.
  • Propheten-Moschee unnötig, dort zu beten bringt keine zusätzliche Hassanat ein, allgemein kein Hassanat System nach sunnitischem Verständnis – denn nichts steht dergleichen im Koran.
  • Frauen mit Regelblutung dürfen beten, fasten, pilgern und alle Praktiken ausüben – ist nicht unrein.
  • Details zum Fasten sind individuell anpassbar; Nasenbluten, Parfüm oder Zähneputzen – alles eine individuelle Sache. Die koranischen Verfügungen sind in dieser Hinsicht minim.
  • Kopftuch beim Gebet unnötig, Kopftuch für die Frau keine Pflicht.
  • Langer Gewand für die Männer beim Gebet unnötig.
  • Die Riten beim Freitagsgebet unnötig.
  • Ahadith unnötig.
  • Geschichten und Einzelheiten über den Propheten und über seine Gefährten (Sahaba), seine Lebensgeschichte unnötig, sie werden auf ihr Menschsein, Mohammed auf seine koranische Aufgabe der Gesandtschaft reduziert; einzig wichtig ist der Koran.
  • Schahada bereits gültig allein mit Gottes Namen (la ilaha illa Allah – keine Gottheit außer Gott), Mohammeds Namen in diesem höchsten Gebot zu erwähnen wird als schirk klassifiziert.

Wie Sie vielleicht in dieser wirklich kurzen (!) Liste sehen können, plagen sich die sog. „Muslime“ mit unzähligen, teilweise abergläubischen Praktiken, ohne dass sie je eine Zustimmung dafür im Koran finden können. Die Mehrheit der „Muslime“ hat nichts mit der Botschaft Mohammeds zu tun, so wie viele „Christen“ nichts mit der Botschaft von Christus zu tun haben. Sie befolgen nichts außer Mutmaßung. Nachdem ich dies realisiert hatte, entschied ich mich, mich vollständig und allein Gott zu ergeben, den Koran als einzige Religionsquelle zu nehmen und dadurch Gott als meinen alleinigen Führer, so wie es der Koran uns befiehlt. Ich begann, zu verstehen, dass es auch ein großer Segen Gottes war, dass ich den wahren Islam, den Islam des Koran kennen lernen durfte. Der wahre Islam ist wie ein winziger und unglaublich wertvoller Diamant in einem großen, von Menschen produziertem Misthaufen.

6:114 Soll ich denn anstelle Gottes eine andere Gesetzesquelle suchen, wo Er doch euch das Buch klar gemacht und herabgesandt hat?

Ich sah auch ein, dass die Menschen um mich herum, die „Muslime“, insbesondere die Sunniten, in Wahrheit Mohammed idolisierten. Ich konnte die Vergötterung des Propheten Mohammed überall sehen. Im Fernsehen, in „Na’ath“ (Lieder, die Mohammed preisen) Wettbewerben, in den Moscheen nach jedem Freitagsgebet, wo sie seine Segnungen singen, aber nichts erwähnen zum Lob und Preis von Gott. Im Monat Ramadhan erreicht der sunnitische Götzentum seinen Gipfel. Schalten Sie nur die pakistanischen Fernsehkanäle im Ramadhan ein. Es erschien mir, als ob Ramadhan (für Sunniten) dafür da sei, Mohammed zu preisen und zu erhöhen. Einer ihrer urdu na’ath sagte: „Mohammed ist nicht Gott, aber er ist auch nicht von Gott getrennt“. Zu sehen, wie auf solche Art irgendjemand Gott beigesellt wurde, brachte mich jedes Mal zum Kochen.

26:75-85 Er sagte: „Seht ihr denn die Idole, die ihr verehrt, ihr und eure Vorväter? Sie sind mir (als Idole) feind, und ich bin nur dem Herrn der Welten ergeben. Der mich erschaffen hat und Der mich richtig führt, Der mir zu essen und zu trinken gibt. Und wenn ich krank bin, ist Er es, Der mich heilt. Und Der mich sterben lassen wird und mich dann wieder zum Leben zurückbringt, und von dem ich hoffe, dass er mir am Tag der Auferstehung meine Sünde vergibt.“

Indem wir Mohammed „mythisieren“ bzw. in unserer Vorstellung „perfektionieren“ (obwohl er auch nur ein Mensch ist und laut Koran Fehler gemacht hat), ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir selber Götzendienst betreiben bzw. dass wir nicht mehr monotheistisch glauben, viel größer, auch wenn dieses vielen nicht bewusst ist. Es gibt leider auch sehr viele Menschen (meist von Geburt an Muslime), die kaum mehr den Koran kennen, aber dafür umso mehr die Ahadith, und die nicht mehr wissen, dass dies Ahadith sind und keine Koranaussprüche. Das ist dann so in der Tradition verankert, dass jede Generation so weiter erzogen wird. Ich bin froh, dass ich aus dieser Tradition ausgebrochen bin. Und ich werde auch nicht mehr zurückgehen, so Gott will.

(Übrigens war ich auch mal ein Götzendiener. Doch mein Idol war nicht Mohammed oder Jesus, sondern der „King of Pop Michael Jackson“. Ich mag seine Musik immer noch, doch er ist nicht mehr ständig in meinen Gedanken.)

Die Integrität des Charakters unseres geliebten Propheten, seine Güte, seine Warmherzigkeit, seine Mitleidsfähigkeit, sein Gottvertrauen und seine Opferbereitschaft sind vorbildlich für Menschen aller Zeiten. Hier sollen wir uns an ihm als einem menschlichen Vorbild orientieren. Aber in Fragen der Regeln, Verbote, Gebote usw. ist unsere Orientierung allein der Qur’an, der ja auch vollständig offenbart wurde und die ewig gültige „Richtschnur für die Rechtschaffenen“ ist. Dafür hat Gott der Erhabene ihn nämlich offenbart. Und indem wir ihn, den Qur’an, befolgen, folgen wir auch dem Propheten nach. Denn den Qur’an zu verkünden und zu etablieren war schließlich sein Lebenswerk.

Wir können die Ahadith nicht über den Qur’an stellen. Der Qur’an ist Gottes unverfälschtes Wort. Darüber hinaus ist selbst die Authentizität dieser Aussagen (Ahadith) äußerst fragwürdig, da sie eben sehr leicht zu fälschen waren und sie so gut zur Unterstützung der eigenen Ansichten herangezogen werden können. Wussten Sie übrigens, dass Mohammed selber nicht wollte, dass man seine Aussagen schriftlich festhielt?

Willig, die erhaltene Botschaft allen zu übermitteln, öffnete ich eine MSN Webseite mit einem Forum, um das Wort zu verbreiten. Ich war 16 und nutzte die meiste Zeit, um über den Koran zu debattieren. Nach einer Weile ermüdete ich, weil einige Teilnehmer so sehr auf ihre Ansichten bestanden und dadurch nicht offen waren, um eventuell Neues zu lernen – als ob ihre Herzen verschlossen waren.

12:108 Sag: „Das ist mein Weg. Ich rufe zu GOTT aufgrund eines sichtbaren Hinweises, ich und diejenigen, die mir folgen. GOTT sei gepriesen! Ich bin keiner von den Polytheisten.“

Gott zeigte mir den Weg und Er zeigte mir die Beweise. Also verließ ich die Religion meiner Vorväter, den Sunnitischen Islam, den verfälschten Islam. Meine neue Religion brachte mir Konflikt zwischen mir und meiner Familie ein, aber nur einen kleinen, da ich ihnen nicht alles erzählte. Ich hatte nur nicht den Mumm dazu. Ich war nie sehr mutig. Jedes Mal, wenn ich meine Familie mit der Koranischen Botschaft konfrontierte, und ihnen die Verse zeigte, die uns befahlen, nichts neben dem Koran als eine Religionsquelle einzuhalten, wurde mir gesagt, dass meine Interpretation des Koran sehr falsch und unreif sei. Sie sagten mir, dass der Koran für mich zu schwer zum Verstehen sei, insbesondere in solch einem jungen Alter. Sie sagten, ich solle stattdessen den Koran auf Arabisch lesen. Sie sagten mir, ich solle damit aufhören „Mist im Internet“ zu lesen oder sie würden meinen PC und mich rauswerfen. Ich sagte ihnen, dass der „Mist“ nicht im Internet, sondern im Koran sei. Wenn ich ihnen zeige, was für einen Unsinn ihre Hadith-Bücher enthalten, werden sie wütend und sagen mir, ich solle den Mund halten, und sie meinen „Die sahih (authentischen) Bücher enthalten solche Ahadith nicht“. Manchmal gerate ich in Diskussionen mit meinem Vater bzgl. Religion, aber sie enden stets fruchtlos. Vielleicht ist es teilweise meine Schuld, ich sollte offener sein aufgrund des schlimmen Fehlers, in dem sie stecken. Möge Gott sie auf den rechten Weg führen.

17:24 … „Herr! Erbarm dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war!“

Ich versuchte auch einigen meiner engen Freunden zu zeigen, dass es besser ist, den Weg der Vernunft zu gehen. Gott hat uns den Verstand geschenkt, damit wir selbst nachdenken. Ohne großen Erfolg. Sie machten sich eine Zeit lang lustig über mich. Manchmal sagten sie: „Abdulrahman wurde verrückt.“ Sie behaupteten: „Du bist nur Einer, sollen wir dir oder den Gelehrten folgen, deinen Behauptungen, die in der islamischen Geschichte nie vorkamen?“, „Dies ist nur eine Phase, die er durchmacht, also macht euch keine Sorgen und wartet, er wird zu unserer Religion zurückkehren, wenn er reif ist.“ Ich hoffe nicht. Wenn ich ihnen die Botschaft des Koran erzähle, lachen sie über mich, obwohl Gott es Ernst meint im Koran. Einige unter ihnen sagten, dass „wahre“ Muslime nicht ihre Religion hinterfragen sollen. Einer meiner Freunde riet anderen, nicht mit mir über solche Themen zu sprechen, da sie ansonsten „fehlgeleitet“ werden würden.

23:24-25 Aber die ableugnenden Bürger des Volkes, die hervortraten, sprachen: „Er ist nur ein Mensch wie ihr; er möchte sich bloß über euch erheben. Hätte GOTT gewollt, Er hätte doch gewiss Engel hinabsenden können. Wir haben nie von solchem unter unseren Vorvätern gehört. Er ist nur ein Verrückter. Ignoriert ihn darum eine Weile.

23:33-34 Die ableugnenden Bürger seines Volkes, die hervortraten und (mit ihrer Haltung in Wirklichkeit) die Begegnung im Jenseits leugneten und denen Wir die guten Dinge des irdischen Lebens beschert hatten, sprachen: „Das ist nur ein Mensch wie ihr. Er isst von dem, was ihr esst, und trinkt von dem, was ihr trinkt. Wenn ihr einem Menschen euresgleichen gehorcht, seid ihr gewiss Verlierer.“

23:38 (Sie sagen:) Er ist nur ein Mensch, der eine Lüge gegen GOTT erdichtet hat. Wir werden ihm nicht glauben.“

Sie bestehen darauf, ich solle irgendeinen „islamischen“ (sie meinen hanafitisch-sunnitischen) Gelehrten konsultieren, um den Koran zu studieren, da sie „mehr Wissen besitzen als du und sie können dich besser informieren“. Doch was die meisten „Gelehrten“ besitzen sind Falschinformationen. Der Lehrer des Koran (55:1-2) lehrte mich:

35:14 … Und niemand kann dich so unterrichten wie der Eine, der Kundig ist.

Ich liebe meine Familie und meine Freunde immer noch. Möge Gott sie auf den rechten Pfad führen.

Meine Erwartungen für die Zukunft? Nun gut, ich hoffe, dass wir eine Gemeinschaft von aufgeschlossenen Gottergebenen (Muslimen) gründen können, die allen Ratschlägen zuhören und dem Besten folgen. Ich hoffe, dass wir das Wort Gottes verbreiten können, damit Seine Religion maßgebend ist. Ich plane auch, den Koran auf Deutsch zu übersetzen, nachdem ich gut genug Arabisch gelernt habe. Ich möchte meinen Freunden eine aufrichtige, direkte Übersetzung des Koran bieten. Aller Dank gebührt Gott, dass Er mir den rechten Pfad gezeigt hat.

4:113 Und wäre nicht GOTTES Gnade gegen dich und Seine Barmherzigkeit, ein Teil von ihnen hätte dich irregeführt. Aber sie führen (in Wirklichkeit) nur sich selber in die Irre und dir können sie keinerlei Schaden tun. GOTT hat das Buch und die Weisheit zu dir niedergesandt und dich gelehrt, was du nicht wusstest, und groß ist GOTTES Gnade über dir.

In der Tat.

Die eigene Religion zu hinterfragen kostet schließlich viel Zeit und Kraft, aber es führt kein Weg daran vorbei und es lohnt sich.

Salâm
* Der Name ist frei erfunden, doch die gesamte Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten.

Gott allein, der Einzige als Einziger?

Genügt GOTT nicht als Zeuge?

GOTT bezeugt, dass es keine Gottheit außer IHM gibt. Ebenso bezeugen dies die Engel und die Wissenden. Es gibt keine Gottheit außer IHM. ER ist der Mächtige, der Weise. Bei GOTT gilt die Ergebenheit als Glaubenssystem. Diejenigen, die die Schrift empfangen haben, wurden erst uneins, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen ist. Wer die Zeichen GOTTES ablehnt, so ist GOTT schnell im Abrechnen. [3:18-19]

Was dich an Gutem trifft, kommt von GOTT und was dich an Schlimmen trifft, kommt von dir selbst. Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen entsandt. Und GOTT genügt als Zeuge. [4:79]

Doch GOTT bezeugt durch das, was ER zu dir hinabgesandt hat, dass ER es mit SEINEM Wissen sandte; auch die Engel bezeugen es; und GOTT genügt als Zeuge. [4:166]

Die Ablehnenden sagen: „Du bist kein Gesandter.“ Sag: „GOTT genügt als Zeuge zwischen mir und euch, und auch der, der Kenntnis der Schrift hat.“ [13:43]

Sag: „GOTT genügt als Zeuge zwischen mir und euch. ER kennt und durchschaut seine Diener.“ [17:96]

Sag: „GOTT genügt als Zeuge zwischen mir und euch. ER weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und GOTT ablehnen, das sind die Verlierenden.“ [29:52]

Und wenn sie sagen: „Er hat ihn erfunden.“ Sag: „Wenn ich ihn erfunden hätte, dann nützt ihr mir nichts vor GOTT. ER weiß am Besten, in was für Reden ihr euch vergeht. ER genügt als Zeuge zwischen mir und euch. ER ist Der Vergebende, Der Barmherzige. [46:8}

ER ist es, Der SEINEN Gesandten geschickt hat mit der Führung und dem Glaubenssystem der Wahrheit, dass ER sie siegreich mache über jede andere Religion. GOTT genügt als Zeuge. Mohammed ist der Gesandte GOTTES. [48:28-29]

.

Der Ausdruck: „la elaha ella Allah“
Es gibt keine Gottheit außer GOTT

Wenn man zu ihnen sagte: „Es gibt keine Gottheit außer GOTT„, waren sie hochmütig“ [37:35]

Wisse darum, dass es keine Gottheit gibt außer GOTT, und bitte um Vergebung für deine Fehler und für die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen. GOTT weiß, wo ihr verkehrt und wo ihr euch aufhaltet. [47:19]

.

Wer spricht von einem anderen Zeugnis neben dem der Einheit GOTTES?

„Wenn die Heuchler zu dir kommen, sagen sie: „Wir bezeugen, dass du der Gesandte GOTTES bist.“ GOTT weiß, dass du SEIN Gesandter bist. Doch GOTT bezeugt, dass die Heuchler Lügner sind.“ [63:1]

.

GOTT  ALLEIN!

Das Prinzip, welches im Vers 39:45 besprochen wird, wird von den meisten nicht verstanden. Es ist erstaunlich warum dies so ist.
Zuerst vergleichen wir die fünf verschiedenen Übersetzungen dieses Verses, wobei keiner von den Übersetzern verstanden hat, worum es geht.

[Ahmadeyya]: Wenn ALLAH, der Einzige, genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht ans Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber die genannt, die statt IHM (verehrt werden), siehe, dann beginnen sie zu frohlocken.

[M.A. Rassoul]: Und wenn ALLAH als Einziger genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber die genannt, die statt IHM (verehrt werden), siehe, dann beginnen sie zu frohlocken.

[Rudi Paret]: Wenn ALLAH allein erwähnt wird, krampft sich denen, die nicht an das Jenseits glauben, das Herz zusammen. Wenn aber diejenigen (Götter) erwähnt werden, die es (angeblich) außer IHM gibt, sind sie gleich froh (und glücklich).

[Max Henning]: Und wenn ALLAH der Einzige genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer zusammen, die nicht ans Jenseits glauben, wenn aber jene neben IHM genannt werden, alsdann sind sie erfreut.

[Ludwig Ullmann]: Wird ALLAH als des einzigen GOTTES gedacht, schrecken die Herzen derer zusammen, welche nicht an ein zukünftiges Leben glauben; freuen sich aber, wenn ihrer Götzen, welche sie statt IHM verehren, gedacht wird.

Also, was ist denn so schwer? Warum können vier von fünf Übersetzern das Wort „wahdahu“, was allein bedeutet, nicht richtig übersetzten? Das Problem liegt wohl an der Tradition der man dem wahren Wort Gottes im Koran gegenüber den Vorzug gibt. GOTT wiederholt und bestätigt mehrfach, dass das erforderliche Einheitszeugnis von uns „Es gibt nur einen GOTT“ ist. Die Leute, die GOTT ALLEIN nicht erwähnen können und es somit für nötig erachten IHM den Prophet Mohammed [Friede über alle Diener GOTTES, die er erwählt hat] beizugesellen, können es nicht sehen, was ER mehrfach wiederholt hat. ER, GOTT allein genügt als Zeuge, der bezeugt, dass Mohammed tatsächlich SEIN Gesandter ist. GOTT bestätigt auch in 3:18 wie man bezeugen muss, und bringt uns bei, dass ER sowie die Engel und die Wissenden bezeugen, dass es nur einen GOTT gibt. ER schließt somit aus, dass man diesem Zeugnis eine Beifügung zugesellen darf.

18:109 Sag: „Wenn der Ozean Tinte der Wörter meines HERRN wäre, dann wird der Ozean auslaufen bevor die Wörter meines HERRN zu Ende gehen, sogar wenn wir den Vorrat verdoppeln würden.“

Dieser wichtige Vers zeigt uns, warum der Koran diese Anzahl von Kapiteln, mit der bestimmten Anzahl von Versen, Wörtern und Buchstaben enthält. GOTT besitzt eine unendliche Anzahl von Wörtern und Ausdrücken, die ER verwenden kann. Trotzdem schickt ER uns diese begrenzte Anzahl von Wörtern, weil sie alles was wir brauchen, um die Erlösung zu gewinnen, beinhalten.

Auch wenn Milliarden von Ablehnern dagegen stehen, und für ewig darauf bestehen, dass das Einheitszeugnis der Gottergebenheit (Islam) aus zwei Teilen besteht. Auch wenn sie noch so oft sagen, dass man die Sendung des Propheten Mohammed bestätigen muss um ein Muslim (Ergebener) zu sein, so steht der Koran klar gegen jene – für ewig: 0 Vorkommnisse für den 2. Teil ihres Zeugnisses im Glaubensbekenntnis (shahadah) der Gottergebenheit (Islam). Interessanter Weise wird dieser zweite beigefügte Teil im Koran nur einmal erwähnt. Und dies wie oben angezeigt, im Kapitel die Heuchler. „Wenn die Heuchler zu dir kommen, …“ [63:1]

An einer anderen Stelle, nämlich 40:12 sieht es bei den 5 Übersetzern anders aus:

[Ahmadeyya] : «Dies ist so, weil ihr ungläubig bliebt, als ALLAH allein angerufen wurde, doch als IHM Götter zur Seite gesetzt wurden, da glaubtet ihr. Die Entscheidung ist allein bei ALLAH, dem Hohen, dem Großen.»
[M.A. Rassoul]: „Dies ist so, weil ihr ungläubig bliebt, als ALLAH allein angerufen wurde; doch als Ihm Götter zur Seite gesetzt wurden, da glaubtet ihr. Die Entscheidung liegt allein bei ALLAH, dem Hohen, dem Großen.“
[Rudi Paret] : (Ihnen wird erwidert: „Nein. Ihr kommt in die Hölle) Dies (zaalikum) geschieht euch darum, dass ihr nicht glaubtet, wenn immer ALLAH allein angerufen wurde, dass ihr aber glaubtet, wenn man ihm (andere Götter) beigesellte. Und die Entscheidung steht ALLAH zu, dem Erhabenen und Großen.“

[Max Henning]: „Solches (ist eure Strafe) die weil ihr, als ALLAH, der Einige, verkündet ward, ungläubig ward; doch wenn Ihm Gefährten gegeben wurden, dann glaubtet ihr. Doch das Gericht ist ALLAHs, des Hohen, des Großen.“

[Ludwig Ullmann]: (Aber es wird ihnen geantwortet werden:) „Diese Strafe erhaltet ihr deshalb, weil ihr ungläubig gewesen seid, als man euch zu ALLAH, dem einzigen GOTT, einlud, und nur geglaubt habt, wenn man von Götter statt Ihm sprach. Nur ALLAH, dem Höchsten, und Erhabensten, geziemt die Entscheidung.“

Um die vorhandene Korruption in den Übersetzungen aufdecken zu können, muss man zwei arabische Wörter verstehen.

1. Wahdahu bedeutet ALLEIN. Das Thema der beiden besprochenen Verse lautet wie folgt. Wenn GOTT ALLEIN erwähnt oder gerufen oder zu IHM ALLEIN eingeladen wird, so lehnen die Ungläubigen diese Tatsache ab. Sie bestehen darauf, zu ihrem menschlichen bzw. symbolischen Idol einzuladen. Sie können somit den Ruf,  GOTT alleine zu folgen und dienen, IHN alleine zu ehren, nicht ertragen.

In 9:31 kritisiert der Koran diese Lage sehr scharf  und verkündet, dass die Menschen immer ihre Schriftgelehrten und Priester, Mönche, Imams, usw. zu ihren Herren machen. Blindlings befolgen sie das ihnen Aufgetragene. Somit lassen sie sich mühelos manipulieren und ausnutzen. Viele Menschen ergeben sich den Lehren der professionellen Schriftgelehrten voll und ganz. Dies auch dann noch, wenn sie klar sehen, dass sie dem Wort GOTTES widersprechen. In 9:31 wird bestätigt, wie das Bezeugnis der Gottergebenheit zu formulieren ist. Nämlich, „Es gibt keinen Gott außer IHM“. Und da besteht der Koran ganz scharf und klar darauf, dass dies ALLEINE das Bezeugnis der Gottergebenheit ist, und dass man keine Idole mit (neben) GOTT erwähnen soll (darf).

2. sharaka: Im Gegensatz zu wahdahu steht das Verb sharaka. Es bedeutet einfach beteiligen lassen, teilen lassen ohne eine bestimme Form zu definieren. Dieses Verb muss nicht in Verbindung mit GOTT vorkommen. Auf arabisch sind z.B. Scharika (Firma, Unternehmen) und Schariek (Teilhaber) von derselben Wurzel abgeleitet.

Aus den Versen 39:45 und 40:12 verstehen wir nun ganz klar: Wenn GOTT ALLEINE erwähnt wird, ALLEINE gerufen wird, zu IHM ALLEINE eingeladen wird, dann findet man die Menschen, die nicht fest genug ans Jenseits glauben, schlecht gelaunt. Sie lehnen es ab, diesem Ruf zu folgen. So aber ihre Idole neben GOTT erwähnt werden, werden sie froh und akzeptieren die Einladung. Die „angeblichen“ Monotheisten, die die Schrift erhalten haben (Juden, Christen und Muslime) sind es, welche den Dienst an GOTT verweigern, sollten ihre Propheten und Idole, Schriftgelehrten, Mönche, Priester, Scheichs, Imame, Mullahs, usw. nicht miteinbezogen werden. Der Ruf zu GOTT ALLEINE quält sie, sie können ihn nicht ertragen. Es fehlt ihnen ihr Leben ganz ALLEINE von GOTT abhängig zu machen. Wenn man neben ihnen sagt, es gibt keinen GOTT außer dem Einzigen GOTT, dann müssen die Idol-Verehrer ihr Idol im nächsten Teil erwähnen. Bei den angeblichen Muslime sind diese Idole soweit bekannt: Der Prophet Mohammed, seine Freunde, seine Familie, die Hadith-Überlieferer, die Schriftgelehrten, die Scheichs und Imame.

Gegen den Willen GOTTES und sogar gegen die Lehren des Propheten, bestehen sie darauf, dass die erste Säule des Islam „Das Zeugnis ablegen, dass es nur einen GOTT gibt“ aus zwei Teilen besteht. Es kann für sie nicht vollständig sein, wenn man nicht bezeugt, dass Mohammed der Gesandte GOTTES ist. Wenn man ihnen sagt, dass das Bekenntnis so nicht richtig ist, dass es diesen zweiten Teil des Bekenntnisses vor GOTT gar nicht gibt, dann fangen sie an Lehm auf die Gesichter zu werfen. Sie sagen man sei ein Feind des Propheten, und dass man ihn als Prophet ablehnt. Danach fangen sie an Ahadith zu zitieren, wie der Prophet prophezeit habe, dass man ihn ablehnen wird, und damit nicht mehr zu ihm gehört.

Woow! Welche Prophezeiung! Wie kann man den Propheten Mohammed, den Gesandten GOTTES ablehnen und sein Feind sein, wenn man den Koran, der durch seinen Mund zu uns gekommen ist, akzeptiert? Wie kann man so korrupt und schief denken? Wir sagen hier, wir akzeptieren den Koran, der durch den  Propheten Mohammed zu uns gebracht wurde. Das heißt, wir akzeptieren ihn als Propheten des Ewigen, Einen GOTTES. Wir lehnen es ab, dass man GOTT etwas oder jemanden beigesellt, egal auf welcher Ebene.

Der wahre Weg führt zu GOTT ALLEINE, gebührt GOTT ALLEINE und gehört GOTT ALLEINE.
ER hat keine Partner.

 

 

Sag: Er ist GOTT, ein Einziger.
Der selbst-existierende Ewige GOTT.
ER zeugt nicht und wurde nicht gezeugt.
IHM gleicht ist keiner. Koran 112:1-4
Beitragsbild Gottes Hilfe

Die erfundene Religion und die Koranische Religion – Kapitel 39: Themen außerhalb des Kontexts zum Koran

Wir haben Ihre Aufmerksamkeit seit dem Beginn unseres Buches auf einen wichtigen Punkt gelenkt: Die Tatsache, dass der Koran die Einzelheiten nennt, deren Kenntnisse Gott als notwendig erachtet für Seine Diener. Was immer auch fehlend angesehen wird, ist dem Ermessen des Einzelnen überlassen. Dennoch haben die Sektierer Dinge, die sie für nötig hielten, erfunden, um sie dem bestehenden Text hinzuzufügen.

Jede Handlung, die von der Religion verboten wird, ist eine üble Handlung und der Mensch muss sie sicherlich vermeiden. Doch alles, was wir als Übel betrachten, wird nicht notwendigerweise von der Religion verboten. Selbst wenn unser Urteil richtig ist, so sind wir nicht in der Stellung, dem einen heiligen Charakter zuzuschreiben. Wir müssen uns in Gedanken halten, dass Gott dem Menschen die Freiheit gab, sein eigenes Urteil zu fällen und das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Trotzdem scheiterten die Traditionalisten daran, denen die nötige Einsicht fehlte, diese Tat des Gnädigsten zu verstehen und sie wagten es, Einschübe vorzunehmen, im Glauben, dass sie Seine Auslassungen wettmachen.

5:101 Ihr Gläubigen! Fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch kundgetan werden, euch unangenehm wären; wenn ihr danach fragt, während der Koran hinabgesandt wird, werden sie euch kundgetan. Gott hat sie übergangen. Und Gott ist voller Vergebung und nachsichtig.

Alles, was der Koran aus seinem Kontext ausgelassen hat, wird von Gott übergangen. Der Umstand, dass Gott über ein gewisses Thema keine Klarheit verschafft, bedeutet, dass es unserer Meinung überlassen ist. Dies ist eine Bestätigung Seiner Duldsamkeit und Vergebung, wie dies am Ende des Verses ausgesagt wird. Deswegen sollten wir es nicht zulassen, dass jemand es wagt, die von Gott offenbarte Ausübung der Religion zu erschweren. Ergänzungen, die zum Koran gemacht wurden, haben die Religion verkompliziert und hatten zur Folge, dass viele sie vermeiden. Wir werden Ihnen einige kennzeichnende Beispiele solcher Einschübe geben, die nicht im Koran vorhanden sind. Hier sind einige typische Fragen und ihre kurzen Antworten.

1. Frage: Ist das Tragen eines seidenen Hemdes erlaubt?
Antwort: Es gibt keinen Satz, welcher das Tragen von Seide verbietet, weder für Männer noch für Frauen.

2. Frage: Kann eine Frau Makeup tragen?
Antwort: Kein Eintrag ist im Koran dazu vorhanden. Demnach kann jede Frau in dieser Hinsicht tun, was sie will.

3. Frage: Ist Beschneidung eine verbindliche Pflicht?
Antwort: Im Koran wird nirgends die Beschneidung erwähnt. Dieser Brauch jüdischen Ursprungs hat unter den Muslimen fortbestanden, doch es ist nicht obligatorisch, also kann der Mensch entscheiden, seine Kinder zu beschneiden oder nicht.

4. Frage: Ist das Tätowieren erlaubt?
Antwort: Im Koran steht nichts dagegen. Ein Tattoo hindert den Einzelnen nicht daran, die Waschung zu vollziehen.

5. Frage: Welche Hand muss beim Essen verwendet werden?
Antwort: Kein Hinweis darüber im Koran.

6. Frage: Ist Masturbation verboten?
Antwort: Es gibt kein Verbot dagegen. Was im Koran verboten wird sind Ehebruch und Homosexualität.

7. Frage: Ist Empfängnisverhütung verboten?
Antwort: Nichts dafür oder dagegen im Koran.

8. Frage: Sollte der Mensch Koranverse rezitieren nach dem Ableben von jemanden? Antwort: Wiederum ist im Koran nichts dafür oder dagegen zu finden. Der Koran kann zu jeder Zeit nach Lust und Laune rezitiert werden. Der Brauch, den Koran an den 1., 7. und 52. Nächten zu rezitieren, wird nicht im Koran erwähnt.

9. Frage: Kann der Mensch von Schweinshaut Gebrauch machen?
Antwort: Der Koran befiehlt uns, kein Schweinefleisch zu essen. Es schadet nicht, die Haut zu verwenden.

10. Frage: Welches Essen sollte zuerst gegessen werden, wenn das Fasten gebrochen wird? Antwort: Im Koran wird nichts besonders vorgeschrieben. Deshalb kann alles gegessen werden.

Die erfundene Religion und die Koranische Religion – Kapitel 35: Schlüssel zum Verständnis des Koran

Sehen wir nun die Grundprinzipien an, bezogen auf die Art und Weise, mit welcher ein Thema dem Koran entsprechend erfasst und verstanden werden soll:

  • Der Koran ist die einzige Quelle des Islam. Wir sollten nie vergessen, dass der Koran Gottes Wort ist und dem Menschen offenbart wurde, damit er Verständnis haben kann.
  • Jeder einzelne Punkt muss im Rahmen des gesamten Korankontextes begriffen werden. Um etwas in einem gegebenen Vers richtig zu verstehen, müssen alle verwandten Verse ebenso untersucht werden (den Koran teilweise anzuerkennen ist gleichbedeutend wie seine glatte Verleugnung). Wir müssen die Tatsache als gegeben annehmen, dass im Koran keine Widersprüche oder Paradoxe vorhanden sind.
  • Alles, was nicht im Koran mitinbegriffen ist, besitzt keine religiöse Nebenbedeutung. Sobald wir diesem Grundsatz folgen, werden wir 90% von allen Erweiterungen losgeworden sein. Alles, was im Koran nicht verboten wird, ist gesetzlich (d. h. erlaubt).
  • Wenn Sie auf Punkte stoßen, die Ihnen unklar erscheinen, so müssen sie einen Weg finden, jemanden um Rat zu fragen, der fest daran glaubt, dass der Koran die einzige Quelle des Islam ist und der mit der arabischen Sprache vertraut ist, und im Koran danach suchen. Wenn Sie dies tun, müssen sie sichergehen, dass Sie die verschiedenen Zusammenhänge untersuchen, in denen ein bestimmtes Wort verwendet wurde.
  • Im Versuch, den Koran zu verstehen, dürfen wir nicht vergessen, dass unsere vorrangigen Hilfsmittel unsere Intelligenz und unser Gewissen sind, und dass die größten Hindernisse Traditionen, Bräuche, Annahme durch die größere Masse der Öffentlichkeit und öffentliche Kritik sind.

Da wir nun die Grundprinzipien gesehen haben, werden wir jetzt zehn Beispiele aufgreifen, welche es uns erleichtern, wie wir ein im Koran aufgezeigtes Problem verstehen sollten:

1) Kann eine Frau das Versammlungsgebet führen?

Wir lesen im Koran, dass der Prophet die Versammlungsgebete führte (4:102). Demnach können die Kontaktgebete entweder individuell oder in der Versammlung verrichtet werden. Im Falle des letzteren kann die führende Person entweder ein Mann oder eine Frau sein. Im Koran ist nichts vorhanden, das den Frauen das Führen der Versammlungsgebete verbieten würde. Es ist interessant beiläufig zu bemerken, dass im Koran nirgends bezahlte Imame oder Muezzine erwähnt werden.

2) Kann eine Menstruierende Frau den Koran lesen?

Der einzige Vers, welcher sich auf den Zustand einer menstruierenden Frau bezieht, ist der folgende:

2:222 Und sie befragen dich über die Menstruation. Sprich: „Sie ist abträglich. Haltet euch (deshalb) während der Menstruation von den Frauen fern, und habt keinen Geschlechtsverkehr mit ihnen, bis sie davon entlastet sind.“

Wie hiervon ersichtlich ist, ist dies das einzige Verbot. Gott hindert eine menstruierende Frau nicht daran, den Koran zu rezitieren, ihre täglichen Kontaktgebete zu verrichten oder zu fasten. Eine menstruierende Frau kann eine Moschee betreten und ihr Gebet verrichten. Die Frau wurde durch die ‚Sprecher Gottes‘ dadurch von Gott für eine Zeitlänge von schätzungsweise 1/6 ihres Lebens fern gehalten.

3) Rauchen?

Im Koran wird nichts gegen das Rauchen erwähnt. Deshalb sind diese Punkte dem Ermessen des Menschen überlassen und sollten von jedem Einzelnen sorgfältig abgewogen werden, unter Beachtung aller Vor- und Nachteile. In Anbetracht dessen, dass für Nahrungsexperten verarbeiteter weißer Zucker und weißes Brot kaum gesund sind, sollten sie ebenso in der Liste der Verbote erwähnt werden, welche auf der Leitvorstellung „Alles, was für die Gesundheit schädlich ist, ist religiös verboten“ beruht, welches die Religionsausübung verkompliziert hätte.

4) Der Ruf zum Gebet (Adhan) in Sprachen anders als Arabisch?

Im Koran wird auf den Gebetsruf hingewiesen, aber die Art, wie er vollzogen werden soll, wird nicht angedeutet. Die Sprache, in welcher er abgehalten werden muss, wird nicht vorgeschrieben. Daher ist das Wesentliche die Einladung, ganz gleich wie sie erfolgt. Sie könnte auf Englisch, Japanisch oder in irgendeiner anderen Sprache sein. Wir müssen unsere LeserInnen in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass der Koran innerhalb des Integritätrahmens des Koran erfasst werden muss, wenn versucht wird, eine bestimmte Angelegenheit zu verstehen.

5) Wen heiraten?

GötzendienerInnen sollten in der Partnerauswahl gemieden werden.

2:221 Und heiratet keine polytheistische Frauen, bis sie gläubig geworden sind. Eine gläubige Sklavin ist besser als eine polytheistische Frau, auch wenn sie euch gefallen sollte. Und gebt nicht gläubige Frauen an polytheistische Männer in die Ehe, bis sie gläubig geworden sind. Ein gläubiger Sklave ist besser als ein Polytheist, auch wenn er euch gefallen sollte.

Einem (einer) muslimischen Mann (Frau) ist es nicht erlaubt, jemanden zu heiraten, der/die in ungesetzlichen Beziehungen mit seinem/ihrem Partner ist.

24:3 Ein Ehebrecher wird letztendlich eine Ehebrecherin oder eine Polytheistin heiraten, und eine Ehebrecherin einen Ehebrecher oder Polytheisten; den Gläubigen ist das verwehrt.

Zusätzlich werden die Fälle, in denen die Heirat verboten ist, unten angegeben:

4:22-24 Ihr sollt keine zu Ehefrauen nehmen, die eure Väter geheiratet hatten, außer das sei bereits geschehen. Das ist etwas Schändliches und Abscheuliches und ein übler Weg. Euch ist verboten zu heiraten: eure Mütter, Töchter, Schwestern, eures Vaters Schwestern und eurer Mutter Schwestern, die Brudertöchter und die Schwestertöchter; Pflegemütter, Pflegeschwester; die Mütter eurer Ehefrauen, die Töchter der Ehefrauen, mit denen (die Ehefrauen) ihr geschlafen habt, die (deren Töchter) in eurem Haushalt leben – wenn ihr aber nicht mit ihnen geschlafen habt, dann ist es für euch kein Vergehen – und die Ehefrauen eurer leiblichen Söhne. Ihr sollt nicht zwei Schwestern zugleich heiraten. Gott verzeiht, was vor diesem Verbot vorgefallen ist. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit. Ebenso verboten sind euch verheiratete Frauen.

Oben haben wir die Personen, mit denen es uns nicht erlaubt wurde, zu heiraten. Einem Muslim bzw. einer Muslima ist es beispielsweise erlaubt, jüdische und christliche Gläubige zu heiraten. Es soll bemerkt werden, dass wir den gesamten Koran ansehen müssen, um zu einer Entscheidung über ein gewisses Thema zu gelangen. Zum Beispiel kann eine Person, die nur die Sure Die Frauen studiert und nicht die Sure Die Kuh analysiert hat, denken, dass sie einen Polytheisten heiraten könnte.

6) Anteil der Eltern an der Erbschaft

Das A und O der Vermögensverteilung ist das Testament der sterbenden Person. Das Wichtigste ist zuerst das Erbe gemäß dem Testament zu verteilen und die ausstehenden Schulden zu begleichen. Mit dem Verweis auf den Anteil der Eltern haben wir die folgende Vorschrift im Koran:

4:11 … Und den beiden Eltern steht jedem ein Sechstel der Hinterlassenschaft zu, wenn der Verstorbene Kinder hat. Hat er aber kein Kind und seine Eltern sind seine Erben, dann soll seine Mutter ein Drittel haben. Und wenn er Geschwister hat, dann soll seine Mutter ein Sechstel erhalten, nach allen vom Erblasser getroffenen testamentarischen Verfügungen oder Schulden.

Die Eltern erhalten 1/6 des Erbguts, wobei der Anteil der Mutter auf 1/3 steigt, wenn der Verstorbene keine Kinder hat.

7) Stellung der Juden und Christen

Im Koran ist keine Vorschrift vorhanden, ob die Juden und Christen, die nach der Offenbarung des Koran an ihrer Glaubensüberzeugung festhalten werden, dazu verdammt sind in die Hölle zu gehen oder nicht ins Paradies eingelassen werden, entgegengesetzt zu den Erklärungen der Sektierer.

2:62 Gewiss, die Gläubigen, Juden, Christen, Konvertiten und diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und ein rechtschaffenes Leben führen, werden ihren Lohn von ihrem Herrn erhalten. Sie brauchen keine Angst zu haben, und sollen nicht traurig sein.

Die Tatsache, dass der Mensch Juden und Christen heiraten kann und der Zustand der Trübsal unter den Muslimen als Folge des von den Christen verlorenen Krieges in der Sure Die Römer zeigen, wie die Mentalität, die sie in die Hölle verdammt, dem Koran widerspricht. Es soll ebenso bemerkt werden, dass es auch unter den Juden und Christen Personen gibt, die abgeirrt waren:

3:113 Sie sind nicht alle gleich. Unter den Leuten der Schrift gibt es jene, die stehen und die Gottes Offenbarungen während der Nacht rezitieren, und sie werfen sich nieder.

8) Kann ein Staat die Menschen dazu nötigen, ihre Gebete zu verrichten?

Trotz der Tatsache, dass die Kontaktgebete dem Menschen angeordnet wurden, wird im Diesseits keine Bestrafung für diejenigen vorgesehen, die daran scheitern, sie zu verrichten. Ihr Fall wird im Jenseits behandelt werden. Es gibt keinen Zwang in der Religion, ordnet der Koran an.

2:256 Es soll kein Zwang sein im Glauben. Der rechte Weg unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg.

88:21-22 Ermahne sie! Du bist gewiss ein Ermahner! Du bist kein Wächter über sie.

9) Gute Sitten

Es kann leicht von den Koraninhalten abgeleitet werden, dass eine gute Moral eine notwendige Folge einer gläubigen Seele ist. Solch verdienstvolle Eigenschaften wie Großzügigkeit, Anständigkeit und Tapferkeit werden im Koran erwähnt. Es ist eine Tatsache, dass nicht allein die Gebete und das Glaubensbekenntnis die Religion ausmachen. Hierbei ist die einzige Quelle der Koran selbst. Greifen wir als Beispiel das Thema der Vertrauenswürdigkeit auf. Der Koran wird Ihnen in diesem Fall viele Verse darüber wiedergeben.

23:8 Diejenigen, die das ihnen Anvertraute und das mit ihnen Vereinbarte einhalten.

17:34 Und haltet das Versprechen ein: ihr werdet gewiss über das Versprechen in Rechenschaft gezogen werden.

10) Ist das Paradies ein ewiger Wohnsitz?

Laut Koran ist es eine ewige Raststätte.

4:57 Diejenigen, die glauben und Werke der Rechtschaffenheit verrichten, wollen wir in Gärten eingehen lassen, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werden sie ewig bleiben.

25:15 Sprich: „Ist dies nun besser oder der Garten der Ewigkeit, der den Rechtschaffenen verheißen ward? Er wird ihre Belohnung und Bestimmung sein.“

Wie gesehen werden kann sind alle grundlegenden Informationen im Koran zur Verfügung gestellt worden.

16:89 … Und Wir haben dir das alleserklärende Buch herniedergesandt; eine Führung, eine Barmherzigkeit und eine frohe Botschaft für die Ergebenen.

Die erfundene Religion und die Koranische Religion – Kapitel 34: Die Einfachheit

Es gibt Menschen, denen wir den Koranischen Islam predigen, die auf die weite Abweichung vom sektiererischen Islam wie folgt reagieren: „Ihr vereinfacht die Religion. Wie kann Religion so einfach auszuüben sein?“ und beschuldigen diejenigen, die den Koranischen Islam verteidigen, mit dem Subjektivismus, im Versuch, ihn ihren eigenen Zielen anzupassen. Doch alles was sie tun ist nur ihre Ignoranz über die Koranischen Verse aufzuzeigen. Nach dem Koran gibt es nichts Kompliziertes im Islam. Wenn Sie eine ’schwierige und komplexe‘ Religion verfechten, ist es nicht der Islam des Korans. Denn er ist genauso einfach wie die Religion Abrahams.

22:78 Er hat euch erwählt und legt euch nichts Beschwerliches in der Religion auf.

Gottes Sprecher

Sektiererische Fanatiker, die es wagten als Gottes Sprecher aufzutreten, zeigten den Islam, Gottes Gnade, als wäre er ein Fluch auf die Menschheit! Sie führten ihn vor, als ob er der menschlichen Natur, Logik, Wissenschaft und Gerechtigkeit zuwiderläuft. Einhundertundvierzehn Basmalahs (Anfangsvers der Suren) und Hunderte von weiteren Versen rezitieren und wiederholen Gottes Mitleid und Großzügigkeit. Die bigotte traditionalistische Gesinnung hat den Islam als ein Produkt verrückter Denkweise repräsentiert, ihn mit Hindernissen beschwert und die Schlichtheit und Einfachheit der Religion verdammt. Die Melodie des Koran, die von einigen als eine Art Beschwörung genommen wurde, reichte aus, um die bigotte traditionalistische Mentalität zu beruhigen.

2:185 Gott wünscht für euch Erleichterung und nicht Erschwernis.

4:28 Gott will eure Bürde erleichtern, denn der Mensch ist schwach erschaffen.

Der Islam enthält weder Schwierigkeiten noch ist der Koran unerreichbar. Diejenigen, deren Motto „Der Koran ist ein heiliges Buch und er ist nicht für alle zum verstehen“ gewesen ist, dienten keinem anderen Zweck als die Menschen von ihm zu entfernen. Sie scheinen gegenüber der Koranischen Ansprache blind zu sein, die an die Menschheit und nicht an die glückliche Minderheit gerichtet ist! Die Idee dahinter war sicherlich ihn zu monopolisieren und ihn zu einer Ausschließlichkeit einer auserwählten Gruppe von Scheichs und Imame zu machen, die die Leute führen sollten. Dadurch waren die Einschübe der Umayyaden und Abbasiden nicht zu hinterfragen. Die Widersprüche und Schwierigkeiten, die unter ihnen erzeugt wurden, waren aufrechtzuerhalten. Um das Gegenteil und die Zugänglichkeit des Koran für alle zu beweisen, ist der folgende Vers ein glänzender Beweis, welcher in der Sure Der Mond viermal wiederholt wird:

54:17,22,32,40 Und wir haben gewiss den Koran leicht zu verstehen gemacht: gibt es denn jemanden, der sich ermahnen lässt?

Errichtete Mauern zwischen dem Koran und uns

Der Koran spricht die Menschheit an. Er ist die Führung für alle. Er wurde leicht gemacht, wie die oben zitierten Verse bescheinigen. Wie können andererseits die Menschen von einem Buch Ratschläge erhalten, das sie nicht verstehen? Indem sie den Koran unerreichbar machten, im Glauben, dass sie ihn glorifizieren, widersprachen sie ihm unwissentlich!

Wir möchten hier gerne von einem Buch namens Saadet-i Ebediyye (Ewige Glückseligkeit) zitieren, dessen Autor Hüseyin Hilmi Ischik ist, Vertreter des Ischikdschilar Ordens:

„Treue bedeutet die Befehle einzuhalten. Den Koran zu rezitieren ist ein Gebet. Ihn zu verstehen, ist nicht vorgeschrieben. Um den Koran zu verstehen, wird der Erwerb von zweiundsiebzig und acht Stücken der Weisheit benötigt. Nur dann können wir die in ihm verborgene Weisheit aufnehmen, mit Hilfe Seiner Gunst. Zu sagen, dass er innerhalb der Reichweite von jedem Individuum ist, wäre nicht richtig. Um die versteckte Bedeutung des Koran durchzudringen, werden zehn Jahre Erforschung für eine talentierte Person und fünfzig Jahre für eine Person von durchschnittlicher Intelligenz benötigt, während für uns, deren Intelligenz Mittelmaß ist, einhundert Jahre benötigt werden. Weisheit laut der Scharia entspricht dem Erwerb von nützlichem Wissen. In anderen Worten, was „nützliches Wissen“ heißt, ist, dass das Wesentliche des religiösen Wissens und die Gelehrsamkeit zu Gott führen.“

Es besteht kein Bedarf, die Aufmerksamkeit auf die krasse Ignoranz, Torheit, Ungereimtheit und die Primitivität der obigen Zeilen zu lenken, die repräsentativ für die bigotte Denkweise stehen.

Wie haben die Beduinen den Koran verstanden?

Laut Hüseyin Hilmi hat das Verstehen des Koran nichts religiöses an sich. Doch ein Individuum von durchschnittlicher Intelligenz mag nach einer Erforschung von fünfzig Jahren Zugang dazu haben. Ein Kritiker hat folgendes über diese Bedeutungslosigkeiten zu sagen:

„Hätten sich die Gelehrten die Mühe gemacht, im Koran nachzuschlagen, hätten sie nirgends solche Vorschriften gesehen. Es stimmt, dass ihre Intelligenz derart schwach ausgeprägt ist, dass sie die einfachen Warnungen des Koran nicht verstehen können. Sie realisieren nicht, dass der Koran die ungebildete Masse anspricht. Die Mekkaner waren nicht in der Lage, 72+8 hilfreiche fundamentale Stücke der Weisheit zu lernen, bevor sie das Privileg hatten, Zugang zum Koran zu haben. Diese so genannten Gelehrten könnten zur Gelehrsamkeit des Koran durchdringen, hätten sie sich je die Mühe gemacht, ihn mit einem leichten Herz zu Rate zu ziehen. Doch sie hatten bereits eine teuflische Entscheidung geschlossen, nach welcher ihnen das Verstehen des Koran verboten wurde. Allerdings müssen wir zwischen ‚Ich verstehe den Koran nicht‘ und ‚Ich kann den Koran nicht verstehen‘ unterscheiden. Und zu guter Letzt schreiben sie jenen einen Mangel an Intelligenz zu, die gewillt sind, Zugang zum Koran zu finden, indem sie sagen: ‚Weil ich ihn nicht verstehe, wie können ihn dann andere verstehen?'“

Einer der Hauptgründe für die Offenbarung war die Beseitigung von Idolen, Gottheiten, Priestern, Klerikern und geheiligten Individuen, die zwischen Gott und Mensch vermittelten. Wir können nicht umhin, das Wirken der Fürbitter wie Scheichs, sektiererische Imame, Traditionalisten und kanonische Gelehrte mitzuerleben.

39:3 Fürwahr, die Religion soll Gott allein gewidmet werden. Und diejenigen, die sich andere zu Beschützern nehmen statt Ihn (sprechen): „Wir dienen ihnen nur, damit sie uns zu Gott näher bringen.“ Gewiss, Gott wird zwischen ihnen richten in dem, worüber sie uneins waren. Gott leitet niemand recht, der lügt und undankbar ist.

Ratschlag für das Alltagsleben der Ehepartner

Wir werden nun versuchen, eine kurze Beschreibung eines ehelichen Lebens zu geben, wie es gemäß den Sektierern sein sollte. Dies wird uns eine gute Vorstellung dessen geben, wie schwierig das Leben dank der sektiererischen Gesinnung gemacht wurde.

Das Paar sollte aus dem Bett zuerst mit ihrem rechten Fuß aussteigen. Gute Taten erfordern den vorrangigen Gebrauch des rechten Fußes, denn der Gebrauch des linken Fußes führt zum Austragen übler Taten. Der Mensch würde gut daran tun, eine Kopfbedeckung zu tragen, bevor er das Bad betritt. Das Sprechen im Bad ist verboten und wenn irgendjemand etwas fragt, während mensch im Bad ist, sollte die Frage unbeantwortet bleiben. Der Mensch sollte die Gewohnheit aufgeben, stehend zu urinieren, sondern es in der Hocke verrichten.

Wenn einer der Ehepartner im Stande ist, ein Bad zu nehmen, sollte er oder sie ein Lendentuch anbehalten. Eine Person sollte sich die Gewohnheit aneignen, ihre Schambereiche zu bedecken, selbst wenn sie allein im Badzimmer ist. Auch wenn niemand in der Nähe ist, sollte mensch sich der Allgegenwart der Engel bewusst sein. Im Verlauf des Badens sollte mensch sich darum kümmern, dass zuerst die rechte Schulter gewaschen wird, während mit der Rezitation der arabischen Gebete, wie sie in den einschlägigen Büchern vorgesehen ist, fortgefahren wird. Die Zähne mit Miswak zu säubern ist obligatorisch. Die ordnungsgemäße Pflege der Zähne darf nicht vernachlässigt werden. Nach einigen Gelehrten würde das Füllen der Zähne die Waschung annullieren. Der Mensch würde unrein bleiben. Im Fall von Karies muss der Zahn herausgezogen und es müssen falsche Zähne verwendet werden. Die falschen Zähne sollen während der Waschung herausgenommen und gut gewaschen werden, da andernfalls der verunreinigte Zustand des Trägers fortbestehen wird.

Wenn ein Mann sein tägliches Kontaktgebet verrichten soll, würde er gut daran tun, seinen Turban – der vorzugsweise sieben Meter lang sein soll – aufzuwickeln. Ein Mann darf nur grüne, schwarze oder weiße Farben tragen. Gelb oder rot müssen vermieden werden. Die Ehegatten sollen am Boden sitzend essen und vermeiden, an Tischen (moderne Erfindungen) zu essen. In der sitzenden Position am Boden soll das rechte Bein angewinkelt sein, während das linke verschränkt unter den Gesäßbacken verbleiben soll. Das Essen wird auf einer einzelnen Platte serviert. Utensilien wie Gabeln oder Löffel sollten vermieden werden. Der beste Weg zu essen wäre der Gebrauch von drei Fingern. Es ist ratsam, ein Essen mit Salz zu beginnen. Das Wasser soll während dem Essen in drei Schlucke getrunken werden. Der Gebrauch der rechten Hand beim Essen ist eine absolute Notwendigkeit, da die mit der linken Hand gegessenen Dinge in den Bauch Satans gehen. Nach dem Ausklang des Essens sollen die drei Finger, mit dem Daumen beginnend, geleckt werden, weil dies sunna ist und befolgt werden muss. Ein Mann muss in den Spiegel schauen und prüfen, ob sein Bart länger gewachsen ist als erlaubt. Es muss darauf geachtet werden, ihn nicht kürzer zu trimmen, denn dann würde er als zu ansehnlich gelten. Die Anwendung von Augenwasser beim äußeren Augenwinkel und das Trennen des Haares unter der Mitte sind empfehlenswert.

Die Gemahlin sollte ihre Haare zur vollen Länge wachsen lassen und darf sie nicht schneiden. Die Augenbrauen zu zupfen ist eine große Sünde. Wenn es sich ereignet, dass sie ausgeht und beabsichtigt, sich weiter als 90 Kilometer zu entfernen, so muss sie sicherstellen, dass sie ein nächster Verwandter begleitet. Jedoch ist es das Beste für sie, drinnen zu bleiben. Wenn sie ausgeht, sollte sie es nicht versäumen, sich zu bedecken, und sich davor zurückhalten, Parfüm zu betupfen. Es ist das Beste für sie, ihren ganzen Körper zu bedecken und Handschuhe zu tragen. Viele Gelehrte haben angeraten, dass die geschnittenen Nägel einer Frau im Boden vergraben werden müssen, anbetracht dass sie ein Teil ihres Körpers sind. Dadurch wird sichergestellt, dass sie nicht von den Männern gesehen werden.

Angesichts der Tatsache, dass das Fernsehen eine kontroverse Angelegenheit ist, ist es das Beste, daheim kein Fernsehgerät zu besitzen. Alle brisanten Dinge müssen vermieden werden, gemäß den Sekten. Die Musik, Saiteninstrumente und besonders die Stimme einer Frau sind verboten. Der Geschlechtsakt sollte mit angezogenen Kleidern stattfinden, da andernfalls die Engel gekränkt werden könnten. Der Anblick der Genitalien muss vom Paar ebenso vermieden werden.

Beim Verlassen oder Betreten des Hauses muss sichergestellt werden, dass der erste Schritt mit dem rechten Fuß erfolgt. Hunde sollten nicht hereingelassen werden, aus Angst vor der Fernhaltung der Engel. Betten oder Sofas müssen den Boden berühren und ohne Beine sein. Der Mensch muss die Waschung vornehmen, bevor schlafen gegangen wird. Es wird gemunkelt, dass eine Person, die bei reinem Zustand im Schlaf stirbt, ins Paradies als Märtyrer eingeht. Die Schlafposition sollte wie folgt sein: die rechte Hand sollte unterhalb des Kopfes gestellt werden, während der Schläfer auf seiner rechten Seite liegt. Flach auf dem Bauch zu liegen ist die schlimmstmögliche vorstellbare Position. Eine Person, die bäuchlings schläft, muss von einem der Ehepartner ermahnt werden, damit sie ihre Position wechselt.

Unaufhörliche Ratschläge

All diese Vorschriften reichen aus, um zu zeigen, wie die Religion durch sektiererische Bücher schwierig gemacht wurde. Dieses von ihnen gepredigte System blockiert die natürliche Lebensweise eines Individuums. Dieselbe Haltung kann ebenso in anderen Religionen erkannt werden.

57:27 Wir ließen ihnen Unsere Gesandten folgen. Wir sandten Jesus, den Sohn der Maria, und gaben ihm das Evangelium, und in die Herzen seiner Nachfolger legten Wir Mitleid und Güte. Doch sie erfanden das Mönchtum, das Wir ihnen nicht auferlegt hatten, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen. Dennoch hielten sie es nicht gebührend ein.

Die Sektierer haben jede Sekunde eines Menschen mit einzuhaltenden Verpflichtungen gefüllt, indem sie ihnen einen religiösen Charakter gegeben haben. Jedoch wurden viele dieser Verpflichtungen, die sie eingeführt haben, ziemlich häufig nicht von ihren Fabrizierern selbst praktiziert.

2:286 Gott belastet niemanden über sein Vermögen hinaus.

5:6 Gott will euch keine Bürde auferlegen, sondern Er will euch reinigen und seine Gnade an euch vollenden, auf dass ihr dankbar seid.

87:8 Wir werden dich auf den leichtesten Weg führen.